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    <title>G´day</title>
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    <dc:publisher>Steffibaer</dc:publisher>
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    <title>G´day</title>
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    <title>Mein letzter Urlaub im Urlaub</title>
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    <description>Am Montag Nachmittag machte ich mich auf den Weg von Bunbury nach &lt;b&gt;Fremantle&lt;/b&gt;. Auf der Karte sieht es zwar aus, als wuerden die Orte dicht nebeneinander liegen, aber in Wahrheit war ich drei Stunden mit der Bahn unterwegs. Ich uebernachtete im Old Firestation Backpackers (altes Feuerhaus). Das Haus war recht alt, aber es war alles sauber und es gibt eine Menge umsonst wie Internet, DVD Verleih, Billiard, Videospiele und und und. Die Fahrt nach Perth kostet 3,10$, aber bei so vielen Verguenstigungen lohnt es sich hier zu naechtigen, wenn man einen Job in Perth hat. Ich bin nur eine Nacht geblieben und bevor ich Gelegenheit hatte mir Fremantle anzusehen, war ich auch schon auf der &lt;b&gt;Faehre nach Rottnest Island&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rottnest Island liegt 20km von der Kueste entfernt. Benannt wurde die Island Rottenest (Rattennest), da ein niederlaendischer Seefahrer die &lt;b&gt;Quokkas&lt;/b&gt; fuer Riesenratten gehalten hat. Tatsaechlich sind es aber Beuteltiere, die eher mit einem Wallaby verwandt sind, als mit einer Ratte. Urspruenglich haben diese Tiere die ganze Grasslandschaft Westaustraliens bevoelkert, aber heute kommen sie fast nur auf der Insel vor. Auf dem Festland werden sie von Hauskatzen gejagt. Es sind recht gemuetliche Tiere, die es auch nicht fuer noetig halten einem Auto aus dem Weg zu gehen. Auf der Insel selbst faehrt aber nur ein Bus, die Polizei und Servicewagen. Der Rest ist mit dem Fahrrad unterwegs und so habe auch ich &lt;b&gt;ein Fahrrad fuer den Tag gemietet&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;
Mein erster Ausflug ging in Richtung Norden der Insel, vorbei am &lt;b&gt;Leuchturm&lt;/b&gt; und dann ins innere der Insel vorbei an den &lt;b&gt;vielen Salzseen&lt;/b&gt;. Das Salzkonzentrate in den Seen ist fuenfmal so hoch wie im Meer, was die Seen teilweise rosa schwimmern laesst. Ich konnte viele verschiedene Voegel entdecken und schlich mich an eine Gruppe von Bergenten, um sie besser photografieren zu koennen. Auf einem kreiste eine Gruppe wo Moewen um mich herum und kraezte wie wild. Ich habe mich nicht wirklich getraut nach oben so gucken, aus Angst sie wuerden einen Sturzflug auf mich machen. Sobald ich wieder den Radweg erreicht hatte, beruhigten sich die Moewen. Ich muss wohl in ihr Nestrevier eingedrungen sein. &lt;br /&gt;
Gegen 11 Uhr war ich dann wieder in der &lt;b&gt;Thompson Bay&lt;/b&gt; und nahm an einer &lt;b&gt;kostenlosen Geschichtsfuehrung &lt;/b&gt;teil. Ich erfuhr, dass die Insel war Millionen von Jahren mit dem Festland verbunden war. Dann stieg der Meeresspiegel, so dass fast alles vom Meer ueberspuelt wurde. Das Ergebnis war die Insel mit den vielen Salzseen und fruchtbarem Land. Es liessen sich zehn Farmer auf der Insel nieder, die aber sehr unter den Aboriginies zu leiden hatten. Die Aboriginies haben es einfach nicht eingesehen, auf Quokka jagt zu gehen, wenn die Huehner im Gehegen ihnen so zu sagen auf dem goldenen Tablett serviert wurden. Das hat letztendlich dazu gefuehrt, das Rottnest zur Gefangnisinsel erklaert wurde. Die andere Geschichte ist die des Guetertransfers. Die Insel verfuegt ueber das einzige Salzvorkommen in der Gegend. Und bevor es entdeckt wurde, wurde Salz aus England geliefert. Die Sache hatte nur den Haken: Um Rottnest liegt ein &lt;b&gt;wunderschoenes Riff&lt;/b&gt;. Ideal fuer Taucher und Snorkeler, aber toedlich fuer die rund 15 Schiffe, die hier in stuermischen Naechten kenterten und heute das &lt;b&gt;Tauchgebiet mit den Wracks&lt;/b&gt; noch verschoenern. Das hat dazu gefuehrt, das heute zwei Leuchttuerme auf der Insel den Weg weisen und das es frueher die Pilotboote gab, die den Seefahrern den sicheren Weg an Land zeigten.&lt;br /&gt;
nach der Tour ass ich Lunch und nahm dann an einer zweiten kostenlosen Tour teil, die uebrigens von Volunteers gefuehrt werden. Diesmal folgte ich unserem Fuehrer vorbei an Salzpflanzen und Gebuesch &lt;b&gt;auf der Spur nach Quokkas&lt;/b&gt;. Nachdem wir zu Beginn nur den Rohstoff und das Endprodukt (Nahrung und Scheisse) gesehen hatten, entdeckten wir auch bald die Beutelratten. Sie sind sehr neugierig und zutraulich und haben Blaetter aus meiner Hand gefressen. Diese Angewohnheit kommt daher das frueher die Menschen Aepfel und Chips verfuettert haben. Es gab sogar eine Bushaltestelle mit dem Namen Quokka Stop, wo die niedlichen Tiere sich aufreihten und auf den Bus warteten, weil sie wussten, das die Touris sie fuettern werden. Gottseidank ist das aber mittlerweile verboten, weil Naturschuetzer sich fuer die Quokkas eingesetzt haben, dessen Population sowieso beroht ist.&lt;br /&gt;
Am Nachmittag habe ich mich dann wieder auf mein Fahrrad geschwungen und bin die suedliche Kueste entlang geradelt. Dabei habe ich viele einsame Straende entdeckt mit hellblauen Wasser, Hoehlen, Wrackteilen an der Oberflaeche und &lt;b&gt;in der Ferne konnte man Perths Wolkenkratzer sehen&lt;/b&gt;, obwohl ein Stadt gar nicht direkt am Wasser liegt. Ich hatte absolut klare Sicht. Und wenn das Wasser nicht so kalt gewesen waere, waere ich gerne schwimmen gegangen. Fuer mich stand fest, dieses Tauchparadies muss ich nochmal genauer unter die Lupe nehmen, wenn ich wieder komme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 17 Uhr war ich dann wieder in Fremantle. Ich war aber von den insgeamt 5 Stunden Fahrrad fahren und den Walktouren dazwischen zu muede um mir in der Stunde vor dem Dunkelwerden irgendetwas anzusehen. Mein Weg fuehrte mich in den Supermarkt, um Lebenmittel fuer mein Abendessen und mein Fruehstueck am Morgen einzukaufen und dann fuhr ich direkt nach Perth um im Hostel einzuchecken. Ich wohnte im neuen YHA, was erst im Maerz eroeffnet wurde. Es war sehr sauer und man hatte ausreichend Platz fuer sein Gepaeck. Aber leider liegt das Hostel direkt an den Bahngleisen und dementsprechend nicht gerade leise. Ausserdem wirbt das Hostel mit seinen Plakaten fuer Reiseangebote, die in Wahrheit keine sind. &lt;br /&gt;
In Perth wollte ich mich ueber meine Optionen fuer eine weiteres Visum erkundigen. Im Internet steht zwar viel darueber, aber so richtig einleuchtet ist das alles nicht. (Siehe Beitrag Visaoptionen unter News). Die &lt;b&gt;Einwanderungsbehoerde&lt;/b&gt; war wenig hilfreich. Sie hat mir nur eine Telefonnummer gegeben, unter der ich einen Termin in Adelaide vereinbaren koenne. Eine Company namens EASY-MIGRATE (Einwandern leicht gemacht) wollte erst einmal 80$ von mir, bevor sie mir irgendetwas sagt. Letztendlich habe ich aber doch noch jemanden gefunden, die mich fuer nur 20$ beraten hat und mich jetzt Schritt fuer Schritt auf meinen Weg begleitet. Die Firma heisst &lt;a href=&quot;http://www.completemigration.com.au&quot;&gt;COMPLETE MIGRATION SOLUTION&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine restliche Zeit in Perth verbrachtete ich mit einem Besuch der &lt;b&gt;Perth Mint&lt;/b&gt;, wo Goldbarren gegossen und Muenzen gepraegt werden. Es war recht klein, aber dennoch sehr informative. Ich erfuhr, dass mein Gewicht in Gold etwas ueber 1.400.000$ wert ist. Diese Waage schmeichelt allen Schwergewichtigen. Wer schwer ist, ist mehr wert? Man konnte auch einer Vorfuehrung wie Gold gegossen wird beiwohnen in dem gleichen Gebaeude, wo frueher tapfere Maenner bei ueber 50 Grad Raumtemperatur ihren Job machten. Als 1903 die Perth Mint fuer die Oeffentlichkeit zugaenglich wurde, beschloss man den Raum zuvor gruendlich zu reinigen. Zwei Arbeiter schrubbten zwei Wochen lang den Russ von der Decke und hatte dann die glorreiche Idee, den Russ von Jahrzehnten in den Raffinerie zu bringen. Sie bekamen einen Erloes von Gold im fuenfstelligen Bereich. Und da heist es immer als Putze kann man nicht reich werden.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/12+-+Spass+in+Bunbury&quot;&gt;12 - Spass in Bunbury&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-06T07:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1896807/">
    <title>Mein 26. Geburtstag</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1896807/</link>
    <description>Noch vor ein paar Monaten habe ich geglaubt meinen Geburtstag mit Freunden vom DDC zu feiern. Freunde habe ich zwar gefunden, aber leider sind die meisten Ende Maerz abgereist und mitten April waren fast nur noch die Locals da und an meinem Geburtstag war keiner meiner Freunde mehr in Bunbury, die ich haette einladen koennen.&lt;br /&gt;
So habe ich halt mit meiner Gastfamilie gefeiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pemberton ging ich mit meiner Familie essen. Susan entschuldigte sich, dass sie an meinem Geburtstag wenig Zeit haetten (Ich haette am Vormittag die Kinder und am Nachmittag muessten beide zum Zahnarzt und Mark und Susan haben ihre Speed skating Klasse) und so wurde mein Geburtstag mal kurzerhand um eine Woche vorverlegt. Es war ganz nett, aber meinen Geburtstag habe ich mir doch etwas anders vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Donnertag, den 27. April, einen Tag nach unserem Urlaub war dann mein eigentlicher Geburtstag. Geweckt wurde ich mit einem Anruf meiner Eltern um 6Uhr in der frueh, obwohl ich heute laenger schlafen konnte. Als ich um halb acht in die Kueche kam, war meine Familie gerade am Fruehstuecken. Auf meinem Platz stand ein Geburtstagskuchen mit Delfindekoration, umrahmt mit kleine Delfinflaeschen mit Seifenblasenlauge und drei Geschenken. Marks Geschenk musste ich als erstes auspacken. Es war eine Kerze, die gleich angezuendet wurde. Und nachdem mir Happy Birthsday auf Englisch, Deutsch, Franzoesisch, Spanisch und Italienisch vorgesungen wurde, durfte ich auch endlich die Kerze ausblasen. Dann habe ich erst einmal gefruehstueckt. Die anderen beiden Geschenke waren Buecher, die Susan im Buchcafe in Albany gekauft hat, waehrend ich auf der Toilette war. Ein Buch beinhaltet 60 kleine Geschichte von australischen Autoren, einige lustig, andere regen zum nachdenken an. Das andere Buch ist ein Kinderbuch mit dem Namen: &quot;Are we there yet?&quot; (Wann sind wir bald da?), in dem ein Familie in drei Monaten Australien umrundet. Die Illusstrationen zeigen dabei viele Orte an denen ich war und viele schoene Orte die ich auf meinem jetzigen Australien-Trip leider nicht bestauen konnte.&lt;br /&gt;
Waehrend die Eltern dann arbeiten gingen, habe ich erst einmal den Kuchen angeschnitten. Geschmeckt hat er nicht. Das Icing (Guss) war viel zu suess. Anschliessend bin ich mit den Kindern auf die Bowlingbahn, etwas besonders halt, was wir zuvor noch nie gemacht haben. Nach dem Mittagsessen haben wir Susan von der Arbeit abgeholt und sind dann in die Stadt gefahren. Nichts spektalulaeres. Die Kinder gingen mit Susan zum Zahnarzt und ich zur Bank und was ich sonst noch so bis zu meinem Abflug zu erledigen habe. Kaum zu glauben, dass ich in zwei Wochen schon wieder deutsch Boden unter den Fuessen habe. Bei der Bank bekam ich auch wieder einen Geburtstagsanruf. &lt;br /&gt;
Bevor es nach Hause ging stoppten wir nach einmal in einem Cafe am Back Beach und nicht in unserem Stammlokal und so sind wir an meinem Geburtstag doch nochmal ausgegangen. Der Back Beach grenzt an den indischen Ozean und wird auch Surferstrand genannt, weil die Wellen hier ziemlich hoch sind. Schwimmen war ich hier nie, da habe ich doch immer den Delfinstrand in der Koombana Bucht vorgezogen. Ich habe so viele Ecken von Bunbury noch nicht gesehen, aergern tut mich dass aber nicht. Ich bin vier Monate hier, habe jeden Tag ganossen und meinen Spass gehabt. Und alles was ich nicht gesehen habe ist halt ein guter Grund wieder zu kommen.&lt;br /&gt;
Nach dem Dinner beantwortete ich dann meine Email-Geburtstaggruesse und hat fasst unterbrochen jemanden am Telefon. Einmal klingelte sogar mein Telefon und mein Handy fast zeitgleich. Im Bett war ich erst um 0.20Uhr, aber das hat mich nicht gestoert. Es ist schoen wenn man weiss das die Daheimgebliebenen noch ein einen Denken, wo man sich doch fast ein ganzes Jahr nicht gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag hat Susan ein Playdate mit Carmelina vereinbart, so dass Helen und Annmarie miteinander spielen koennen. Carmelina hat mich dann abends (mein Geburtstag) um 9.30Uhr noch angerufen, mir zum dritten Mal gratuliert und gesagt das die Montessorilehrerin ihrer Spielgruppe kommt und ich doch auch kommen solle. Ich kam und wurde von Carmelina morgens um 9 Uhr mit einem Geburtstagskuchen begruesst. Ein Kuchen mit Erdbeercremefuellung und Puderzucker. Lecker.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-30T09:27:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1884301/">
    <title>Familienurlaub - schon wieder</title>
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    <description>Mal wieder ging es nach Pemberton, mal wieder auf die gleiche Farm, wo wir schon zweimal zuvor wohnten. Aber diesmal war es anders. Das grosse Haus war belegt und so hatten wir zwei kleinere Haeuser, die zwar nicht im Wald, dafuer aber direkt neben der Weide von Schafen und Pferd lagen. Und die Kaengerus waren ein willkomender Besuch.&lt;br /&gt;
Mark und ich teilten uns ein Haus, was er besonders genoss. Tagsueber waren wir mit der Familie, aber abends nach dem Dinner waren wir unter uns. Wir bauten ein Schloss aus Papier ohne das Helen rief: &quot;Mach mir auch eins.&quot; Und sobald er bettfertig war, kuschelten wir uns vor den Kamin und ich las ihm einen Teil aus einem &apos; Tim und Struppi &apos; Buch vor, was wir aus der Buecherei ausgeliehen hatten.&lt;br /&gt;
Besondere Aktivitaeten diesmal: ein Essen in einem netten Weinrestaurante als kleine Vorfeier zu meinem Geburtstag, einen kleine Fahrradtour mit den Kindern entlang des Bircullum Tracks (Radweg von Perth nach Albany), Fuetterung von wilden Papageien, ins Wasser ist diesmal keiner gegangen, den wir hatten gerade mal 17 Grad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei Tagen ging es dann nach Albany. Wir wohnten in einem gemieteten Haus mit vier Schlafzimmern (5 Einzel- und 2 Doppelbetten)in Middelton Beach. Damit wohnten wir zentralen als beim letzten Mal. Der Nachteil war eine Kroete im Garten, die nachts ununterbrochen quakte und uns somit den Schlaf raubte. Susan und Allen habe ihr Schlafzimmer gewechselt. Ich bin mehrmals aufgewacht und hatte Probleme einzuschlafen. Meist schlief ich mittags gut 2-3 Stunden. Neben der Betreuung der Kinder hatte ich dann wenig Zeit die Stadt zu erkunden. Aber das war nicht weiter schlimm, da es oft genieselt hat.&lt;br /&gt;
Am Wochenende fand in Albany ein grosses Fahrradrennen statt, woran Susan und Allen natuerlich teilnehmen mussten. Und was auch ein Grund dafuer war, dass wir die Osterferien in Albany verbrachten. Viele von ihren Radkollegen waren auch da und so trafen wir uns taeglich auf den Spielplatz. Die Kinder hatten Bewegung an der frischen Luft und konnten sich selbst beschaeftigen. Einfach genial. Nicht so genial war das Wetter. Zwar war es diesmal nicht windig (eigentlich schade, denn die Drachen haben wir umsonst mitgeschleppt), aber bei etwa 17 Grad holten wir bereits die langen Hosen und langarmigen Shirts hervor. Eine Regenjacke hatten wir auch immer griffbereit.&lt;br /&gt;
