Hervey Bay / Fraser Island

Am Sonntag, den 24. Juli fuhren Kristin und ich mit dem Greyhound Bus nach Hervey Bay. Das YHA-Hostel wo wir unser Zimmer gemietet haben, hiess Colonial Log Cabin Resort und dementsprechend sah es auch aus. Es war mehr eine Hotelanlage (inklusive Pool, Tennis- und Basketballcourt) als eine Jugendherberge.
Das Zimmer teilten wir uns mit Kamil und Jenny aus Kanada, die beide wirklich sehr nett waren. Wir vier hatten eine 2-Tages-Fraser Island Safari Tour fuer 229$ gebucht, welche auch die zwei Tage Unterkunft in Hervey Bay miteinschloss. Wir freuten uns schon gemeinsam die Insel zu erkunden, mussten dan aber am naechsten Morgen feststellen, dass es keine YHA-Tour war, sondern dass das Hostel einfach irgendeine Tour fuer uns gebucht hatte. Somit waren Kristin und ich leider nicht zusammen mit Kamil und Jenny auf einer Tour. Ausserdem hatten wir noch nicht einmal Geld gespart, was uns richtig aergerte. Wenn wir allerdings vor Ort gebucht haetten, haetten wir uns selbst einen Anbieter raussuchen koenen und auf jeden Fall eine kleiner Reisegruppe gewaehlt.

Unsere Reisegruppe bestand aus 18 Europaern und die Tour war sehr verplant und liess wenig Freiraum.
Erster Stop nach der Ueberfahrt mit der Faehre war Pile Valley, ein Regenwaldgebiet mit absolut klaren Bachlauf. Es ist uebrigens der einzige Regenwald auf Sandboden, wie man uns sagte. Das Wasser war so klar, dass man auf den Photos nicht einem das Wasser sieht, sondern nur den sandigen Grund. Die Gruppe ist mehr gerannt als gewandert und blieb man mal fuer das ein oder andere Photo stehen, war die Gruppe aus der Sichtweite. Schade.
Gegessen haben wir im Eurong Resort, wo wir auch die Nacht verbrachten. Das Essen war bufettartig aufgebaut und wirklich lecker. Ich habe mindestens zweimal wenn nicht sogar dreimal meinen Teller gefuellt. Abnehmen kan ich ja in den naechsten Wochen noch.
Im Eli Creek hatten wir Gelegenheit zum Schwimmen. Die Landschaft ist sehr schoen entlang des Creeks, das Wasser klar und erfrischend. Aber wirklich Zeit hatten wir nicht, weil wir fuer eine Stunde spaeter einen Inselflug gebucht hatten. Und wer will schon nass in den Flieger steigen. Der Flug ueber die Insel war seine 60$ extra aber wirklich nicht wert. Ich hatte wenigstens erwartet einmal um die Insel zu fliegen. Gestartet sind wir am 75-Miles-Beach, haben ein paar Runden ueber Wasser, Wald, Seen und Sandduenen gedreht und sind dan am Strand vor den Colourfelsen gelandet.
Weiter ging es zum Indian Head, von wo aus man oft Wale sehen kann. Wie erwartet waren Wale aber wieder mal nur in weiter Ferne durch die Wasserfontaene zu erkennen. Dafuer schwamm aber ein Mantapaerchen direkt vor der Kueste.
Auf der Rueckfahrt zum Resort stoppten wir beim Maheno Schiffwrack, welches in den Dreissigerjahren dort gestrandet ist und mittlerweile die Attraktion der Insel ist, weil es direkt am Strand liegt.
Meiner Meinung nach waren wir an diesem Abend viel zu frueh im Resort. Ich haette mir lieber die Champagner Pools angesehen, oder waere laenger am Eli Creek geblieben, aber so blieb uns nur ein Strandspaziergang und das Zeit-Totschlagen in der Beachbar uebrig. Das Restuarant wo unser Diner serviert wurde war noch geschlossen.
Am naechsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Lake Wabby, einem gruenen See mit Wald auf der einen und Sandduene auf der anderen Seite. Ueberraschenderweise haben wir dort auch Jenny und Kamil wiedergetroffen, die von ihrer Tour auch nicht begeistert waren, obwohl die Insel traumhaft schoen ist.
Nach dem Lunch fuhren wir zum Lake McKenzie, dessen Sand exzellent fuer ein Koerperpeling und die Politur von Zaehnen, Schmuck und Geldstuecken geeignet ist. Unsere ganze Gruppe hat sich am Wasser aufgereiht und mit Sand eingerieben, das war ein lustiger Anblick. Das Wasser war zwar kalt, aber wir haben es denoch genossen, da es an diesen zwei Tagen auch sehr heiss war. Ausserdem musste man den Sand wieder los werden.
Am Ende haben sich alle noch einmal zum Gruppenphoto aufgereiht, auch wenn ich immer noch nicht alle Namen kannte. Alle waren sehr nett, aber irgendwie haben Kristin und ich nicht so richtig Anschluss gefunden.

Zurueck in Hervey Bay waren wir dann froh wieder ein Zimmer mit Kamil und Jeny zu teilen, auch wenn wir sie wohl demnaechst nicht wiedersehen werden, weil sie Richtung Sydney reisen. Wir haben uns gegenseitig nuetzliche Tipps fuer die Weiterreise gegeben.
Bevor wir am Mittwoch weiter nach Bundaberg reisen, sahen wir uns noch ein wenig in Hervey Bay um und mussten feststellen, dass unser Hostel recht abgelegen vom Zentrum ist. Dafuer war es aber auch nicht mit den Party-Hostels der Inenstadt vergleichbar. Es war ein Hostel zum Relaxen, wo Touren und Erholung und nicht Arbeit und Party an erster Stelle steht. Wir liefen ein wenig am Hafen und am Strand entlang und genossen noch einmal die Ruhe.

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