Adelaide - Ich komme wieder

Ich hatte 3 Tage Zeit Adelaide zu erkunden. Das Hostel liegt direkt in der Innenstadt und kostenlose Buse eignen sich ideal fuer eine Stadtfuehrung.
Vom Victoria Sqaure faehrt eine Tram nach Genelg, zum naechst gelegenden Strand, aber dafuer habe ich heute keine Zeit. Ich steige am Market aus, wo man neben guenstigen frischen Obst und Gemuese auch andere Sachen an kleinen Staenden erstehen kann. Bei mir mangelt es dabei aber nicht am Geld, sondern an Platz in meinem Rucksack. Mit meinem Einkauf bin ich dann erst einmal zurueck ins Hostel und habe Lunch gegessen und zum Nachtisch eine halbe Honigmelone verzeert. Am Nachmittag fuhr ich dann wieder mit dem Bus und stieg diesmal in der Rundle Mall aus, der Fussgaengerzone Adelaide's. Kaufen konnte ich aus Platzmangel mal wieder nichts, aber Schaufensterbummeln macht trotzdem Spass. Und die Weihnachtsdeko kommt mir immer noch eigenartig vor, so mitten im Sommer. In einem Jewelliergeschaeft, wo man u.a. Opale kaufen kann, ist ein kleines Museeum angeschlossen. Im Keller befindet sich eine Nachbildung einer Opalmine in der unterirdischen Wuestenstadt Cooper Pedy. Am Abend war dann Pizza/Videonacht im Hostel.
Am naechsten Tag fuhr ich im Bus einmal um die ganze Innenstadt und hielt dann in der Northern Terrace. Entlang des Gehweges waren Gravierung aehnlich wie der Walk of Fame in Los Angeles. Allerdings werden hier nicht Medienstars, sondern Pioniere geehrt, wie Reverend John Flynn, dem Gruender des Flying Doctor Services. Entlang der Northern Terrace gibt es auch viele Museen. Ich habe mir das Einwanderungsmuseum und das damalige Gefaengnis angesehen. Beeindruckend fand ich eine Aussage eines Aboriginies, dessen Kinder in Schulen der Neuankoemmlinge gesteckt wurden, aber fliehten und ueber hunderte Kilometer ihre Familie fanden. Der Vater sprach: "Wenn ihr es noch einmal wagt mir meine Kinder wegzunehmen, werde ich weisse Kinder in den Busch entfuehren und ihnen was anstaendiges beibringen wie sie Waffen und Netze herstellen und jagen. Aber was Gutes koennen meine Kinder von den Europaern lernen?" Und weil ich schon mal in der Northern Terrace bin, habe ich gleich mal wieder in der Buecherei vorbei geschaut. Ja und was mag mich so ein Tag gekostet haben. Inklusive Busfahrt, Museen, Internetgebuehren in der Buecherrei komme ich genau auf 0$.
Die Kirchen in der Stadt, wofuer Adelaide bekannt ist, kann man auch umsonst besichtigen, aber ich habe beschlossen mir Hahndorf einen Ort in der Naehe anzusehen, der von Deutschen gegruendet wurde. Andrea vom Hostel faehrt regelmaessig nach Hahndorf, wo sie zwei Pferde versorgt, aber leider nicht an den Tagen, wo ich da bin. Deshalb werde ich wohl den Bus nehmen muessen.
In Adelaide gibt es noch eine Menge mehr zu sehen und ich komme gerne wieder, wenn nicht mit diesem Visum, dann mit dem naechsten.

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