Am Dienstag war Anzac Day, ein australischer Feiertag zum Gedenken an die Soldaten aus Australien und Neuseeland, die in den Weltkriegen gefallen sind. In Albany gibt es, wie in jeder australischen Stadt ein Anzacdenkmal was auch wir besucht haben, wenn auch eher mit dem Hintergedanken, dass wir von dort aus einen schoenen Blick auf die Stadt hatten. Viele Australier marchierten den Berg hinauf zum Denkmal und haben Blumenkraenze niedergelegt. Am Nachmittag bin ich dann mit Susan durch die Stadt marchiert. Wir haben in Geschaeften gestoebert und dann in einem Buchkaffee die Stille genossen, waehrend Allen die Kinder huetete. Irgendwie hat Susan es sogar geschafft mir Geburtstagsgeschenke in meiner Anwesenheit zu besorgen, ohne das ich es merkte. Das nenne ich Talent.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-27T13:08:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1840581/">
    <title>Ostern</title>
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    <description>In Australien gibt es genau wie in Deutschland zwei Osterfeiertage und auch der Karfreitag ist ein Feiertag. Der Osterhase versteckt am Ostersonntag die Eier, auch wenn das in Zukunft die Aufgabe des australischen Bilby&apos;s sein wird. Nur ein Osterfeuer gibt es hier leider nicht, aber dass ist selbst nicht in allen Teilen Deutschlands ueblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die Kinder bereits um sechs die Treppe runterlaufen gehoert. Und natuerlich mussten erst die Eier gesucht werden bevor gefruehstueck wurde. Nur gut, dass ich die Eier schon am Vorabend im Garten versteckt habe, als Susan die Kinder ins Bett brachte. Mark hatte beim Suchen klar die Nase vorn und fast doppelt so viele Eier wie Helen.&lt;br /&gt;
Susan und ich sind dann aufgebrochen, um Eier auf einer nahgelegenden Gruenanlage zu verstecken. Nach einer Aufforderung in den Briefkaesten haben die Nachbarn uns ueber eine Woche lang Schokoeier spendiert. Einige waren sogar darunter, die nicht einmal Kinder hatten. Susan und ich habe dann die Eier aufgeteilt. Und waehrend Susan die Eier fuer die bis vier jaehrigen versteckte, oder besser gesagt offentsichlich hinlegte, habe ich es fuer die grossen Kinder schwieriger gemacht. Dann gingen wir wieder nach Hause und haben zusammen gefruehstueck. &lt;br /&gt;
Um 8 Uhr began dann die grosse Eiersuche und mir viel auf einmal auf wie viele Kinder eigentlich in der Nachbarschaft sind, die ich aber nie zuvor gesehen habe. Waehrend ich mit Mark und Helen in der Strasse immer Rad fahre und skate, scheinen die anscheinend immer nur vor dem Bildschirm zu haengen. Helen war diesmal klar im Vorteil unter all den Kleinkindern. Aber selbst als ein Kind, das Schokolade selten zu Gesicht bekommt, war es nur Nebensache. Ihr hat es am meisten Spass gemacht die Eier zu suchen und als sie keine mehr fand, hat sie ihre Eier halt wieder versteckt, damit sie sie nochmal suchen konnte. Am Ende hatte sie nicht einmal mehr halb so viele Schokoeier wie zu Beginn. Mark hatte leider gar kein Glueck. Er hatte gerade mal zwei Eier in seinem Korb und das nur, weil andere Mitleid mit ihm hatten und ihm welche gegeben haben. Ich habe dann unauffaellig meine Verstecke kontrolliert und ihm zugefluestert, wo er mal genauer schauen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat richtig Spass gemacht, mal Osterhase zu spielen. Oh, ... und in der Zeit zuvor haben wir natuerlich auch Eier ausgeblassen, massig Rueheier gegessen und Eier dekoriert. Aber das ist fuer Ostern ja selbstverstendlich.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
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    <dc:date>2006-04-18T13:14:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1805676/">
    <title>Helens Birthsday</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1805676/</link>
    <description>Helens Geburtstag ist der 12. April, in diesem Jahr ein Mittwoch. Morgens ist Kindergarten und am Nachmittag hat Mark sein Fussballtraining. Fuer eine Party bleibt da keine Zeit. Auf&apos;s Wochenende verschieben ist auch schlecht, denn da ist Ostern. Also wurde die Party mal kurzer Hand vorverlegt.&lt;br /&gt;
Am Freitag frueh hat Susan einen Kuchen gebacken, den Helen und ich dann am Nachmittag fleissig mit Feen und pinkfarbenden Blumen dekoriert haben. Eingeladen war Annmarie, eine Kindergartenfreundin von Helen und zwei befreundete Familien. Eine Familie mit drei Kindern Jade 7, Maya 5 und Baby Rafe und eine Familie mit zwei Maedchen Charlotte 7 und Amy 5. Gekommen sind leider nur Charlotte und Amy, aber Helen hat es trotzdem genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waehrend Allen und Susan wie gewoehnlich Samstags frueh Rad fuhren, dekorierte ich den Raum mit Mark und Helen gleich nach dem Fruehstueck mit Luftballons und allem moeglichem was pink ist. Um 9.30 Uhr sind wir dann zu einer Fahrradtour um den Block aufgebrochen. Mit fuenf Erwachsenen und vier Kindern ging es los entlang der Estaury, mit Stop auf einem kleinen Spielplatz, ueber zwei grosse Bruecken, mit ein paar extra Runden auf einem leeren Parkplatz, ueber einem kleinen BMX-Track und vor an den Haeusern der Nachbarschaft zurueck nach Hause.&lt;br /&gt;
Zuhause musste Helen dann erst einmal ihr neues Ballerina Kostuem mit den Balletschuhen anziehen, das sie von Amy und Charlotte geschenkt bekam. Dann haben alle &quot;Happy Birthsday&quot; fuer Helen gesungen und sie hat die Kerzen eine nach der anderen ausgeblasen. Susan hat zum Glueck noch einen Ricottakuchen gebacken, denn Helens Geburtstagskuchen war viel zu suess. Im Guss war die zweifachen Menge Zucker als Wasser gemischt mit Lebensmittelfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder haben prima zusammen gespielt. Mark und Charlotte spielten Schiffe versenken und UNO und Helen und Amy hatten Spass mit den Feenfiguren und den Luftballons. Viel Zeit blieb dafuer aber nicht, denn um 12.40 Uhr war ich mit meiner Familie schon wieder auf dem Fussballfeld, um Mark bei seinem zweiten Spiel in der Saison anzufeuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Tagen, am Mittwoch feiert Helen noch ihren Geburtstag im Kindergarten und als besonderes Highlight bleibt Susan den ganzen Vormittag als Helfer da. Helen&apos;s Freundin Annmarie wird uebrigens am gleichen Tag auch vier.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
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    <dc:date>2006-04-08T08:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1803436/">
    <title>Toten Delfin geborgen</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1803436/</link>
    <description>Am letzten Dienstag war ich kajaken. Im DDC gab es genuegend Leute am Strand, Katherine uebernahm die Umfrage und fuer die Schwimmtour wurde an diesem Tag auch keiner gebraucht. Eine gemuetliche Kajaktour schien eine geeignete Alternative. Ich wusste genau, wo sich die Delfine rumtreiben und hielt Ausschau nach ihnen.&lt;br /&gt;
Auf halbem Weg bemerkte ich ein Fischerboot ,dass im Kreis fuhr. Ich vermutete, dass vielleicht ein Delfin ums Boot schwimmt um fuer Fisch zu betteln, konnte aber keinen entdecken. Dann fuhr das Boot auf mich zu. Der Fischer hatte einen Delfin entdeckt, der auf dem Boden lag und bat mich um Hilfe. Er war sich nicht sicher, ob der Delfin tot ist, oder nur schlaeft. Da ich weiss, dass Delfine nur an der Oberflaeche doesen und sich ganz bestimmt nicht auf dem Boden ausruhen, war es ausser Frage, das der Delfin tot ist.&lt;br /&gt;
Meine erste Idee war es, zurueck zu paddeln, und Phil vom DDC anzurufen. Mir war nicht klar, ob es sinnvoll ist den Delfin zu bergen oder einfach der Natur ihren Job machen zu lassen. John, der Fischer hielt es fuer keine gute Idee, da wir evt. die Stelle nicht wiederfinden und er haette keine Lust lange zu warten. Also bin ich kurzer Hand ins Wasser gesprungen. Bist zum naechsten Ufer war es mindestens 500m, aber das Wasser war nicht mal einen Meter tief. Der Delfin war noch ein Kalb, wenn auch keines von diesem Jahr, hat aber ordentlich was gewogen. Ich habe es mit dem Paddel angehoben, da ich es nicht anfassen wollte. John hat es dann auf mein Kayak gelegt, weil es einfach zu schwer war, um es ins Boot zu hiefen. Das Kayak ist aber sehr leicht und nicht sehr stabil und kippte immer zur Seite. John hatte dann die Idee ein Seil am Schwanz des Tieres zu befestigen und so zogen wir es zum Delfinzentrum.&lt;br /&gt;
John lies mich das Boot steuern, waehrend er mein Kayak und den Delfin im Auge behielt. Wir fuhren nicht besonders schnell, damit der Delfin moeglichst gut erhalten bleibt fuer eine moegliche Sezierung. Vor fast einem Monat wurde schon mal ein Delfin suedlich von Bunbury an den Strand gespuelt und ich erinnere mich das Phil meinte der Kadaver waere gut fuer Forschungszwecke. Unterwegs begegneten wir der Schwimmtour. Nicht gerade angenehm fuer die Touristen einen toten Delfin zu sehen, aber dadurch konnte Phil ueber Funk schnell informiert werden und als wir im DDC ankamen, war nicht nur Phil und Andrew da, sondern auch der Tierarzt, als ob das noch was genuetzt haette. Den letzten Teil der Strecke gefolgt war uns uebrigens Tangles, die nun in der IZ hin und her schwamm. Es war bereits 14.50Uhr, was ungewoehnlich spaet fuer einen Besuch war.&lt;br /&gt;
Dann kamen mir fast die Traenen. Wo war Turbo, Tangles Kalb von 13 Monaten. Kann es etwa sein, dass wir Turbo hinterher gezogen haben. Er hat bisher noch keine Merkmale in der Rueckenflosse und ich koennte ihn nie ohne seine Mutter erkennen. Turbo ist vor kurzem als maennlich identifiziert wurden und ich war mir sicher das unsere toter Delfin auch maennlich war, weil ich nur einen Schlitz, einen Genitalschlitz gesehen habe. Phil bestaendigte aber, es sei ein Weibchen und deutete auf die zwei kleinen Saugschlitze neben dem Genitalschlitz. Ich nahm immer an die Saugschlitze laegen einige Zentimeter weiter weg, aber man koennte fast sagen, die Delfinkaelber saugen an den Schamlippen. Okay, der Delfin ist tot, traurig genug, aber gottseidank ist es nicht Turbo. Der ist entweder mal wieder ausgebuechst und Tangles hat nach ihm gesucht, oder andere Delfine babysitten. Und zu den Delfineexperten gehoere ich noch lange nicht, wenn ich nicht einmal Maennlein und Weiblein unterscheiden kann.&lt;br /&gt;
John und Phil haben den toten Delfin auf unsere Strandungsdecke gehieft und dann erst einmal an den Strand gelegt und Photos gemacht, fuer die spaetere Identifizierung. Waehrend des ganzen Prozess habe ich den Delfin nicht einmal angefasst. Andere haben diese Gelegenheit aber gerne genutzt, weil es sonst verboten ist Delfine zu beruehren. Mir war das egal. Der Delfine ist tot, und Leichen beruehre ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb von drei Stunden war der Delfin in der Murdoch University in Perth, wie ich am Mittwoch auf dem Volunteermeeting erfahren habe. Und das nur, weil in der Gefriertruhe kein Platz mehr war, weil dort das sechs bis acht Wochen alte Kalb von vor einem Monat noch drin lag. Ich dachte der Kadaver waere schon laengst in Perth untersucht worden. Man stelle sich mal folgende Situation vor: Ich werdet gebeten ein paar Heringe aus der Gefriertruhe zu holen, fuer die Fuetterung am Vormittag. Und als ihr im halbverschlafenen Zustand die Truhe oeffnet, blickt ihr in die Augen eines toten Delfins. Wir grausig ist denn das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Delfin den wir geborgen haben war etwa vier / fuenf Jahre alt, aber sehr duenn. Vielleicht war er krank oder wurde zu frueh von ihrer Mutter getrennt und war nicht in der Lage genuegend Fische zu fangen. Sie hatte Kratzspuren von anderen Delfinen und eine aeltere Verletzung nahe der Schwanzflosse, was von einem Boot stammen koennte. Die Melone war eingedrueckt. Das Team der Murdoch University (Meeresbiologiestudenten) versucht die Totesursache zu ermitteln.&lt;br /&gt;
Der Kadaver war weniger als 24 Stunden alt und unser Researchteam hat die ganze Untersuchung am Kadaver auf Bildern dokumentiert, was evt. zu Infomaterial in unserem Museum wird. Unser Researchteam versucht nun heraus zu finden, welcher Delfin es war und ob es ueberhaupt eins der oertlichen Delfine war oder nur ein Besucher ueber dem Sommer.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/12+-+Spass+in+Bunbury&quot;&gt;12 - Spass in Bunbury&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-07T13:39:17Z</dc:date>
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    <title>Skating</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1792480/</link>
    <description>Seit meiner Ankunft in Bunbury gehe ich regelmaessig mit Susan, Helen und Mark jeden Samstag skaten. Mit einem besonderen T-shirt bekommen wir sechs Monate lang verguenstigsten Eintritt und zahlen stand 7$ nur 5$. Eine Unterrichtsstunde ist schon im Preis enthalten. &lt;br /&gt;
Mark hat seit drei Wochen nun jeden Mittwoch Fussballtraining und seit letzter Woche jeden Samstag ein Spiel und das den ganzen Winter hindurch bis September oder Oktober. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur recht ungern moechte ich aufs Skaten verzichten, auch wenn ich zuvor in Deutschland nie Inliner gefahren bin nur ab und zu mal Schlittschuh und als Kind Rollschuhe. (Uebersetzung: Rollschuhe=Skates, Inliner=Blades).&lt;br /&gt;
Susan hat mich und Helen dann am Skatingrink abgesetzt und hat dann Mark beim Fussball zugesehen. Helen hat am Anfang gebockt, wollte gar nichts machen, solange Mama nicht da ist und bat mich ihre Skates auszuziehen. Ich habe ihr den Gefallen getan und somit Zeit geschunden. Als wir am Ausgang waren, oh Wunder war Susan nicht mehr zu sehen. Helen wollte zwei Stunden warten. Ich habe ihr gesagt das es mir zu Langweilig ist und ich skaten werde. Sie hat dann etwas wiederwillig ihre Skates wieder angezogen, gerade rechtzeitig fuer unsere Stunde.&lt;br /&gt;
Bei den Lockerungsuebungen hat sie anfaenglich noch gebockt, hat aber am Ende doch mitgemacht. Danach wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt. Wir waren beide in Level 1, allerdings hatte Helen Skates und ich Blades. Ich habe sie zu ihren Lehrern gebracht. Helen hat geweint als ich gegangen bin, aber ich wusste, dass sie seit Monaten alleine prima zurecht kam und ich ohne Bedenken zur anderen Seite zu meiner Gruppe skaten konnte. Ich durfte nur eins nicht, mich umdrehen. Als ich bei meiner Gruppe angekommen war, sah ich Helen schon wieder laechelnd ihre Tricks machen. Sie war okay.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robyn war heute eigentlich meine Trainerin, die selbe die letzte Woche vergessen hat mich zu testen. Ich habe sie darauf angesprochen und so hat Isabelle, gerade erst 13 mich und vier weitere gleich zu Anfang getestet. Isabelle hat natuerlich auch eine Trainerin, die alles beobachtete und Isabelle Tipps gab, was sie beim Unterrichten zu beachten hat. Isabelle ist ein Profil auf Skates und Blades und hat auch schon Medallien bei australischen Jugendmeisterschaften gewonnen, aber im Unterrichten ist sie noch nicht so gut. Wir haben mit Sicherheit kleine Fehler gemacht, aber das ist ihr gar nicht aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Pruefung:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;1. Getting up:&lt;/i&gt; Vorzeigen, wie man aufsteht, ohne die Haende auf dem Boden zu haben. Fuer den Fall das man hinfaellt.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;2. Edges: &lt;/i&gt;Auf den Kanten balancieren, d.h. man lehnt die Skates nach aussen (O-Beine), nach Innen (X-Beine) oder beugt die Knie zu einer Seite um Kurven zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;3. V-Stands, Walk: &lt;/i&gt;Man stellt die Hacken zusammen und die Spitzen nach aussen in Form eines V&apos;s. Man beugt nun die Knie und und lehnt den Oberkoerper nach vorne. Dann beginnt man zu Laufen und keilt immer die Hacken in einander. Der Trick ist es die Balance und Kontrolle ueber den Skates zu halten ohne zu rollen. Es sieht ziemlich albern aus.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;4. Straight one:&lt;/i&gt; Man haelt die Position wie zuvor (Oberkoerper nach vorne, Knie gebeugt, Fuesse in V-Form), rollt aber die Fuesse abwechselt nach vorne /aussen. Wenn man das gleichmaessig macht, rollt man in einer Linie vorwaerts.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;5. Ready, Scissor:&lt;/i&gt; Dies ist die Vorbereitung zum Bremsen. Man faehrt wie gewoehnlich in der Straight one, laesst die Blades dann parallel nebeneinander rollen (Ready) und rollt dann mit dem rechten Fuss vor, so dass das hintere Rad des rechtes Blades auf der Hoehe des vordersten Rades des linken Blades ist (Scissor). Man laesst sich einfach rollen und haelt die Balance.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;6. Heal Brake Stop:&lt;/i&gt; Die Bremse befindet sich hinten am rechten Blades.  Wir fahren in eine gewoehnlich Straight one, wechseln in die Ready Position, dann in die Scissor Position und druecken dann den rechten Hacken auf dem Boden, so dass die Rollen des rechten Blades den Boden nicht mehr beruehren und legen dann Gewicht auf den Hacken, um zu stoppen. Wenn man es richtig macht hat die Bremsspur einen hellen ANfang und ein dunkles Ende. Man wackelt nicht und die Blades sind bei Stoppen in der Scissor Position nach vorne gerichtet. Ich hatte meistens die Schwierigkeit nicht genug Gewicht auf meinen rechten Hacken zu legen und hatte einen langen Bremsweg. Isabelle hat auf solche Feinheiten wie Bremsspur aber nicht geachtet.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;7. Tick Tocks:&lt;/i&gt; Bei dieser Uebung lernen wir Gewicht abwechselt auf Zehen und Hacken zu legen, die Balance zu halten. Wir stehen in der V-Position, legen Gewicht auf die Hacken, rollen dadurch nach aussen und unsere gespreizten Beine treffen schliesslich mit den Spitzen wieder zusammen. Dann legen wir unser Gewicht auf die Zehen, die Blades rollen rueckwaerts nach aussen und die Hacken treffen wieder aufeinander. Wenn man so weit nach aussen rollt, hat man meist nicht mehr den Schwung zusammen zu rollen. Diese Uebung geht relativ schnell. Tick (Zehen), Tock (Hacken). &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;8. Scissor forward:&lt;/i&gt; Man beginnt wie bei den Tick Tocks, haelt aber das Gewicht auf den Hacken und spreizt die Beine erneut nach vorne, sobald die Zehen aufeinander treffen. Es ist eine leichte Uebung wo man gut aus dem Stand Schwung holen kann. Man rollt vorwaerts und oeffnet und schliesst die Beine scherenartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich den Test bestanden habe, lernte ich auch schon ein paar neue Sachen wie Scissor backward (wie Scissor forward, mit dem unterschied, dass man Gewicht auf die Zehen legt und rueckwaerts rollt), Straight two (wie Straight one, aber man haelt das geweilige Beine eine Sekunde in der Luft bevor man es wieder aufsetzt) und den A-Frame Turn (eine Drehung).&lt;br /&gt;
Oftmals werden Level zwei und drei auch zusammen unterrichtet und ich werde viele neue Tricks lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterricht war Helen viel besser gelaunt und hat nicht einmal nach Mama gefragt. Wir haben gegenseitig Wettrennen gemacht, wir haben unsere Haende gehalten so das einer rueckwarts fuhr und der andere vorwaerts, wobei Helen eher rueckwaerts geht als rollt und Helen bliebt es unter meinen Beine durchzufahren, ein Trick der mir unmoeglich ist. &lt;br /&gt;
Als Susan und Mark dann kamen, fuhr Helen immer noch vergnuegt ihre Runden und hat es vorgezogen mit Isabelle, Aleesha und den anderen Teenage girls zu fahren, als mit ihrer Mama. Susan war ganz froh so auch die Gelegenheit zu haben ihre Technik zu verbessern.&lt;br /&gt;
Mark&apos;s Team hat das Fussballspiel sogar 2:0 gewonnen, was Mark aber nicht davon abhielt wenigsten noch eine Dreiviertelstunde zu skaten. Manchmal frage ich mich wo die Kinder ihren Elan her nehmen.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
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    <dc:date>2006-04-05T09:42:56Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1779176/">
    <title>Radunfall</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1779176/</link>
    <description>Ich war Freitag frueh auf dem Weg zum Dolphin Centre und auf dem Radweg sind mir dann 2500 Radfahrer entgegen gekommen, die ein Rennen machen. Ich hatte die Truppe bereits am Vortag gesehen, als ich die Kinder von der Schule abholte, nur mit dem Unterschied, dass die Radfahrer dort eine Fahrbahn fuer sich hatten. Was ich nicht wusste war, dass die anderen mich wegen der blendenden Sonne, die mir im Ruecken stand, nicht sehen konnten. Ich fuhr intinktiv links auf dem Radweg (es gab nur einen Radweg rechts neben der Fahrbahn), damit die entgegenkommende rechts an mit vorbei fahren konnten. Einige fuhren aber auch links an mir vorbei auf der Fahrbahn. Ich sagst nochmal 2500 Radfahrer, das kommt einen unendlich vor. Stellt euch vor ihr macht bei der Tour de France mit und fahrt in die falsche Richtung. Ich fuhr etwa 500m, vorbei an 300 Radfahrern, bis es krachte und ich ueber meinen Lenkrad auf den Asphalt knallte. Ich hatte einfach keine Moeglichkeit gehabt auszuweichen. &lt;br /&gt;
Ich hatte einen Schock und glaubte mein Arm waere gebrochen. Mein linker Arm lag waagerecht, die linke Hand wurde von meiner rechten gehalten, dass sah ich mit meinen Augen. Aber ich hatte das Gefuehl mein linker Arm waere ausgestreckt und ich fuehlte den Asphalt mit meinen Fingerspitzen. Eigenartiges Gefuehl. Nachfahrende Radfahrer haben wir aufgeholfen, dann wurde mir schwindelig und ich habe mich auf den nebenliegenden Rasenstreifen hingelegt. Die Radler sagten ich waere eiskalt und legten eine Rettungsdecke ueber mich. Sie stellten mir Fragen, um sicher zu gehen ich verliere nicht das Bewusstsein. Das mein Name Stefanie ist, das ich aus Deutschland komme und ihm DDC Volunteerarbeit leiste wussten alle, was mich wunderte, aber logisch ist, da ich mein T-Shirt und mein Namensschild trug. &lt;br /&gt;
Als das Aerzteteam da war, ging es mir aber wieder gut. Meine Beine sehen ziemlich demoliert aus mit Kratzern und ohne blaue Flecke werde ich auch nicht auskommen. Meinem Arm ging es nach ein/zwei Minuten wieder gut, hatte nur ein wenig Schmerzen im Handgelenk aber nichts Ernsthaftes. Die Erklaerung fuer das merkwuerdige Gefuehl war, dass wohl ein Nerv eingeklemmt wurde als meine Hand den Asphalt beruehrte, alles Nachfolgende kam beim Gehirn einfach nicht an. Ich musste ein paar Hampel-Uebungen machen, damit wirklich sicher war, das nichts gebrochen, geprellt oder verstaucht ist, und wurde dann entlassen. &lt;br /&gt;
Der Polizei musste ich den Unfallhergang schildern und wurde dann nach Hause chauffiert. Nach diesem Schock habe ich beschlossen mir den Vormittag frei zu nehmen und bin nicht zum DDC gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich zuhause ankam, hat Susan nur gefragt ob ich was vergessen haette. Ich sagte ihr das mich die Polizei nach Hause gefahren hat, was sie vermuten lies, ich sei ohne Helm gefahren. Mit anderen Worten, man sah es mir nicht an, dass ich in einen Unfall verwickelt war. Der andere Fahrer hatte auch keine grossen Verletzungen und ist weiter gefahren. Da haben wir wohl beide Glueck gehabt. &lt;br /&gt;
Mir geht es wirklich gut, auch wenn am selben Tag das Tippen am Computer und das Karten ausgeben beim UNO-Spiel mit den Kindern noch etwas schmerzte. Am Samstag war ich dann auch schon wieder drei Stunden beim Skaten und habe sogar meine Pruefung bestanden und komme jetzt in die naechste Stufe zu den Vorgeschrittenen.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
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    <dc:date>2006-04-02T10:54:25Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1776991/">
    <title>Neue Aufgabe im DDC</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1776991/</link>
    <description>Am Dienstag kam Katherine, eine unserer australischen Volunteers auf mich zu. Sie kann aus jobtechnischen Gruenden nicht mehr sehr frueh am Morgen kommen und wollte ihre Volunteerarbeit schon aufgeben. Aber das Management findet fuer jeden der sich engagieren will die passende Aufgabe. Sie interviewt seither unserer Besucher am spaeten Vormittag und Nachmittag und hat mich gefragt, ob ich Lust haette sie dabei zu unterstuetzen. Ich fand das Spitze, da ich mir dachte ich koenne kommen und gehen wenn ich lustig bin und koenne morgens auch mal laenger als 6 Uhr schlafen, was seit meiner Zeit in Bunbury nur sehr selten vor kam. &lt;br /&gt;
An diesem besagtem Dienstag habe ich angefangen um 7.30 Uhr am Strand zu arbeiten, und weil nicht genuegend Volunteers da waren bin ich dann um 11 Uhr auf eine Schwimmtour gefahren. Ich bin aber an Bord geblieben, weil wir nicht genuegend Wetsuits hatten und bei zwei Nummern groesser haette ich gefroren. Ich habe mich aber nicht sonderlich geaergert, denn das Wasser war sau kalt und die Delfine hat auch kein Interesse an uns. Um 3 Uhr hatte ich dann ein Gespraech mit Andrew, unserem Manager und Rosemary, die neben mir und Katherine auch die Umfrage machen moechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben alle Details besprochen und sind die Fragen Stueck fuer Stueck durchgegangen. Andrew meinte dann zum Schluss, dass wir gleich am naechsten Tag anfangen koennen, sobald er die Frageboegen ausgedruckt hat. Ich habe ihn darauf hingewiesen das Linda, die Supervisorin die Mittwochs kommt (Jeder Wochentag ist ein anderer Supervisor da), mich in der frueh erwarten wird. Er meinte nur er wuerde ihr eine Mitteilung per Email schicken, aber ich habe mich darauf nicht verlassen und selbst wenn, wer sagt denn, dass Linda an dem Abend ihre Emails liesst? &lt;br /&gt;
Ich bin also am Mittwoch frueh um 7 Uhr wieder zum Delfinerforschungszentrum gefahren habe Linda gleich erzaehlt, dass ich zwar ins Wasser gehe, wenn ein Delfin uns besucht, aber ansonsten die Touris interviewe. Linda hat wusste davon noch nichts und war auch nicht sonderlich begeistert. In dieser Woche reisen fuenf Volunteere ab. Vier starten zwar Anfang naechster Woche, aber sie meinte die braeuchten grad zu Anfang noch Unterstuetzung, weil sie noch nicht alle Delfine so genau kennen. Ich bin dann erst mal auf halbstuendige Rotation (Strand-Boardwalk-Museum) gegangen und habe immer wieder gefragt, ob Andrew nun endlich die Frageboegen hat. Um 11Uhr, wo ich zur Schwimmtour aufbrechen wollte, kam Andrew dann auf mich zu und bat mich mit der Umfrage zu beginnen. Na klasse, gerade jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe dann von 11 Uhr bis 15 Uhr Leute interviewt. Okay, alles zusammen waren es nur 9 Personen, davon waren zwei auf der Bootstour und drei auf der Schwimmtour. Die Zeit dazwischen habe ich dann gewartet. Eigentlich sollte ich nur jeden fuenften befragen, aber da zu gut wie niemand da war, habe ich jeden befragt, den ich zu fassen bekam. Keiner hat sich geweigert meine Fragen zu beantworten und es hat auch Spass gemacht auf diese Weise die Besucher besser kennen zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende meiner Schicht war ich dann totmuede und das habe ich Andrew auch gesagt. Ich sehe nicht ein acht Stunden am Tag unentgeltlich zu arbeiten und zugleich noch auf die Schwimmtouren zu verzichten. Nur weil so viele Volunteere gehen, kann es nicht bedeuten, das die uebrigbleibenden mehr Stunden arbeiten. Andrew hat sich dann versucht ein wenig rauszureden mit Worten wie &quot;Ich weiss es sehr zu schaetzen, wieivel Einsatz ihr hier zeigt, ...&quot; Bla, Bla, Bla, solche Schmeicheleien ziehen bei mir nicht. Ich habe ja nichts zu verlieren, werde sowieso nicht bezahlt und habe mich dann etwas deutlicher ausgedrueckt. Am Ende der Konversation meinte er dann nur ich solle mir mit Katherine und Rosemary einen Stundenplan zu recht legen und so lange alle Wochentage abgedeckt sind und er auch Umfrageergebnisse von den Tourteilnehmern bekommt, ist ihm das alles egal. Okay, den haben wir erst einmal weich gekocht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag wollte ich dann frueh fuer ca. drei Stunden zum DDC, und nur die Umfrage machen, aber dazu ist es gar nicht gekommen, aber das ist eine neue Geschichte und die werde ich morgen schreiben.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
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    <dc:date>2006-04-01T14:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1740478/">
    <title>Neuigkeiten am Delfinstrand</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1740478/</link>
    <description>Am letzten Sonntag nahm ich Helen mit zum DDC. Wir hatten das Glueck, das Levy und Nicky mit ihrem Kalb in der Zone schwammen. Wir stellten uns mit den anderen Besuchern in die Reihe und wurden gleich von Levy begruesst, die direkt vor uns stoppte. Helen wich zurueck, denn Levy war ihr nicht geheuer, weil ihr Kopf nur wenige Zentimeter von Helens Bauch entfernt war. Ich musste ihr versprechen, dass Levy nicht beisst. Wir waren vielleicht eine Minute im Wasser, als Helen wieder an meiner Hand zog und mich am photografieren hinderte. Koennen wir jetzt raus gehen. Ich habe mich ihr gebeugt und am Strand Sandburgen gebaut, waehrend die Delfine ihre Kreise zogen. Helen ist auch erst wieder ins Wasser gegangen, als die Delfine weg waren.&lt;br /&gt;
Wir tranken eine heisse Schokolade und Helen spielte auf dem kleinen Spielplatz. Gerade als wir uns den achtminuetigen Film ueber die Delfine in der Bucht ansahen, kam Levy uns wieder besuchen, der Film wurde gestoppt und alle liefen zum Strand. Helen fragte mich nur: Muessen wir wieder da hingehen? Ich kann ihr Desinteresse und Angst nicht ganz nachvollziehen, muss es aber wohl respektieren. Alle anderen Besucher standen in einer Reihe knietief im Wasser um einen echten Delfin zu sehen und ich schluepfte im Theater mal kurz hinter den schwarzen Vorhang und schaltete den Film wieder an. Danach fuhren wir nach Hause. &lt;br /&gt;
An diesem Morgen kam Levy uebrigens noch ein drittes Mal vorbei zusammen mit Tangles und Turbo, aber Helen war das so ziemlich Schnuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Dienstag hatte ich wieder eine Schwimmtour. Als wir das erste Mal im Wasser waren, waren mehrere Gruppen von Delfinen um uns, aber sie hielten Abstand und wir erkannten auch keinen von ihnen. Bei zweiten Stop waren wir weniger erfolgreich. Beim dritten Stop sahen wir Shanty und wir starteten einen neuen Versuch. Es waren noch nicht alle im Wasser und da kam Shanty schon auf uns zu geschwammen und brachte gleich ihre Freunde mit. Shanty kennt uns vom Strand und vertraut uns blind, d.h. sie weiss genau, dass keiner aus unserer Gruppe versucht sie anzufassen. Ich steckte meinen Kopf unter Wasser sah Shanty gefolgt von zwei anderen Delfinen. Ich drehte mich im Kreis mit den Augen auf Shanty gerichtet, die ihrerseits langsam auf der Seite schwamm, um auch mich sehen zu koennen. Als ich mich einmal im Kreis gedreht hatte, blickte ich auf einmal auf eine ganze Horde von Delfinen. Zwei Reihen mit vier Delfinen schwamm ruhig und gelassen unter uns hindurch. Ich steckte meinen Kopf aus dem Wasser und blickte zum Boot. Kaum zu fassen, es waren immer noch Leute an Bord. Ich rief nur beeilt euch es sind acht Delfine direkt unter uns und steckte meinen Kopf wieder unter Wasser. Die Delfine drehten einen Kreis um die Gruppe und schwammen weiter. Danke Shanty fuer das Erlebnisse. An diesem Tag waren wir sogar ein viertes Mal im Wasser und auch diesmal hatten wir Glueck und einzelne Delfine gesellten sich fuer kurze Zeit zu uns. Und auf dem Weg zurueck zum Strand ritten fuenf Delfine gleichzeitig vor uns. Was fuer eine Schwimmtour. Noch nie zuvor hatte wir es geschafft viermal innerhalb von drei Stunden zu schwimmen. Meist gehen wir nur zweimal ins Wasser und warten, warten und warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Troy, kommt urspruenglich aus Bunbury, arbeitet aber jetzt in Cairns als Unterwasserphotograph. Da er lange Zeit selbst Volunteer war, kam ihm dann die Idee ein Buch ueber die Delfine in der Koombana Bay zu machen. Seine Photos sind einmalig, besonders, weil er eine sehr grosse Linse in Form einer Halbkugel hat. Die Delfine sehen in der Linse ihr Spiegelbild und auf den Photos schaut es so aus, als wuerden sie einen direkt anschauen.&lt;br /&gt;
Auf einem seiner letzten Phototouren sah er dann Jet mit ihrem Kalb. Das arme Kalb hatte zwei Angelhaken am Koerper. Einem im Mund und einen in der Schwanzflosse. Mich wundert es nicht sonderlich, wo Jet sich doch staendig um Fischerboote rumtreibt. Sie ist einfach keine gute Mutter. Nur gut das Delfine nicht saugen wie andere Saeugetiere, denn sonst koennte es schmerzhaft werden. Die Milch der Delfine besteht aus 98% Fett und ist dick wie Zahnpasta, welche die Mutter direkt auf die Zunge es Kleinen legt. Fuer Jets Kalb ist es aber schwer zu trinken, weil die Angelschnur quer durch die Schnauze geht. Das Kalb ist gerade sechs Wochen alt und wenn wir es einfangen um die Haken zu entfernen, trennen wir es von seiner Mutter. Eine Schwere Entscheidung fuer unser Researchteam und die Spezialisten der Murdoch University in Perth. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traurig bin ich ein wenig, weil so viele Volunteere abreisen. Alleine naechste Woche gehen vier und ich weiss nicht ob ausser den Locals noch irgendjemand an meinem Geburtstag da sein wird. Im April gibt es nur noch eine Schwimmtour am Tag und ab Mai dann gar keine mehr. Selbst die Delfine kommen seltener, weil die Saison dem Ende zu geht. Wir haben jetzt Herbst und die Australier beschweren sich ueber die winterlichen Temperaturen. Zur Info es ist 17Grad, aber selbst im Winter sinken die Temperaturen selten unter 15Grad plus. Die sollen mal einen Winter in Deutschland verbringen und dann wissen sie was winterliche Temperaturen sind.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/12+-+Spass+in+Bunbury&quot;&gt;12 - Spass in Bunbury&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-24T10:59:48Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1700762/">
    <title>14 Tage</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1700762/</link>
    <description>Kein Tag ist wie der andere. Jeder Tag ist etwas besonderes und eigentlich einen eigenen Bericht wert. Ein Wochenplan ist auch ziemlich sinnlos, weil sich immer wieder was aendert. Damit ihr trotzdem einen Eindruck bekommt, wie ich momentan meine Tage Down under verbringe, habe ich mal kurz zusammengefasst, was ich die letzten zwei Wochen so gemacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Montag, den 27.Februar&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe Susan in der frueh von sieben bis acht geholfen die Kinder fuer die Schule fertig zu machen und habe mich dann ein wenig um den Haushalt gekuemmert: Tisch abraeumen, Geschirrspueler anstellen, Waesche auf die Leine haenge und Waesche vom Vortag abnehmen und zusammenlegen.&lt;br /&gt;
Nachdem ich kurz meine Emails gescheckt habe, schwang ich mich auch schon auf&apos;s Fahrrad und fuhr die 5km zu DDC. Heute stand wie fast jeden Montag um 11 Uhr meine Schwimmtour auf dem Plan. Ich hatte aber leider immer das Pech, dass die Tour wegen zu geringer Teilnehmerzahl oder zu hohem Wellengang abgesagt wurde. Ausserdem durfte ich die ersten drei Male nicht mit ins Wasser und war zweimal im Urlaub (Albany, Margaret River). Es war 38 Grad warm und die See war ruhig. Wir hatten 25 Leute an Board und genossen das erfrischende Salzwasser in der Bucht. Einzelne Delfine schwammen direkt auf uns zu, darunter auch Jet mit ihrem Baby. Normalerweise gehen wir nicht ins Wasser, wenn Delfinbabies in der Naehe sind, aber in diesem Fall hat ein Fischerboot uns die Delfine vorbeigebracht. Und es ist &lt;br /&gt;
bekannt das Jet immer um diese Boote herum schwimmt. Spaeter schwamm ein mir unbekannter Delfin direkt an drei Teilnehmern vorbei und stoppte ploetzlich unter mir, um mich genauer anzusehen. Ob er mich erkannt hat? oder ob er es nur merkwuerdig fand wie ich versuchte den Film in meiner Unterwasserkamera vorzudrehen. Um zwei Uhr erreichten wir wieder den Strand, versorgten die Touristen mit Tee und Kaffee und reinigten dann die Neoprenanzuege und Schnorchel bevor ich&lt;br /&gt;
nach Hause radelte.&lt;br /&gt;
Zuhause traf ich dann kurz auf Susan und sie fragte mich wie meine Schwimmtour war und erzaehlte mir von ihrem Vormittag. Sie holte dann die Kinder von der Schule ab und fuhr sie zum Schwimmen. Ich blieb heute daheim, nahm eine heisse Dusche und schrieb dann meinen Bericht ueber den &quot;Australian Day&quot; auf meine Webseite. Anschliessend nahm ich dann wieder die Waesche von der Leine, sorgte dafuer, dass die gesamte Kleidung ordentlich gefaltet in den Schraenken landet, raeumte den Geschirrspueler aus und bereitete dann das Abendessen vor.&lt;br /&gt;
Am Abend klingelte auf einmal das Telefon, musste aber feststellen, das mir nur irgendeine Tante eine Reise verkaufen wollte. Meine Antwort war knapp: &quot;Nein Danke, ich bin bereits im Urlaub.&quot; Ich legte auf und widmete mich meiner Naeharbeit. Mein &lt;br /&gt;
T-shirt vom DDC war naemlich unterm Arm gerissen. Und morgen muss es wieder in Ordnung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Dienstag, den 28.Februar&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Um 7.30 Uhr begann ich meinen Dienst am Strand vom DDC. Erste Aufgabe war es die Temperaturen zu messen. Wir hatten 29 Grad Lufttemperatur und 22 Grad Wassertemperatur. Levy, ein Delfin der in diesem Jahr fast taeglich kommt und sich auch gern ueber eine Stunde in Ufernaehe aufhaelt, schwamm bereits in der Interaction Zone. Sie bekam allerdings wenig Beachtung, da wir nicht vor acht ins Wasser gehen. Nach ein paar Minuten war es ihr dann zu langweilig und sie schwamm davon. Kurz nachdem wir unser Morgenbesprechung beendet hatten und jeder auf seinen Posten gehen wollte, kam wieder ein Delfin angeschwommen und ein weiterer folgte. Als einige der japanischen Volunteers auf einmal anfingen laut sie groelen, wusste ich es muss was besonderes sein. Nicky war gekommen und brachte ihr neugeborenes Baby mit. Das Forschungsteam hatte sie am Morgen zuvor noch hochschwanger gesehen und das bedeutete, dass das Kalb weniger als 24 Stunden alt war. Die Rueckenflosse war noch nicht ganz erhaertet und an der Seite erkannt man gut die Geburtsfalten. Das Kalb war auch im Schwimmen noch nicht geschickt, und klaschte immer wieder mit der Schwanzflosse auf die Wasseroberflaeche. Nicky gab ihrem Kalb dann oefters mal eine Starthilfe in dem sie Wellen machte. Levy war uebrigens auch da, schwamm sogar dichter als gewoehnlich an den Besuchern vorbei aber bekam lange nicht so viel Aufmerksamkeit. Ich hatte die Aufgabe mit Touristen zu snorkeln, was aber nicht moeglich war bei einem Neugeborenen. Nicky hielt sich den ganzen Morgen in der Gegend auf und besuchte uns insgesamt 6mal an dem Tag. Meist war Levy auch da und einmal Shanty. Nicky kam in den letzten Wochen jeden Tag und als sie zwei Tage &lt;br /&gt;
verschwand, haben wir schon damit gerechnet, das sie ihr Kalb bekommt. Heute hatte man das Gefuehl als wollte sie ihr Baby schonmal daran gewoehnen, wo sie jeden Tag hinschwimmen. Bei jedem Besuch kam sie dichter. Vielleicht wartete sie aber auch auf ihren Fischsnack, den sie aber als Mutter eines unter sechs Monate alten Delfins nicht bekommt.&lt;br /&gt;
Nach dem Lunch schwammen Katherine (aus Perth), Tamai (aus Japan) und ich noch etwas in der Zone. Simone unsere Meeresbiologin gesellte sich auch noch kurz in ihrer Pause zu uns ins Wasser, bevor sie wieder an ihren Arbeitsplatz ging. Kaum waren wir aus dem Wasser kam Nicky schon wieder auf die Zone zugeschwommen machte aber sofort eine Kehrtwende, als Leute auf sie zu stuermten. Eigentlich sollte jeder wissen, dass es keinen Sinn hat auf Delfine zu zu schwimmen. Die Schwimmen naemlich schneller als wir und suchen sofort das Weite, wenn sie sich bedroht fuehlen. Zuhause sprang ich dann erstmal unter die Dusche und schaute mir dann auf dem Computer die neuen Photos vom Babydelfin an. Leider war kein besonders schoenes dabei. Mark hat Dienstags in der Schule immer Klavierunterricht und hat mir wieder vorgefuehrt, was er neues gelernt hat. Er macht gute Fortschritte.&lt;br /&gt;
Abends habe ich dann noch etwas gelesen, meine Emails gecheckt und ging ins Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Mittwoch, der 1. Maerz&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Tag begann so schoen. Direkt im Wasser hinterm Haus suchte ein Delfin nach Krebsen. Ich haette ihn gerne noch laenger beobachtet, musste aber um 7.30Uhr wieder Dienst am Strand schieben. Aber was heisst da musste, ich liebe meinen Job. Gerne haette ich jetzt aufgezaehlt, welche Delfine vorbeikamen, aber es war nicht einer da. Einmal schwamm eine Mutter mit ihrem Kalb vorbei und das muss entweder Jet oder Nicky gewesen sein. Kaum hatte ich aber meine Schicht beendet und radelte nach Hause, entdeckte ich wieder Delfine. Ich konnte es einfach nicht fassen. Da bin ich den ganzen Vormittag im Delfinzentrum und nicht ein Delfin kommt vorbei und hinter meinem Wohnhaus tummeln sich die Delfine im flachen Wasser. Waere ich nur zuhause geblieben. Ich setzte mich dann mit einer Eisgekuehlten Apfelschorle auf dem Balkon und beobachtete die Delfine mit dem Fernglas.&lt;br /&gt;
Geplannt war eigentlich, dass ich und zwei andere Volunnteere (Johanna aus Deutschland und Christine aus Schweden) eine Tramtour durch Bunbury machen. Die Stadtfuehrung waere fuer uns umsonst, wurde aber leider abgesagt, weil es keine zahlenden Teilnehmer gab. Ich verbrachte den Nachmittag dann damit ein wenig an meinen Onlineberichten zu feilen und spielte dann ein wenig mit Mark bevor ich wieder aufbrechen musste.&lt;br /&gt;
Abends wie jeden ersten Mittwoch im Monat ist unser Volunteertreffen im DDC. In diesem Monat gibt es 40 Langzeitvolunteere und 19 Kurzzeitvolunteer. Die Langzeitvolunteer sind Australier die in Bunbury oder Umgebung wohnen und ein bis zweimal die Woche vorbei schauen. Sie arbeiten hier schon jahrelang und kennen viele interessante Stories. Die Kurzzeitvolunteere sind meist nur wenige Wochen da und kommen von allen Orten der Welt, wie Japan, Deutschland und Schweden. Die Treffen sind immer sehr interessant, gerade wenn es darum geht, was das Researchteam auf seinen Bootstouren entdeckt hat. Phil der Leiter des Forschungsteams erklaerte uns woran wir gesunde Kaelber erkennen. Nickys Kalb hat oben am Kopf eine Delle, was bedeutet, dass die Melone noch nicht voll ausgebildet ist und es sein kann, das es das erste Jahr nicht ueberlebt. Interessant war auch das alle Kaelber zwischen 23,1 und 23,8 Grad Wassertemperatur geboren werden. Levy hat uns im Februar 45 mal besucht (ja, ganz recht, der Monat hatte nur 28 Tage) mit einem Rekord von sechs Besuchen an einem Tag. Aber ich gehe auch einfach gerne hin um mit meinen Freunden und Kollegen zusammen zu sitzen und Pizza zu essen. Das einzig negative war, dass ich an diesem Abend wieder drei Mueckenstiche mit nach Hause genommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Donnerstag, der 2. Maerz&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Um 6.15 Uhr bekam ich einen Anruf von der Ostkueste. Nur gut das ich sowieso um 7Uhr auf der Matte stehen musste. In Queensland war es zu der Zeit naemlich bereits Viertel nach Acht, und selbst nicht jeder Australier denkt an die Zeitverschiebung. Es war die NANE Farm die ich gebeten habe einen Steuernachweis zu schicken. Nach dem Fruehstueck fuhr ich die Kinder zur Schule. Helens Kindergartengruppe ist im gleichen Gebaeude was die Sache vereinfacht. Der Unterricht beginnt um 8.45Uhr und um 11.30Uhr muss ich Helen schon wieder abholen. Es bleibt also nicht sehr viel Zeit zwischendurch. Ich bin an diesem Morgen zum Farmers Market gefahren, um frisches Obst und Gemuese einzukaufen, was ich normalerweise am Freitagvormittag erledige. Am Anfang war es etwas merkwuerdig auf der anderen Seite zu stehen. Ich war jetzt auf einmal nicht diejenige, die auf dem Feld schufftet und erntet oder verpackt, sondern war die Kunde, die ganz genau die Qualitaet prueft. Und da ich gerade in der Stadt war, hielt ich nochmal kurz beim Schoppingcenter auf der Suche nach einem Geschenk fuer Helens Geburtstag. Gekauft habe ich letztendlich drei Tafeln Schokolade und eine wasserdichte Uhr fuer mich. Na ja, Helens Geburtstag ist ja erst im April. Sobald ich meinen Einkauf nach Hause gefahren habe und den Geschirrspueler ausgerauemt habe, fuhr ich auch schon wieder die halbe Stunde zur Schule um Helen abzuholen.&lt;br /&gt;
Nachdem Lunch galt Helen meinte ganz Aufmerksamkeit. Wir spielten mit Duplosteinen, puzzelten und fuhren mit dem Fahrrad die Strasse auf und ab. Donnertags arbeitet Susan nur bis 14Uhr und kann dann Mark von der Schule abholen und zum Skaten fahren. Susan hat dann wie gewoehnlich das Essen schon vorgekocht, was ich nur noch aufwaermen musste. Am Abend haette ich eigentlich meinen Rucksack packen muessen, da wir am naechsten Tag fuer ein verlaengertes Wochenende nach Pemberton fahren, aber irgendwie hatte ich keine Lust dazu und habe stattdessen mit meiner Mama telefoniert. Und unsere Gespraeche enden selten unter einanhalb Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Freitag, der 3. Maerz&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Freitags kann ich ausschlafen, denn ich fange erst um 8Uhr an zu arbeiten. Mark hatte an diesem Morgen keine Schule (beweglicher Ferientag, Helen hat immer nur Kindergarten von Mo-Do), Susan musste ihren Nachmittagsdienst auf den Vormittag verschieben, weil wir in Urlaub fahren und ich stand mit beiden Kindern da. Normalerweise waere das ja kein Problem gewesen, aber Mark hatte von 9-10 Uhr professionelle Englischnachhilfe und Helen von 9.30-10.30 Kindermusik und meine Sachen musste ich auch noch irgendwie packen. Allen war an diesem Morgen zwar zu Hause, aber er musste meinen platten Fahrradreifen erst einmal reparieren und dann die Fahrraeder verladen, bevor er fuer zwei Stunden (12-14Uhr) ins Krankenhaus muss. Er ist Chirogue. Ich fuhr mit den Kindern zur Nachhilfelehrerin und erklaerte Mark, dass ich ihn heute spaeter abholen wuerde. Die Zeit draengte schliesslich nicht, da er anschliessend keine Schule hatte. Sein Gameboy wuerde ihn einige Minuten beschaeftigen. Ich erklaerte Helen, dass sie heute nur eine halbe Stunde zur Musikstunde koenne, damit Mark nicht so lange warten muss. Helen wollte unter diesen Umstaenden aber gar nicht gehen. Ausserdem haette sie an diesem Tag Vertretungsweise eine andere Lehrerin gehabt, die sie kaum kannte. Okay, ersparen wir uns beide den Stress. Wir haben uns stattdessen mit Buchstabenpuzzle im Warteraum beschaeftigt und die Zeit ist wie im Flug vergangen. Um Allen Zeit zum Packen zu geben, bin ich mit den Kindern anschliessend in unser Stammcafe gefahren. Ich setzte mich auf die Veranda des Cafes und wartete auf meine Bestellung, waehrend die Kinder ueber den Spielplatz sausten und ihre Fuesse in der Meeresbrandung kuehlten. Von der Veranda aus hatte ich sie prima im Auge. Die Kinder tranken wie immer ihren Babychino, was nichts anderes ist als eine heisse Schokolade serviert in einer Expressotasse mit einem Marshmallow. Zuhause und ihren Freunden erzaehlen sie dann wieder stolz, sie sind einen Kaffee trinken gefahren. Niedlich. Nachdem Lunch sind die Kinder kurz Fahrrad gefahren, was ihnen in der Mittagssonne dann aber zu heiss wurde. Es mag zwar nicht die beste paedagogische Alternative sein, aber ich habe die Kinder dann mit einer DVD beschaeftigt, damit ich endlich meine Sachen und die Lebensmittel fuers Wochenende verstauen konnte.&lt;br /&gt;
Als Allen wieder zuhause war fuhren wir dann auch schon los, aber nicht ohne vorher noch im Schwimmbad zu stoppen. Ich hatte keine Lust zum Schwimmen. Ich wollte mich nicht anschliessend drei Stunden ins Auto setzen, mit dem Gewissen, das meine nassen Badesachen in meiner Tasche lagen. Wir assen unser Subway Dinner im Auto und hielten dann in Nannup. Und genau auf der Wiese, wo bei unserer letzten Rast auf dem Weg nach Pemberton Allen und Mark ein paar Baelle kickten, stand nun eine Buehne. Es war Musikfestival in Nannup. Wir hoerten zwei, drei Lieder, die Eltern deckten sich mit Kaffee fuer die Fahrt ein und wir fuhren die restlichen Kilometer nach Pemberton. Wir wohnten auf der gleichen Farm in dem gleichen Haus wie im Januar. Man hatte irgendwie das Gefuehl nach Hause zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Samstag, den 4. Maerz&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin um 7Uhr aufgestanden, habe mit der Familie gefruehstueckt und dann mit den Kindern gespielt. Naturlich wollte die Kinder auch nocheinmal auf dem Trampolin huepfen, bevor wir um 9 Uhr die Tiere fuettern konnten. An diesem Morgen war es so heiss, dass sich die Kaengeruhs gar nicht vom Bush auf die Wiese trauten und der Hund Nugget mal wieder ein Bad in der Pferdetraenke nahm. Wir haben uns dann nach drinnen verzogen und wieder Binonicle Lego gespielt und gemalt.&lt;br /&gt;
Am Nachmittag fuhren wir nach Northcliff, wo ein Fahrradparcour fuer Kinder aufgebaut wurde. Selbst Helen trat an in der Gruppe der unter sieben jaehrigen Maedchen. Der Pfad war nicht einfach und Susan musste ihr ein bisschen helfen. Mark hat im Rennen der sieben bis neun jaehrigen Jungen sogar gewonnen. Auch eine bekannte Familie von Susan und Allen war da. Der Vater fuhr morgen das grosse Gelaenderennen mit und die Mutter Lia wollte sich mit mir waehrend der Zeit am Staudamm treffen, wo die Kinder super Schwimmen koennen. Der Sohn Jade ist ebenfalls sieben und die Tochter Maya ist fuenf und Rafe ist noch ein Baby. Als wir dann zuhause waren, gab Allen mir noch kurz eine Fahrstunde mit seinem Auto, weil ich seinen Wagen noch nicht gefahren bin. Im Grunde glaube ich aber er wollte meine Fahrkuenste nur testen, denn es gab keinen nenneswerten Unterschied. Aber gut, Allen war beruhigt und ich kannte nun auch ohne Karte den Weg zum Staudamm.&lt;br /&gt;
Abends haben wir auf der Veranda gegessen weil es immernoch angenehm warm war. John, ein weiterer Radfreund wird morgen auch an dem Rennen teilnehmen und hat sich an diesem Abend zu uns gesellt und sich bei uns einquatiert. Als mir die Muecken dann aber zu viel wurden, habe ich mich in mein Zimmer verzogen und eine DVD angeschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Sonntag, den 5. Maerz&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Susan, Allen und John sind morgens frueh aufgebrochen um beim Mountainbikerennen von Pemberton nach Northcliff teilzunehmen. Die Strecke ist gut 94km lang. Nach dem Start um 8Uhr wollte Lia mit den Kindern zum Big Brook Dam fahren. Ich wollte mich ihr anschliessen, packte Schwimmsachen, Picknick und Kinders ins Auto und fuhr zum Staudam. Keine Lia in Sicht. Ich spielte mit den Kindern Haie jagen Delfin (Ich war der Delfin) und wir bauten eine Sandburg mit einem Tunnel fuer das Wasser. Um 10Uhr machten wir eine Picknickpause, Lia immer noch nicht in Sicht. Dann ein Anruf von Susan, die mir erzaehlte, dass Lia ihre Plaene geaendert hat und uns zum Lunch besuchen moechte. Also gut, dann spielen wir eben alleine. Die Kinder beoachteten wie Familien mit Hunden ins Wasser gingen und spielten. Und irgendwie sind sie dann auf die Idee gekommen, dass ich Stoeckchen ins Wasser werfe und sie hinterher schwimmen, um sie wiederzuholen. Dann haben wir uns im Sand eingegraben und andere Spiele gespielt. Um 12Uhr sind wir dann aufgebrochen nach Hause. Und gerade als ich die Badesachen auf die Leine gehaengt habe klingelte es an der Tuer. Es war Lia, die jetzt die super Idee hatte zum Staudamm zu fahren. Nein danke, ohne mich. Abgemacht war das wir uns am Vormittag dort treffen. Mark ist dann mitgefahren, waehrend Helen und ich uns eine DVD angeschaut haben. Es dauerte aber nur gut 20 Minuten und Helen ist eingeschlafen. &lt;br /&gt;
Allen wurde uebrigens von Lia heimgefahren, weil es ihm nicht so gut ging und ausserdem weil es zu heiss war. Er hat erst einmal geduscht und sich dann auch schlafen gelegt. Er meinte wir wuerden um 14.30Uhr aufbrechen, Mark abholen und dann direkt zum Ziel nach Northcliff fahren, wo Susan so gegen 16 Uhr ankommt. Um 14.30Uhr brachen wir dann auf, fuhren kurz tanken und dann fiel Allen auf einmal ein, dass wir die DVD&apos;s zuhause vergessen haben. Meinetwegen haetten die Kinder auch gut die Stunde Fahrt ohne einen Film auskommen koennen, aber Allen meinte die Kinder wuerden dann evt. vor Langeweile einschlafen und waeren am Abend quengelig. Er setzte mich daheim ab und wollte dann Mark abholen waehrend ich nach den DVD&apos;s suche. Dann habe ich gewartet und gewartet. Um 3.15Uhr lief ich Allen entgegen bis zur Abzweigung zum Staudamm, aber er kam nicht. Um 3.45Uhr entschied ich mich dann nach Hause zu laufen, weil ich glaubte er haette es sich anders ueberlegt. Es war unmoeglich rechtzeitig in Northcliff zu sein. Kaum war ich im Hause, kam Allen dann doch noch um mich abzuholen. Erstaunt fragte er mich: Warum bist du denn so aus der Puste? Ich war sauer, dass er mir nicht Bescheid gesagt hat, dass er spaeter kommt und ich beim 38Grad in der Sonne stand und den Berg zur Farm wieder hochgewandert bin. Er hatte naemlich in der Zwischenzeit erfahren, dass Susan aufgrund der Hitze die letzte Etappe nicht gefahren ist und gerade mit anderen Radlern im Pub sitzt. Da die Kinder so nett im Wasser gespielt haben, hat er keinen Grund gesehen, eher aufzubrechen. Also wir haben Susan dann abgeholt und ich weis gar nicht warum ich eigentlich noch mitgefahren bin, denn das Ende des Rennens habe ich gar nicht mehr gesehen. Auf dem Rueckweg gingen wir dann noch einkaufen, frisches Obst und Gemuese und Eis. Sonntags ist naemlich immer ice-cream Day. Er einzige Tag in der Woche, wo die Kinder Eis essen duerfen.&lt;br /&gt;
Am Abend kam &quot;Bruce Almighty&quot; im Fernsehen, den ich gerne gesehen haette, aber da die Kinder schlafen sollten und der Fernseher direkt vor deren Zimmer ist, musste ich darauf verzichten und habe mir stattdessen die Zeitung durchgelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Montag, den 6. Maerz&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
An diesem Tag konnte ich ausschlafen und habe anschliessend Susan geholfen alle Sachen zu packen. Um 10.30Uhr sind wir dann aufgebrochen und wieder ging es zum Big Brook Dam. Auf Schwimmen hatte ich mal wieder keine Lust und so habe ich den Dam mit dem Fahrrad umrundet. Die gut vier Kilometer waren leicht zu fahren, dass haette sogar Helen geschafft ohne einmal abzusteigen und auf dem Weg gab es viele kleine Aussichtspunkte mit Infos ueber die Voegel und andere Tiere in der Naehe oder eine Erklaerung warum die Karri Baeume das Wasser braun faerben. Nach 20Minuten war ich wieder am Ausgangspunkt und ich erzaehlte Susan und Allen von meinem Ride. Allen kam dann auf die gloreiche Idee nach dem Lunch mit den Kindern die gleiche Strecke zu fahren. Nach 40Minuten waren sie wieder da und ich glaubte jetzt koennen wir endlich zurueck nach Bunbury fahren, aber nein, Allen wollte jetzt unbedingt mit den Kindern Schwimmen. Als wir dann endlich im Auto sasses, wurde mir verkuendet, das wir wieder in Nannup halten wollten, wo Mark auf einem BMX-Trak sein Tricks ueben koenne und Helen auf dem Spielplatz nebenan spielen koenne. Susan und Allen achten einfach darauf, das die Kinder selbst auf lange Autotouren immer genuegen Bewegung haben.&lt;br /&gt;
In Bunbury wurde wieder bei Subway gestoppt, weil keiner Lust hatte nach so einer Fahrt auch noch zu kochen. Nach dem Auspacken habe ich kurz meine Emails gelesen und bin totmuede ins Bett gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Dienstag, den 7. Maerz&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich trage mich in der Woche fuer zwei Schwimmtouren ein. Meine Schwimmtour um 8Uhr ist aber mal wieder wegen zu geringer Teilnehmerzahl ausgefallen, deshalb habe ich mich fuer den Dienst am Strand eintragen lassen. Meine besondere Aufgabe heute war es Daten zu sammeln. Dazu gehoert aufzuschreiben, welcher Delfin zu welcher Uhrzeit kommt und wie lange er bleibt. Bisher fand ich es immer muehsam staendig Leute nach der Uhrzeit zu fragen, aber mit meiner neuen wasserdichten Uhr ist das jetzt kein problem mehr. Heute war nur Levy fuer 25Minuten da, was fuer ihre Verhaeltnisse recht kurz ist. Schwieriger wurde es die Leute zu zaehlen die im Wasser und am Strand waren. Inklusive der Schulgruppe zaehlte ich 150Leute im Wasser und 80Leute am Strand. Diese Zahlen sind ungewoehnlich hoch. Durchschnittlich haben wir ca. 50/60 Leute im Wasser. Andere besondere Aufgaben sind z.B. Schnorcheln, Strandkontrolle oder Fuetterung, wobei letzteres nur die Langzeitvolunteere machen duerfen. &lt;br /&gt;
Um 12Uhr setzte ich mich mit den anderen Volunteers zum Lunch an einem Tisch und machte mich dann auf dem Weg nach Hause. Da ich nichts besonders vor hatte, habe ich beschlossen an meinen Berichten zu arbeiten. Ich wollte meinen Bericht ueber Margaret River gerne zu Ende schreiben, was bis zur eigentlichen Veroeffentlichung aber 4 Stunden gedauert hat. Ich musste den Bericht dreimal schreiben. Beim ersten Mal war meine Internetverbindung ploetzlich unterbrochen worden. Beim zweiten Mal stuertzte gleich der ganze Computer ab und beim dritten Mal wollte ich den Text zur Sicherheit kopieren bin aber ausversehen mit der Maus abgeruscht und habe auf Einfuegen geklickt. Dadurch kam wieder eine aeltere Version zum Vorschein und ich musste nochmal den halben Text schreiben. Aber ich war wenigstens so hartnaeckig, dass ich den Bericht unbedingt online haben wollte.&lt;br /&gt;
Abends nach dem Dinner habe ich mir dann geschworen, kein Computer mehr fuer heute. Keine Emails, keine Reports, gar nichts. Stattdessen habe ich dann mit meiner Tante aus Deutschland telefoniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Mittwoch, den 8. Maerz&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Um 7.30 Uhr war ich wieder am Strand. Diesmal hatte ich mich geopfert die Strandkontrolle zu uebernehmen. Ich muss dabei den Leuten erklaeren, wie sie sich im Wasser zu verhalten haben und weise dann die Richtung wo Platz in der Reihe ist. Ausserdem sorge ich dafuer das keiner abseits steht. Wenn kein Delfin mehr in der Zone ist, bin ich die erste, die die Info via Funk zum Eingang sendet. Der Job ist an kalten Tagen sehr beliebt, aber an heissen Tagen zieht es jeder vor selbst ins Wasser zu gehen. Mir war es fuer heute egal, da ich um 11Uhr sowieso eine Schwimmtour hatte. Es gab keine gute Begegnung zwischen Schwimmern und Delfine, denn die Maennchengruppe die wir trafen hatte kein Interesse und zu der Weibchengruppe die wir trafen, zaehlte Jet und Nicky mit ihren Kaelbern und bei so&lt;br /&gt;
jungen Tieren ist es verboten ins Wasser zu gehen. Schoen fand ich aber als Levy an unserem Boot vorbeischwamm und uns gegruesst hatte. Wenn Delfine uns gruessen winken sie aber nicht etwa mit der Flosse wie man das aus den Delfinshows kennt, sie stecken auch nicht den Kopf aus dem Wasser und reissen ihren Mund auf wie &quot;Flipper&quot; im Fernsehen. Levy gruesst uns in dem sie dicht an uns vorbei schwimmt und dann unter Wasser riesige Luftblasen produziert. Zurueck im Centre konnten wir die Schwimmanzuege nicht gleich reinigen, weil uns das Desinfektionsmittel ausgegangen ist und erst jemand einkaufen musste. Deshalb war ich heute erst um 3.45 Uhr zuhause.&lt;br /&gt;
Daheim habe ich dann meinen Bericht ueber die Delfine in der Koombana Bay veroeffentlicht, meine Emails gelesen und dann Susan mit den Dinner geholfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Donnerstag, den 9. Maerz&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Donnerstags bringe ich die Kinder morgens um 8.30Uhr zur Schule und hole Helen drei Stunden spaeter wieder ab. Wenn man bedenkt das ich gut eine halbe Stunde zur Schule fahre, bleibt da nicht viel Zeit zwischendurch. Heute war das anders. Ich habe mich als Helfer eingetragen und die Erzieher bei der Arbeit unterstuetzt. Fuer die Bunbury Cathedral Grammar School, die nach der Reggio Padagogik arbeitet ist es voellig normal, dass Familienangehoerige den Alltag der Schule mitgestalten koennen. Die Schule oeffnet sich nach aussen und alle Aktivitaeten des Vormittags werden in der Piazza, dem Innenhof mit Photos und kurzen Beschreibungen ausgestellt. Die Klassenraeume haben zur Piazza Glaswaende, so das es fuer alle einsichtbar ist. Weitere Merkmale der Paedagogik ist die Arbeit in kleinen Gruppen und die Einbeziehung von Kunst. Nach der Reggio Paedagogik verfuegt ein Kind ueber Hundert Sprache sich auszudruecken, in Worten, ueber Bilder, ueber Bastelarbeiten, ueber Holzarbeiten, ueber Tonmodeliierung, ueber Sandbilder, ueber Pfeiftoene, ueber Gesang, ueber Klopftoene, ueber ... und ueber hundert andere Wege. Es war interessant den Alltag mitzuerleben auch wenn Helen nie von meiner Seite wich, aber ich habe es zumindest geschafft bei jeder Aktivitaet andere Kinder mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
Nach dem ich meinen Lunch gegessen habe und Helen mal wieder maulte sie habe keinen Hunger, habe ich wieder mit ihr gespielt. Ich wurde immer mueder, aber sie irgendwie gar nicht. Ich habe ihr dann versucht Buecher vorzulesen, was aber nur mich fast zum Einschlafen brachte. Also gut, Pause war angesagt. Helen musste sich ein wenig alleine beschaeftigen und ich habe mich erst einmal hingesetzt und einen Tee getrunken. Helen konnte das aber nicht ganz nachvollziehen. Sie meinte: &quot;Warum bist denn du muede? Wir haben doch nur gespielt und nichts anstrengendes gemacht.&quot; Okay habe dann aufgeben und gefragt, was anstrengend ist. &quot;Fahrrad fahren&quot;, war die Antwort. Als gut also gingen wir raus auf die Strasse wo Helen am Ende der Sackgasse ihre Kreise drehen konnte. Ich stand nur daneben, habe ihr zugeschaut und nach Autos Ausschau gehalten. Und so etwas nennt sie nun Anstrengung. Um 5.30 Uhr mussten wir dann aber leider reingehen, weil ich das Dinner vorbereiten musste und Susan und Mark bald vom Speedskating heimkamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Freitag, den 10. Maerz&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zweimal in der Woche hat Mark litaracy support, dass ist eine spezielle Form der Nachhilfe, die waehrend der Schulzeit stattfindet. Waehrend Mark also seine Englischnachhilfe bekommt verpasst er eine Mathematikstunde in der Schule, und rechnen tut er eigentlich gerne. Freitags fahre ich Mark zur Nachhilfe, kaufe zwischendurch frische Obst und Gemuese vom Markt und fahre Mark anschliessend zur Schule waehrend Susan fasst zeitgleich mit Helen zur musikalischen Frueherziehung geht. Gelegentlich tauschen Susan und ich auch mal die Rollen.&lt;br /&gt;
Wenn ich Mittags nach Hause komme, kuemmere ich mich ein wenig um den Haushalt, d.h. Einkauf verstauen, Waesche aufhaengen oder zusammenlegen, Geschirrspueler ausraeumen, und was anfaellt. Nachdem Susan, Helen und ich gemeinsam gegessen haben muss Susan sich dann fuer die Arbeit fertig machen. Am Anfang habe ich Susan noch oft zur Arbeit gefahren, aber jetzt faehrt sie oft mit dem Fahrrad. Susan hat mich auch nochmal daran erinnert, das Helen nach dem Lunch ruhig eine DVD anschauen darf und ich mich nicht unterbrochen mit ihr beschaeftigen muss. Ich halte eigentlich nichts davon, aber Helen liess natuerlich nicht locker und erinnerte mich immer wieder: &quot;Mum sagt, dass ist okay.&quot; da habe ich dann schliesslich fuer heute nachgegeben. Um 3.20 Uhr war ich dann wieder bei der Schule um Mark abzuholen. Zu meiner Ueberaschung habe ich dort auch Katharina wiedergetroffen, die 3 Wochen an der Ostkueste verbracht hat. Da sie aber am Sonntag schon abreist und ich das Wochenende absolut keine Zeit habe, hatten wir nicht mehr die Zeit uns ausgiebig zu unterhalten. Aber was sollst, es gibt ja Email.&lt;br /&gt;
Mark war an diesem Nachmittag ganz stolz, dass er fuer seine schoene Schrift gelobt wurde. Susan hatte ihm am Vortag Papier mit mehreren Linien ausgedruckt und die mussten nun fleissig beschrieben werden. Ich habe mit Helen gespielt und Mark hat geschrieben. Irgendwann sagte er dann es reiche ihm jetzt und wir haben gemeinsam die Woerter gezaehlt. Wir kamen auf 97 Woerter. Klar das er die 100 noch voll machen wollte und schrieb noch eine Seite. Danach ist meine Montessorische Ader in punkto Wertschaetzung wieder durchgekommen und so musste wir natuerlich auch noch ein Cover machen und die Seiten zu einem Buch zusammen tackern. Helen wurde davon so inspiriert, dass sie auch unbedingt ein Buch haben wollte. Sie beschrieb Seiten mit langen M&apos;s und O&apos;s was im Grunde aber nichts anderes als Zickzacklinien und Kreise waren. Am Ende wurden die Buecher dann noch in Geschenkpapier eingewickelt, mit einer Karte mit den Worten &quot;fuer Mama&quot; versehen und in den Briefkasten gesteckt. Dann war es auch schon Zeit fuer mich das Essen aufzuwaermen und die Kinder haben mir geholfen den Tisch aufzuraumen und zu decken. Es hat gerade mal fuenf Minuten gedauert, bis Susan in der Tuer stand. Na das haben wir ja dann gerade noch rechtzeitig mit den Buechern geschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Samstag, den 11. Maerz&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Waehrend die Eltern wieder ihre Radtour machen, habe ich Schatzsuche mit Kindern gespielt. Mark hatte vor langer Zeit mit Mathilda, dem Vorgaenger Aupair eine Schatztruhe aus Pappmasche gebastelt und die musste nun im Haus versteckt werden. Zu Beginn habe ich auch noch eine Schatzkarte gemalt, aber Mark entschied nach nur zwei Durchgaengen, dass es zu einfach waere. Also habe ich die Kiste einfach versteckt und waehrend die Kinder mit Suchen beschaeftigt waren, hatte ich Zeit die Kueche vom Fruehstueck aufzuraeumen und die Waesche aufzuhaengen. Wir haben dieses Spiel ganze drei Stunden gespielt, bis die Eltern heimkamen. &lt;br /&gt;
Anschliessend habe ich dann eine Tasse Tee genossen, meine Emails gelesen und mich dann zum Skaten fertig gemacht. Susan, Mark, Helen und ich haben alle ein besonderes Skatershirt, mit dem wir nur 5$ statt 8$ Eintritt zahlen muessen. Und als regelmaessige Skater lohnt sich dass auf jeden Fall. Nachdem wir alle eine Kleinigkeit gegessen hatte fuhren wir alle in die Skaterhalle um puenktlich um 12 Uhr fuer unsere Unterrichtsstunde da zu sein. Ich war noch immer in Level 1 und musste mich mit einfachen Uebungen wie Bremsen und Tick Tocks rumschlagen, waehrend Mark und Susan bereits in Level 2 richtige Tricks uebten. Ab Level 4 lernt man dann Spruenge und wenn man gut ist kann man hier auch fuer die Olympischen Spiele trainieren. Meine Trainerin war Aleesha, eine vierzehnjaehrige australische Jugendmeisterin. Im April ist fuer sie die erste internationale Entscheidung in Neuseeland, wie ich von ihrer Mutter erfahren habe. Sie trainiert sechs Tage die Woche fuer ein bis zwei Stunden und in ihrer Freizeit trainiert sie andere Kinder und eben auch Anfaenger wie mich. Ich kenne ihre Familie gut, weil der Vater John auch Radfahrer ist und unter anderem mit uns in Pemberton war. Die Mutter Lucinda ist selbst Erzieherin und wir haben bei BBQ&apos;s schon oft unsere Erfahrungen ausgetauscht. Vielleicht sehe ich Aleesha dann auch irgendwann bei den Olympischen Spielen im Fernsehen und kann sagen, die kenne ich persoenlich. Naechstes Wochenende ist eine artische Show in der Skaterhalle und wir werden natuerlich alle gehen. Nach der Unterrichtsstunde sind wir noch fuer zwei Stunden gelieben und ich habe bei einem Spiel sogar Bonbons gewonnen, die Helen und Mark dann kameradschaftlich geteilt haben. Das Spiel hiess Head or Tail (Kopf oder Zahl) und man musste sich immer fuer eine Bande entscheiden. Ich hatte dann Glueck und blieb als einzige uebrig. Andere Spiele sind z.b. Limbo, wo man unter einer Schnur skaten muss, was gewoehnlich Helen gewinnt, weil sie die Kleinste ist. Oder auch Flamigo wo es darum geht wer als laengstes auf einem Bein skaten kann. Das Bein muss dann immer hoeher gehalten werden. Aber gegen die Aktisten anzutreten ist zwecklos.&lt;br /&gt;
Um 3Uhr waren wir zuhause und nach der Dusche hatte ich noch gut eine Stunde Zeit mich auszuruhen, bevor ich wieder zum DDC musste. An diesem Abend spielte naemlich im Rahmen des Carnavalprogramms (grosse Wochenveranstaltung mit Pferderennen, Modeschauen, Strassenfesten usw.) die Band Blue Shaddy bei uns am Strand, um das Centre ersten Bekannter zu machen und zweitens um mit Hilfe der Eintrittsgelder das Centre zu unterstuetzen. Meine Aufgabe war es an diesem Abend Wuerstchen zu verkaufen. Viel war nicht los, die Band war fantastisch und ich fing an hinter der Bartheke mit Simone und Saki zu tanzen, was Franzi natuerlich schoen mit ihrer Kamera gefilmt hat und ich glaubte die macht nur Photos. grrr Verkauft haben wir nicht viel, aber eine Menge Spass gehabt. Wir hatten zwischendurch auch immer reichlich Zeit zum Tanzen. Ich habe mich koestlich amuesiert und hatte auch nicht das Gefuehl zu arbeiten. Ich habe sogar Leute animiert zum Tanzen, was man von mir schon gar nicht gewohnt ist. Die Band spielte bis um 22.15Uhr und um 23.30Uhr waren wir dann endlich mit den Aufraeumarbeiten fertig. Susan und Allen haben sogar mal wieder Ruecksicht auf mich genommen und fahren morgen erst einanhalb spaeter los, damit ich laenger schlafen kann. Ist das nicht nett? Auf der Heimfahrt im Auto musste ich dann auch gleich meiner neuerworbenen CD einer Hoerprobe unterziehen. Aergerlich war, dass ich vergessen hatte mir die CD signieren zu lassen, wo wir doch noch schoen mit der Band geplauscht hatten. Na ja, sie sind ja am Ostersonntag wieder in Bunbury.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Sonntag, den 12. Maerz&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
An diesem Vormittag fuhr ich mit den Kindern zum Foreshore Festival in Eaton und man glaubt gar nicht wie schnell 50$ auf einem Jahrmarkt verbraucht sind. Die Kinder hatten einen heiden Spass beim Huepfen auf der Huepfburg, beim Eisessen, beim Fahren in kleinen Autos und einem Zug, dessen Waggons von einem Rasenmaehertraaktor gezogen wurden. Es gab auch viele kleine Staende wo man Schmuck, Tuecher und andere Sachen kaufen konnte, aber dafuer liessen mir die Kinder einfach keine Zeit.&lt;br /&gt;
Zum Lunch habe ich die Kinder nur daheim abgesetzt und bin dann gleich mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren, wo ich um 14 Uhr beim Pferdeschwimmrennen zusehen wollte. Das Leschenault Inlet ist nicht besonders tief und eine Durchquerung ist gerade mal 350m weit. Gewonnen hat das Rennen ein Pferd namens Northern Image, der zudem den schwersten Reiter tragen musste. Letzter war ein Pferd namens Easy Money, mit dem es diesmal wohl nicht so einfach das Preisgeld von 2500$ zu gewinnen gab. Dies war aber nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Rennen, die noch folgen. Am Dienstag ist Pink Lady Day auf der Rennband und die ersten 200 Damen in Pink bekommen eine Flasche Champangner geschenkt. Im Vordergrund steht aber an dem Tag eher die Mode der Damen und die zur Schaustellung ihrer grossen Huete. Der Bunbury Cup Day ist dann am Donnertag. Ich werde aber auf Helen und Mark aufpassen muessen und habe gar nicht die Moeglichkeit mein Geld zu verwetten. Als die Leute sich dann so langsam vom Leschennault Inlet entfernten, hoerte man es plaetchern im Wasser. Es war Shredder mit ihrem Kalb Radar. Shredder ist ein Delfin, der vor Jahren von einem Hai boes attakiert wurde. Sie hat sich dann erst einmal ins Inlet verzogen und sich erst nach zwei Jahren wieder raus in die Bucht getraut. Hai sieht man aber fruehstens 3km weit draussen, wo Shredder mittlerweile auch schon wieder gesehen wurde. Fuer mich war es das erste Mal, das ich sie gesehen habe. Um 4.30Uhr gab es dann noch ein Konzert, aber ich hatte nicht die Lust noch ueber eine Stunde zu warten, und da ich niemanden getroffen habe, den ich kenne, fuhr ich wieder nach Hause.&lt;br /&gt;
Abends kam uns dann Tina mit ihrem Freund besuchen. Tina hat frueher in Helens Spielgruppe gearbeitet und auch gelegentlich mal auf Helen und Mark aufgepasst, als die Chongs noch keine AuPairs hatten. Im April wird sie jetzt fuer ein Jahr als AuPair nach Paris gehen und hat uns alles ueber ihre Familie erzaehlt. Sie soll die Kinder dort auch zur Schule fahren, ist aber bisher weder mit Gangschaltung noch rechts gefahren und dann faehrt sie ausgerechnet in Paris. Ich habe ihr dann erst einmal von meinen Schwierigkeiten berichtet. Gerade als ich dann unsere Gaeste verabschiedet hatte, bekam ich auch schon einen Anruf von daheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;So das waren meine letzten zwei Wochen&lt;/i&gt;.&lt;/b&gt; Und es geht genauso aufregend weiter: Montag - Schwimmtour, Dienstag - Strand, BBQ im DDC, Mittwoch - Strand, Tramtour, Bootcruise, Strassenfest (Wenn ich noch so viel Elan habe), Donnertag - Kinder, leider keine Zeit fuers Pferderennen, Abschiedsessen mit Freunden vom DDC, Freitag - Kinder, Samstag - Kinder, Skaten, Mark uebernachtet beim Freund, Sonntag - Helen am Vormittag, Artistikshow in der Skaterhalle.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/12+-+Spass+in+Bunbury&quot;&gt;12 - Spass in Bunbury&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-15T12:31:15Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1669025/">
    <title>Unsere Delfine in Koombana Bay</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1669025/</link>
    <description>Weil ich meine freien Tage im Sueden in der Gegend um Margaret River verbracht, konnte ich natuerlich nicht im Delfinzentrum arbeiten. Meine Neugier war deshlab gross, als ich zurueck kam. Hatte Nicky bereits ihr Baby bekommen? Wie oft hat sich Jet in letzter Zeit blicken lassen? Sie war eine unserer Besucher in taeglich kam und auf einmal kam sie nur einmal in der Woche. Ich bekam eine knappe Antwort: &quot;Nicky hat noch kein Baby, dafuer aber Jet und deshalb hat sie sich auch so lange nicht blicken lassen. Das alles sagt euch als Leser natuerlich wenig. Wie sollt ihr meine Freude und Neugier auch verstehen, wenn ihr noch nicht einmal die Namen und Charaktere der Delfine kennt die mir so ans Herz gewachsenen sind. Ihr sitzt ja auch im kalten Deutschland und steht nicht taeglich am Strand, wo euch Volunteere mit Informationen volllabern. Also hier eine kleine Info:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Koombana Bay leben etwa 60 Delfine das ganze Jahr ueber. Jetzt im Sommer sind es sogar an die 100 Delfine, aber die unabhaengigen Weibchen und Maennchen verlassen in den kaelteren Monaten die Bucht, weil weniger Fisch in der Bucht ist. In unserer Kartei gibt es ueber 200 identifizierte Delfine, wovon ich aber nur die wenigsten kenne. Sechs Delfine besuchen uns fast taeglich, und das sind ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tangles, die Tapfere: &lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Tangles hat ein trauriges Schicksal hinter sich. 2001 wurde sie boes von einem Hai attakiert und die Wunden sind noch heute sichtbar. 2002 hat sich ein altes Fischernetz, was ruecksichtslos ins Meer geworfen wurde um ihre Rueckenflosse gewickelt (Englisch: tangled). Volunteers des DDC&apos;s haben versucht das Netz zu entfernen, jedoch ohne Erfolg. Bei dem Versuch hat sich das Netz immer weiter um die Flosse des panischen Tieres gewickelt. Das Team hat dann beschlossen das Netz so gut es ging abzutrennen, so dass sie weniger Gewicht mit sich rumtraegt. Nach einigen Wochen hat dann das Netz ihre Rueckenflosse durchtrennt. Waehrend dieser Zeit hat sie weiter ihr Kalb Squeeky gesaeugt, das beim Versuch das Netz von ihrer Mutter zu entfernen ununterbrochen gequiekt hat (English: squeek) und daher ihren Namen hat.&lt;br /&gt;
Tangles kommt seit 2002 regelmaessig in die Interaction Zone und besuchte uns insgesamt schon ueber 200mal. Anfaenglich waren ihre Besuche nur von sehr kurzer Dauer und war man nicht in der ersten Minute im Wasser schwamm sie auch schon wieder fort. Ihre Ungeduld hat sich aber gelegt. Mittlerweile bleibt sie bis zu einer halben Stunde bei uns. Im Schlepptau immer dabei ist Turbo, ihr jetziges Junges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Turbo, der Rabauke: &lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Turbo wurde im Maerz 2005 geboren und kommt immer oefter mit seiner Mutter Tangles in die Bucht. Seinen Namen bekam er zurecht, weil er unheimlich schnell durch Wasser saust. Er wurde zuerst auf einer Bootstour entdeckt. Die Leute auf der rechten Seite riefen, &quot;da ist ein Baby&quot;, und die Leute auf der linken Seite riefen fast zeitgleich, &quot;Schaut ein Baby.&quot; Es war natuerlich beides Turbo der es liebt unter Booten durchzusausen. Sein Geschlecht ist noch ungewiss, aber ich nehme mal an, das er maennlich ist. Weibchen bleiben zwischen fuenf und sieben Jahren bei der Mutter. Maennchen dagegen werden meist schon mit drei Jahren unabhaengig. Und Turbo ist kurz davor fluegge zu werden. Als ich Turbo das erste Mal in der Zone sah, hat seine Mama einmal nicht aufgepasst und schon war der kleine Turbo mit seinen neun Monaten ausgebuechst. Shanty und Nicky haben den Ausreiser dann nach zehn Minuten zurueck zu seiner Mama gebracht. Schoen ist auch zu sehen, wenn er Levy zum Spielen auffordert. Er wirft sich dann auf ihren Ruecken und rutscht runter. Ich konnte Turbo schon bei so manchen Kunststuecken beobachten und auch wie ihn seine Mutter gesaeugt hat. Einfach niedlich. Laut Statistik war Turbo nur neunmal mit seiner Mama in der Zone, was vorallem an den kalten Monaten lang. 2006 hat er diesen Rekord aber schon gebrochen. Er besucht uns mindestens einmal in der Woche mit seiner Mama. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Nicky, die Erfahrene: &lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Oben an ihrer Rueckenflosse ist ein kleine Kerbe (Englisch: Nick), was ihr den Namen gab. Bevor man aber wusste, das sie ein Weibchen ist, nannte man sie little Nick. &lt;br /&gt;
Sie ist einer der Ranghoechsten, wahrscheinlich eine der aelteren Damen und kann es nicht leiden, wenn andere Delfine Fische bekommen. Wir haben die Lisenz den Delfinen bis zu 500g zu fuettern, fuettern aber nie mehr als 350g. Dabei bekommen die Delfine bis zu 250g beim ersten Besuch und noch einen Fisch beim zweiten. Ab den dritten Besuch gibt es gar nichts mehr. Fuer die Delfine ist es nur ein kleiner Snack, denn sie brauchen zwischen 8-14kg pro Tag. Okay Nicky braucht vielleicht mehr, denn sie ist mindestens fuer zwei. Nicky kennt diese Rituale genau. Sie ist eine der ersten die vorbei kommt, verlaesst dann kurz die Zone und wartet bis alle aus dem Wasser sind und schwimmt dann wieder rein. Klappt der Trick nicht, mobilisiert sie andere Delfine in die Zone zu schwimmen und versucht dann deren Fisch zu ergattern. 2004 hat sie ihr sieben Monate altes Kalb Storm verloren. Um so erfreulicher ist es allerdings sie in diesem Sommer hochschwanger zu sehen. Wenn ihr Kalb erst einmal geboren ist, bekommt sie fuer sechs Monate erst einmal keinen Fisch von uns. Mal sehen, wie sie darauf reagiert.&lt;br /&gt;
Seit Februar haben wir die Oeffungszeiten auf 8 Uhr verschoben und gehen auch nicht vorher ins Wasser. Nicky kam 7.50Uhr. Einige Besucher hatten ihren Weg an den Strand gemacht und Nicky schwamm in die Zone. Sie kennt die Regeln genau und weiss, dass wir den Besuchern erst einmal die Regeln erklaeren, bis alle ins Wasser duerfen und sich in einer Reihe aufstellen. Sie wartete, schwam ruhig hin und her und wurde dann ungeduldig. Sie schaute ueber die Wasseroberflaeche und drehte ihren Kopf nach links und rechts, als wuerde sie fragten, wer kommt nun als erstes zu mir. Wir blieben am Strand. Nicky schwamm noch ein paarmal auf und ab und stoppte dann erneut. Sie trieb auf der Stelle, als wuerde sie ueberlegen was sie machen soll. Sie entschied sich zu gehen. Es war 7.58 Uhr als Rob einer unserer Superviser rief, okay es ist acht Uhr, rein ins Wasser. Und in Sekundenschnelle kam Nicky zurueck geschwommen. Aber ich bin mir sicher sie hat sich Gedanken ueber unser merkwuerdiges Verhalten gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Shanty, die Liebe:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
Shanty ist eine der Aeltesten, wie wir annehmen und eine gute Freundin von Nicky, da sie uns haeufig zusammen besuchen. Sie hat eine verkuerzte Rueckenflosse und ist einfach zu erkennen. Ob sie so geboren wurde, oder eine Verletzung hatte wissen wir nicht. Ihr ALter koennen wir genauso wenig ergruenden, wie Nickys, da wir sie schon als Erwachsene kennengelernt haben. Sie hat ein Junges names Osho grossgezogen, der mittlerer Weile schon acht Jahre alt ist und mit gleichaltrigen Maennchen durch die Bucht zieht. Dann im Sommer 2003/04, im Sommer 2004/05, in diesem Sommer hat sie eine Fehlgeburt gehabt. Alle Babys waren nur knapp einen halben Meter gross (Normal ist ein Meter) und wir nehmen an, das sie einfach zu alt ist. Oft tragen die Muetter ihr totes Kalb noch Tage mit sich herum bis es weggespuelt wird und sind in der Zeit sehr anfaellig fuer Feinde. In diesem Jahr hat in der Nacht nach der Geburt ein Sturm gewuetet, was das tote Kalb schnell von Shanty getrennt worden sein muss. Schon am naechsten Tag kam sie uns naemlich wieder in der Zone besuchen. Sie ist immer sehr entspannt und kann auch in Horden von Menschen schlafen. Dabei schlafen sie aber nicht wirklich, sondern doesen nur einige Sekunden lang. Ihr Atemloch ist dabei ueber der Wasseroberflaeche und eine Gehirnhaelfte ist immer noch aktiv, weil ein Delfin sich immer daran erinnern muss zu atmen. Wuerde er schlafen wie wir, sinkt er auf den Meeresboden und wuerde ertrinken. Ausserdem muessen sie aufmerksam gegenueber Feinden sein. Shanty ist ein treuer Gast seit 1990. Okay in den ersten neun Jahren, kam sie insgesamt nur neunmal vorbei aber seit Osho selbststaendiger wurde ist sie kein seltener Gast mehr. Einschliesslich dieses Jahres kam sie uns an die 600mal besuchen. Osho ist einer der wenigen maennlichen Delfine, die uns besuchen. Seit seiner Geburt 1998 kam er durchschnittlich 20mal im Jahr vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Jet, die Zutrauliche:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Jet ist eine der zutraulichsten Delfine und schwimmt Zentimeter dicht an einem vorbei. Zumindest war es so, bis sie ihr Junges hatte. Das Kalb ist am 6. Februar geboren und Jet hat es uns am 8. Februar als stolze Mutter vorgefuehrt. Zwischen ihr und den Besuchern schwimmt nun das Kalb. Schliesslich will die Kleine auch was sehen. Sind sie einige Meter von den Besuchern entfernt fuehrt das kleine Spruenge vor, zur Begeisterung aller Anwesenden. Namensvorschlaege fuer das Kleine sind Jumpy, Spripy, Speedy, Jetty, Pilot. Einen offiziellen Namen bekommt es aber erst, wenn es zwei Monate alt ist. Vor Jahren hatte Jet schon einmal ein Kalb und beide wurden von einem schnellen Jetski Fahrer verletzt und tragen noch heute Markierungen mit sich herum. Daher hat sie ihren Namen und ihr damaliges Kalb heisst uebrigens Ski, wie auch sonst. 2004 bekam sie ein Kalb namens Stream, dass aber nach sieben Monaten spurlos verschwundet. Jet schwimmt oft im Hafen zwischen den Booten herum in der Hoffnung auf Fisch. Sie wird oft bei kleinen Fischerbooten in der Bucht gesehen und lehrt ihren Kleinen somit das Betteln. Vielleicht ist Stream von einem der Boote verletzt worden und ich hoffe, dass es dem jetzigem Kalb nicht genauso ergeht. Jet ist einfach zu zutraulich und nicht vorsichtig genug.&lt;br /&gt;
Ende 2003 kam Jet das erste mal in die Zone. Und fand sofort gefallen an den Menschen. 2004 besuchte sie uns insgesamt 222mal und 2005 immerhin noch 119mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Levy, die Verspielte:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Levy wurde von ihrer Mutter Thin Fin in die Zone gebracht als sie drei Tage alt war und kommt seither mehrmals in der Woche. Beide haben eine Rueckenflosse die leicht zur Seite kippt. Mittlerweile ist Levy elf Jahre alt und koennte selbst Mutter sein, aber im Moment sieht sie nicht schwanger aus. Ausserdem ist sie fuer ihr Alter noch ein wenig klein und sehr verspielt. Sie albert gerne mit klein Turbo herum und schwimmt vergnuegt hinter Jet und ihrem Baby hinterher. Sie liebt Babys und ist der perfekte Babysitter, aber nicht nur, weil sie verspielt ist, sondern auch weil sie sich nur vorsichtig an Besucher rantraut. In letzter Zeit kommt sie immer oefter, manchmal sogar dreimal am Tag und bleibt immer seltener unter einer Stunde. Aber obwohl sie ihr Leben lang an Besucher gewoehnt ist, ist sie sehr scheu und haelt mehr Abstand als andere. Dichter als einen Meter ist fuer Levy etwas besonders, waehrend Nicky, Jet und Shanty teilweise Zentimeter dicht an einem vorbei schwimmen. Dafuer spielt Levy aber auch gerne mit uns auf ihre Art und Weise. Sie schwimmt z.B. auf Besucher zu, die mit einem Volunteer zum Schnorcheln etwas weiter ins Wasser gehen, und sobald alle den Kopf unter Wasser haben macht sie eine Kehrtwendung. Oder sie verlaesst scheinbar die Interaction Zone, wartet, bis alle am Strand sind, schwimmt dann heimlich wieder naeher und taucht wieder auf. Sie liebt diesen Schnabernack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Besucher heissen Big Nick, Cracker, Fence, Star, die aber bisher nur ein oder zweimal vorbei kamen, seit ich da war. Die Delfine, die ich oben beschrieben habe, koennen uebrigens auch adoptiert werden. Die 50$ die man im Jahr zahlt gehen dann in die Forschungkasse. Ich wuerde gerne alle fuenf Delfine adoptieren, da ich dann auch in Deutschland Vierteljaehrlich Newsletter erhalte und immer weiss, wie es meinen Delfinen in der Ferne ergeht. Samt Portogebuehr wuerde mich das umgerechnet etwa 150 Euro im Jahr kosten. Waer daran interessiert ist kann ja mal auf die Webseite schauen: &lt;a href=&quot;http://www.dolphindiscovery.com.au/adoptadolphin.asp&quot;&gt;Dolphin Discovery Centre&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/12+-+Spass+in+Bunbury&quot;&gt;12 - Spass in Bunbury&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-08T11:03:54Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1663766/">
    <title>Mit dem Auto von Kap zu Kap - Margaret River Region</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1663766/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;i&gt;Planung&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bereits als ich in Perth war schaute ich im Telefonbuch, ob es Montessorischule in der Umgebung gab. Es gab sie in den Vororten von Perth aber nicht direkt in der Stadt und da ich nur zwei Naechte in Perth war, hatte ich keine Zeit diese Schulen zu besichtigen. Die einzig andere Schule in Western Australien lag in Margaret River nur gut eine Stunde von Bunbury entfernt und die wollte ich mir gerne ansehen, auch wenn ich mich noch nicht auf ein Datum festgelegt hatte.&lt;br /&gt;
An einem Nachmittag hab ich mich dann mit Katharina, mit der ich mir das Feuerwerk am Australian Day angesehen hatte zum Skaten verabredet. Wir haben uns gut verstanden und umso mehr freute ich mich, als sie vorschlug gemeinsam nach Margaret River zu fahren. Sie arbeitete nur in den Schulferien, sprich bis zum 1. Februar und hatte dann noch etwas ueber zwei Wochen Zeit bis ihr Flug an die Ostkueste ging. Wir hatte die Idee ein Auto zu mieten, was zwar teurer als eine Busfahrt ist, aber uns ermoeglicht auch entlegene Tropfensteinhoehlen, Weingaerten und Straende zu besichtigen. Sobald wir uns auf ein Datum geeinigt hatten (6-8 Februar), holten wir die Preise der Autovermietungen ein. Ein einfacher Kleinwagen kostete 120,-$, allerdings mit einer Vollkaskoversicherung und den Steuern kamen wir an die 200$ fuer drei Tage. Wir setzten uns zusammen, legten eine Karte aus und ueberlegten uns eine Route. Besonders froh war ich als ich eine Email von der Schule bekam, dass ich an dem Dienstag, den 7.Februar hospitieren durfte. &lt;br /&gt;
Am naechsten Tag bekam ich dann eine Nachricht von Katharina. Ihr sei es alles zu teuer und sie moechte ihr Geld lieber fuer die Ostkueste sparen. Ich wollte auf jeden Fall gehen, da ich der Schule schon zugesagt hatte und ueberlegte nun, wie ich Katharina ueberzeugen koennte. Mein Vorschlag war folgender: Wir fahren mit dem Bus am Montag nach Margaret River, schauen uns an dem Nachmittag den Ort an. Am Dienstag schaue ich mir dann die Schule an, waehrend Katharina mit dem oertlichem Bus zum Strand faehrt. Am Dienstagnachmittag wuerde ich sie dann mit einem gemieteten Auto aus Margaret River abholen und wir haetten genau 24 Stunden das Auto um die Gegend zu erkunden, bis wir Mittwochnachmittag den Bus nach Bunbury nehmen wuerden. Das haette die Kosten auf fast ein Drittel gesenkt, aber es war nichts zu machen: Es war ihr immernoch zu teuer. Ich erzaehlte Susan, dass ich nun alleine nur fuer einen Tag runter fahren wuerde. Ich tat ihr ein wenig Leid. Zuerst sprach sie mit Allen ab, ob sie es einrichten koennten in den naechsten Schulferien runter zu fahren, um mir die Gegend zu zeigen. Gleichzeitig erzaehlte sie es aber auch ihren Freunden. Und so fand sich einer ihrer Radkollegen, Matt, der uns seinen Campervan zur Verfuegung stellte. &lt;br /&gt;
Ich wollte Katharina sofort davon erzaehlen und habe mehrmals versucht sie anzurufen, aber ich konnte sie nicht erreichen. Es war bereits Sonntag und die Zeit draengte. Zwischendurch hat Matt mit mir eine Probefahrt gemacht. Es war ein alter Van, Baujahr 84. Ich hatte Probleme die Gaenge reinzukriegen, aber nach einer Weile kam ich zurecht. Matt erklaerte mir alles notwendige, wo ich Wagenheber und Motoroel finde und wie ich an den Motor unter dem Beifahrersitz komme. Ausserdem stattete er mich noch mit einer vollen Campingausruestung aus, von Besteck ueber Gaskocher bis Schlafsack.&lt;br /&gt;
Am Sonntagabend hatte ich dann auch endlich Katharina erreicht. Sie war mit ihrer Familie schon einige der Sehenswuerdigkeiten abgefahren, hatte aber trotzdem Lust nochmal mitzukommen und sich mit mir das Bezingeld zu Teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;1. Tag&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Am Morgen half ich Susan noch mit dem Fruehstueck und machte die Kinder fuer die Schule fertig. Als Katharina kam, war ich gerade dabei die Sache ins Auto zu laden. Wir machten uns ein paar Sandwiches fuer die Fahrt und wollten gerade losfahren, als es auf einmal an der Tuer klingelte. Es war der Kammerjaeger, der nochmal in der Garage und ums Haus spruehen wollte, wegen der Giftspinnen die sich hier ueberall rumtrieben. Wir mussten eine Viertelstunde warten, bis wir endlich fahren konnten.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wir genossen die freie Fahrt in unserem Van, hoerten Matts Aussie-Mix CD und photografierten Strassenschilder &lt;/b&gt;waehrend der Fahrt. Als wir auf den Parkplatz am Meelup Beach ankamen, rief mich Susan von der Arbeit aus an. Der Alarm sei zuhause angegangen und sie koennte absolut nicht weg. Katharina und ich waren zu dem Zeitpunkt aber schon gut 70km von Bunbury entfernt. Ich war mir sicher alle Tueren geprueft zu haben und hoffte niemand sei ins Haus eingebrochen. Das passierte naemlich den Nachbarn, als sie nur fuer einen Tag in Busselton waren. Susan wollte mit der Sicherheitsfirma reden und sich dann wieder bei mir melden.&lt;br /&gt;
Der Strand von &lt;b&gt;Meelup Beach&lt;/b&gt; war recht schoen, aber ins Wasser wollte ich ungern, da Susan sich jeden Moment melden koennte. Stattdessen fuhren wir zum &lt;b&gt;Leuchtturm von Cape Naturalist&lt;/b&gt;. Wir kamen aber nicht sehr dicht ran, da man den Leuchtturm nur mit einer Fuehrung besichtigen konnte und die naechste erst in einanhalb Stunden anfing. Wir schaute auf unsere Strassenkarte ob es noch etwas interessantes am noerdlichen Kap gab. Wir entdeckten den &lt;b&gt;Sugarloaf Rock&lt;/b&gt; und wollten mal schauen, was sich dahinter verbarg. Es war eine unheimlich schoene Kuestenlandschaft. Der Sugarloaf Felsen war etwas von der Kueste entfernt und bildete eine kleine Lagune mit tuerkisblauem Wasser. Rechts neben der Felsenlandschaft zeigte sich ein feiner Sandstrand mit keiner Menschenseele und den Leuchturm konnte man im Hintergrund auch noch entdecken. Traumhaft schoen. Solche Wunder entdeckt man aber nur wenn man mit dem Auto unterwegs ist und nicht wenn man eine Tour bucht. Gerne waeren wir auch noch laenger geblieben, aber ich stellte auf einmal fest, das ich keinen Empfang auf meinem Handy hatte. Was, wenn Susan sich wieder gemeldet hatte. Ich musste unbedingt zurueck zur naechsten Stadt und sie anrufen, ob wir nun nach Hause fahren mussten.&lt;br /&gt;
In &lt;b&gt;Dunsborough&lt;/b&gt; schrieb ich Susan eine SMS und wir gingen erst einmal Lebensmittel fuer die naechsten Tage einkaufen. Als wir unser Lunch genossen, kam dann die Nachricht von Susan: Zuhause sei alles in Ordnung und ich solle mir keine Sorgen machen. Naechste Station war Tanken, da die Benzinpreise in Dunsborough aber gut 5cent teurer waren als in Bunbury tankten wir nur fuer 10$ und machten uns dann auf nach &lt;b&gt;Yalligup&lt;/b&gt; zum Strand. Von Einsamkeit kann man hier aber nicht gerade reden. Viele Menschen und wenig Strand. Mittelerweile wurde die Zeit etwas knapp und ich wollte gerne das &lt;b&gt;Wardan Aboriginal Center&lt;/b&gt; ansehen, bevor es um 16Uhr schloss. Katharina interessierte sich nicht sehr dafuer und wollte lieber die Zeit am nahegelegenen Strand verbringen. Der Strand war wieder wunderschoen, aber ein wenig zu einsam. Katharina wuerde sich den Strand mit einem sehr merkwuerdigen Typen teilen und das konnte ich ihr nicht antuen. Stattdessen wartete sie brav waehrend ich eine Privatfuehrung genoss. Ich war die einzige die zu dem Zeitpunkt noch da war. &lt;b&gt;Ein Aboriginie zeigte mir wie sie Waffe und Werkzeuge herstellten, wie sie Unterschluepfe im Sommer und Winter bauten, wie sie Eidechsen fangen usw.&lt;/b&gt; Vieles vom dem war mir schon bekannt aber ich habe versucht interessiert zu schauen. Einiges war aber auch neu fuer mich.&lt;br /&gt;
Die Canal Rocks waren eine weitere Attraktion unserer Liste und wieder etwas im Norden. Es gab keine direkte Kuestenroute, da die direkt durch den Leeuwin Naturaliste National Park fuehren wuerde und die Kuestenlandschaft die Schoenheit wegnehmen wuerde. Durch die ewigen Kleinstrassen zum Strand und wieder zurueck &lt;b&gt;sammelten sich die Kilometer&lt;/b&gt;. Deshalb hatte ich mich auch beim Benzin etwas verschaetzt. Also fuhren wir ein zweites Mal an der Abzweigung zu den Canal Rocks vorbei zurueck nach Yalligup, wo es laut Karte eine Tankstelle geben sollte. Die gab es aber nicht und so fuhren wir zurueck nach Dunsborough. Wenn ich das vorher gewusst haette, haette ich gleich Voll&lt;b&gt;tanken&lt;/b&gt; koennen. Die &lt;b&gt;Canal Rocks &lt;/b&gt;waren ein Felsformation der besonderen Art. Wenn man sich nur etwas laenger dort aufhielt entdeckte man nicht nur Wasserschnecken, sondern auch Krebse und anderes Getier.&lt;br /&gt;
Anschliessend fuhren wir direkt nach &lt;b&gt;Margaret River&lt;/b&gt; und suchten uns einen Campingplatz. Unser Van hat nur zwei Vordersitze und eine Matratze hinten, wo wir schlafen konnten. Zum Abendbrot machen wir uns Nudeln mit Tomatensosse. Beim Kochen lehrnten wir dann auch Franzosen kennen, die uns Schnecken und Kokosnuss zum probieren anboten. Die selbe Art von Schnecken hatte ich zuvor noch lebend bei den Canal Rocks gesehen und nun pickte ich sie mit einem Zahnstochen aus ihrem Schneckenhaus. Das mag fuer manche vielleicht ekelig klingen, aber &lt;b&gt;ich muss zugeben, dass die Schnecken mir besser schmeckten als das Kokosfleisch&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;2. Tag &lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Am Dienstagmorgen besuchte ich die &lt;b&gt;Montessorischule&lt;/b&gt; in Margagret River waehrend Katharina sich den Ort ansah. Die Schule war ein Traum. Es war soviel Platz, dass man gar nicht merkte, wie viele Kinder eigentlich da sind. Die beiden Kindergartengruppen hat zwischen 22 und 30 Kinder aber bei der Raumgroesse von gut 150qm habe ich sogar Photos machen koennen, wo nicht mehr als ein Kind zusehen war. Mir viel gleich auf, dass alle Kinder super in die Gruppe integriert waren und kein Kind nach seiner Mama weinte, obwohl das Schuljahr gerade erst begonnen hat. Die Erklaerung war einfach. Es gab keine neuen Kinder, die eingewoehnt werden muessen. Wenn ein Kind drei wird darf es kommen und wenn ein Kind schulreif ist, geht es in die erste Klasse unabhaengig davon wie alt das Kind ist, oder welche Jahreszeit gerade ist. Teilweise sind die Gruppen dann nicht wirlich voll, aber finanziell waere es kein Problem. Neben den beiden Kindergartengruppen gibt es noch eine Grundschulklasse fuer die etwa Sechs- bis Neunjaehrigen und eine Grundschulklasse fuer die Neun- bis Zwoelfjaehrigen. Sobald sie auf dem Stand eines Schuelers in der Sechsten Klasse sind, wechseln sie dann auf eine weiterfuehrenden Schule. Das Personal war wirklich sehr nett zu mir, und die Direktorin wuenscht sich gerne eine Partnerschaft zum gemeinsamen Austausch, wenn ich wieder in Deutschland unterrichtet. Ehrlich gesagt glaube ich aber nicht, das wir gegen so viel Perfektionismus mit unserem Schulsystem konnurrieren koennen. Ich blieb bis zur Mittagspause, da ich Katharina nicht allzulange warten lassen wollte und wir uns noch einiges ansehen wollten. &lt;br /&gt;
Wir fuhren zum Gas Bay Beach bei &lt;b&gt;Prevelley Park &lt;/b&gt;dem dichtesten Strand von Margaret River. An diesem Tag war es aber zu kalt zum Schwimmen. Wir suchten uns ein nettes Plaetzchen unter einem Felsvorsprung um unseren Gaskocher trotz Wind in Gang zu bekommen. Zum Nachtisch gab es heute Kuchen, weil &lt;b&gt;Katharina Geburtstag&lt;/b&gt; hatte, den wir aber nach einer Weile vorzugen in unserem Van zu verspeisen, wo einem nicht staendig die Haare ins Gesicht wehten. Nicht gerade das schoenste Wetter, um seinen 19. Geburtstag zu feiern.&lt;br /&gt;
Nach unserem Lunch fuhren wir etwas nach Norden zu &lt;b&gt;Meekadarabee Falls&lt;/b&gt; by Ellensbrook. Der Wasserfall wurde Katharina vom Visitor Centre in Margaret River empfohlen. Auf dem Wanderweg zu den Faellen begegneten uns einige &lt;b&gt;gutgetarnte Eidechsen&lt;/b&gt;. Katharina fragte immer wieder &quot;wo&quot;, und sah sie erst als sie fast mit der Nase draufstupste und dann schreckhaft nach hinten sprang. Okay, das war jetzt etwas uebertrieben. Aber wenn ich nicht zuvor gesehen haette, wie sich etwas am Boden bewegt, haette ich sie auch nicht entdeckt. Die Faelle waren ganz nett, aber nicht gerade atemberaubend. Ich war wohl mal wieder zur falschen Zeit am richtigen Ort.&lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach Sueden fuhren wir dann entlang des &lt;b&gt;Scenic Drive durch den Boranup Karri Forest&lt;/b&gt;. Die Strasse ist nicht geteert aber eindrucksvoller als die Schnellstrasse. Im Karri Wald gab es auch die Moeglichkeit fuer nur 9$ zu campen. Ein Ranger wuerde am spaeten abend vorbeikommen und die Parkgebuehr kassieren. Katharina und ich entschieden uns aber dann im Hamelin Bay Caravan Park zu uebernachten, wo zumindest Toiletten in der Naehe waren.&lt;br /&gt;
In &lt;b&gt;Hamelin Bay &lt;/b&gt;wanderten wir dann den Strand entlang und genossen von der Aussichtsplattform an der Spitze der &lt;b&gt;Kreidefelsen&lt;/b&gt; den Sonnenuntergang. Herrlich so ein Ausblick. Es waren sogar professionelle Fotografen dort, die versuchten diese Schoenheit fuer Kalenderfotos festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;3. Tag&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Am Mittwochmorgen fuhren wir durch Augusta zum &lt;b&gt;Cape Leeuwin Lighthouse&lt;/b&gt;, dem Leuchturm am suedlichen Kap. Diesmal blieb uns der Leuchturm nicht verspeert und wir genossen einen herrlichen Blick auf den &lt;b&gt;Suedlichen und den Indischen Ozean&lt;/b&gt;. Als wir wieder losfahren wollten sprang der Wagen auf einmal nicht an. Hmmh, am Benzin kann es nicht liegen. Ich schaltete die Ersatzbatterie ein, wie es mir Matt erklaert hatte. Der Wagen fuhr. Wir hatte wohl am Tag zuvor zu lange die Leselampe im Auto angehabt.&lt;br /&gt;
Wir fuhren entlang der Cave Road, Richtung Lake Cave. Zum Glueck nahmen wir diesmal die Schnellstrasse durch den Boranup Forest, dend als wir fuer ein Foto anhielten, sprang der Wagen mal wieder nicht an. Selbst meine Versuche mit der Batterie blieben erfolglos. Was also tun? Vielleicht ist es das Oel? Die Kontrolleuchte leuchtete auf, aber das tut sie ja jedes Mal beim Starten. Wir sahen uns den Motorraum an. Kein Oelstab in Sicht. Katharina machte den Vorschlag den vorderen Verschluss zu oeffnen, Oel reinzuschuetten, und es dann noch einmal zu probieren. Da ich mich nicht mit Autos auskannte, beschloss ich erst einmal gar nichts zu tun und das war auch besser, denn wie sich spaeter herausstellte, haette wir Oel ins Kuehlwasser gegossen und das kommt bestimmt nicht so gut an. Ich probierte es noch einige Mal. Katharina meinte ich solle es sein lassen, denn ich koenne noch mehr kaputt machen. Ich sah sie fragend an und antwortete: &quot;Der Wagen springt doch schon nicht an, was kann ich da denn noch kaputt machen&quot; &quot;Mach am besten gar nichts&quot; &quot;Und warten bis morgen frueh? oder wie lange&quot;. Ich stellte den Warnblicker an und hielt das erste Auto an. Es war ein Campervan mit einem aelteren Ehepaar aus England. Der Mann hatte auch nicht viel Ahnung, wollte aber in der naechsten Werkstatt Bescheid geben und uns dann informieren. Ich wuehlte im Handschuhfach und entdeckte auf einem eine Mitgliedschaft die dem deutschen ADAC gleichkommt. Der zweite Wagen der hielt war eine kleine Gruppe aus Kanada. Sie nahmen unsere Daten auf, und wollten sich bei Matt melden, sobald sie wieder Handyempfang hatten. Dann kamen auf einem die Englaender zurueck. Sie hatte das Personal in der naechsten Tropfsteinhoehle (Lake Cave) informiert und wir koennen von dort aus das Telefon nutzen. Sie nahmen uns die 4km zur Hoehle mit und setzten uns dort ab. Da Matt bereits benachrichtet wurde, rief ich als erstes den Reparaturservice an. Wie sich herausstellte, ist Matt Mitgliedschaft im August letzten Jahres abgelaufen und eine Erneuerung wuerde waehrend einer &lt;b&gt;Panne&lt;/b&gt; ihm natuerlich teurer kommen. Da Matt sich noch nicht gemeldet hatte, rief ich ihn auf der Arbeit an. Er kannte bis dahin nur die halbe Wahrheit, da die Verbindung beim Gespraech mit der Kanadierin unterbrochen wurde. Er gab mir den Rat Leute zu bitten uns anzuschieben, denn auf dar keinen Fall wollte er die Kosten fuer etwas zahlen, das er selbst reparieren kann. Da im Moment aber keine geeignete Person in Sicht war, beschloss ich mir ein Ticket zu kaufen und erst einmal die Hoehle anzusehen. Katharina fand es unmoeglich in so einer Situation so zu reagieren. Aber ich hatte keine Lust Daeumchen zu drehen und schliesslich wollten wir sowieso hier stoppen. Der &lt;b&gt;Lake Cave&lt;/b&gt; ist die kleinste Tropfensteinhoehle in der Gegend aber auf Grund der Reflektionen im Unterwassersee auch einer der eindrucksvollsten. Das gute an meiner Tour war, das ich zwei gutanzusehende Schweizer ueberreden konnte uns anzuschieben. Wir fuhren zurueck zu unserem Van und wurden daran erinnert, dass wir in einem Tal geparkt hatten. Nach beiden Seiten ging es bergauf, was das Anschieben mit Sicherheit nicht leichter machen wuerde. Einer der Maenner fragte, ob er probieren duerfte den Van zu starten. Er setzte sich hinters Steuer, drehte den Schluessel rum und der Motor lief. Das mag vielleicht wie eine billige anmache ausgesehen haben, aber der Wagen sprang vorher wirklich nicht an. &quot;&lt;i&gt;Naja, wenn ein Englaender und ein Kanadier es nicht bringt, dann ruft euch nen Schweizer&lt;/i&gt;.&quot; War der Kommentar dazu.&lt;br /&gt;
Neuen Mutes fuhren wir weiter Richtung Norden vorbei an Margaret River. Katharina haette sich gerne noch einen Weingarten angesehen, aber mich interessierte es nicht besonders, da ich erstens keinen Wein trinke und zweitens in Mildura in einem Weingarten gearbeitet habe. Aber was soll&apos;s. Ich stimmte zu, unter der Bedingung, das der Wagen nicht wieder schlapp macht. Ich stoppte um zu Tanken und da ich den Motor schlecht laufen lassen konnte, machte ich den Motor aus. Es kam wie es kommen musste. Der Tankwart half uns das Auto an die Seite zu rollen. Die Frau vom Antiquitaetenladen nebenan meinte es koenne am Alarm liegen, der das Auto am Starten hindert. Nach dieser Vermutung rief ich wieder Matt an. Nach einer Hoerprobe war er sich aber sicher, das es am Anlasser lag. Auf seinen Rat hin warteten wir eine halbe Stunde, aber als der Wagen immer noch nicht ansprang, bat wir wieder Leute um Hilfe. Fuenf Maenner und zwei Frauen schoben uns an. Der Wagen lief und fuer mich stand fest ich halte nicht mehr. Selbst als ich Katharina zu Hause absetze lies ich den Motor laufen. Das war einfach &lt;b&gt;genug Abenteuer fuer einen Dreitagestrip.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matt kam im Laufe des naechsten Tages vorbei und tausche den Anlasser aus. Demnaechst kommt seine Freundin aus Stuttgart vorbei und moechte mit dem Van im Vierradantrieb durchs Outback. Ich hoffe nur sie bleibt nicht irgendwo im Nirgendwo liegen.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/12+-+Spass+in+Bunbury&quot;&gt;12 - Spass in Bunbury&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1624921/">
    <title>Australian Day</title>
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    <description>Der &lt;b&gt;26. Januar ist der Nationalfeiertag in Australien &lt;/b&gt;und wird jederrorts gefeiert. Ich bin mit den Kindern frueh in die Stadt gefahren und habe zugesehen, wie die &lt;b&gt;australische Flagge gehisst &lt;/b&gt;wurde und &lt;b&gt;neue Staatsbuerger offiziell begruesst&lt;/b&gt; wurden. Viele der Europaer und Asiaten lebenben schon seit Jahren in Australien, sind teilweise auch mit einem/einer Australier/in verheiratet aber habe erst seit kurzem die australische Staatsbuergerschaft.&lt;br /&gt;
Ab 10 Uhr wurde dann der &lt;b&gt;Markt&lt;/b&gt; eroeffnet mit Wurfbuden, Huepfburg, Autosscooter und Riesenrad. Das schoenste fuer die Kinder und unheimlich teuer fuer die Erwachsenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittagessen kam dann &lt;b&gt;Helens grosses Ereignis&lt;/b&gt;. Allen hat die Stuetzraeder von ihrem Fahrrad abmontiert. Helen wollte es unbedingt, hatte aber ueberhaupt kein Gleichgewichtsgefuehl und ist immer zur Seite gekippt. Ich finde es viel zu frueh. Ich haette noch ein paar Monate, zumindest bis zu ihrem vierten Geburtstag im April gewartet. &lt;br /&gt;
Helen hat es aber Spass gemacht und war sehr ergeizig. Nach vier Tagen konnte sie das Gleichgewicht halten und man konnte sie loslassen. Nach keiner Woche konnte sie auch alleine anfahren und bremsen. Nach zwei Wochen fuhr sie mit Spass die abgeflachten Buergersteige auf und ab und seitdem uebt sie sich in Tricks wie nur mit einer Hand zu fahren oder die Fuesse auszustrecken. Sie faehrt mehrmals taeglich, meist im Wendekreis unserer Sackgasse aber manchmal auch kreuz und quer durch die Nachbarschaft oder die 500m zum Spielplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends gab es ein &lt;b&gt;Feuerwerk&lt;/b&gt; in der Stadt. Meine Familie beschloss es sich vom Balkon aus anzusehen aber ich wollte richtig dabei sein. Ich habe dann ein wenig rumtelefoniert. Einer meiner Bekannten wird mich wohl mitnehmen koennen. So war es dann auch. Katharina ist ein AuPair aus Oesterreich. Ihr Gastkind geht mit Mark in eine Klasse und daher kennen sich auch die Eltern. Sie wohnt etwas ausserhalb in Australind und fahren fast an uns vorbei auf dem Weg zur Stadt. Katharinas Familie hat mich dann dankbarerweise mitgenommen. Wir haben uns dann alle zu den anderen Massen um einen See herumgestellt und das Feuerwerk bewundert. Und bald hoerte man die Rufe: &quot;Aussie, Aussie, Aussie&quot; aus der eine Ecke und dann die Erwiderung: &quot;Hoi, Hoi, Hoi&quot; aus der anderen Ecke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Australian Day hat eine grosse Bedeutung fuer die Australier und deshalb ist das Feuerwerk auch groesser als an Sylvester. Aber sie sind nicht so besessen wie die Amerikaner am 4.Juli . &lt;br /&gt;
Auf die Frage ob wir den Tag der deutschen Einheit auch so gestalten konnte ich nur schmunzeln.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1603651/">
    <title>Ein Trip nach Busselton</title>
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    <description>Einer von Marks Schulfreunden ist nach Busselton gezogen, und Mark wollte ihn gerne noch vor Ende der Schulferien besuchen. Susan hatte mich gefragt, ob ich mitkommen wolle. Wir wuerden Mark bei seinem Freund absetzen und uns dann die Busselton Jetty, das wahrscheinlich einzigst Sehenswerte in dem Ort ansehen.&lt;br /&gt;
Die &lt;b&gt;Busselton Jetty&lt;/b&gt; ist ein langer Holzsteg von fast zwei Kilometern. Sogar eine Bahngleisen gibt es, weil frueher die Gueter so schneller zu den Schiffen transportiert wurden. Heute verkehrt auf der Strecke nur ein Touristenzug, der die Besucher bis an das erst vor kurzem errichtete Observatorium am Ende der Jetty befoerdert.&lt;br /&gt;
Als Volunteer im DDC habe ich zur Busselton Jetty freien Eintritt, einer meiner Vorzuege, wo ich doch kein Lohn fuer meine Arbeit bekomme. Und weil Susan faehrt habe ich auch noch die Fahrt ins 50km entfernte Busselton umsonst. Susan, Mark und Helen haben sogar bis Mittags gewartet, also bis ich meine Arbeit im DDC beendet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind dann zu viert nach Busselton gefahren und haben Mark bei seinem Freund abgesetzt. Zu dritt haben wir uns auf dem Weg zur beruehmten Jetty gemacht und uns Tickets besorgt. Die Anzahl von Leuten auf der Jetty ist begrenzt und deshalb mussten wir eine gute Stunde warten. Wir besorgten uns ein Eis und liefen dann gemuetlich die Jetty entlang. Dabei stellten wir fest, dass wir gar nicht mehr so viel Zeit hatten, denn der Zug faehrt im Moment nicht und fast zwei Kilometer laufen braucht halt seine Zeit. Zum Glueck hatten wir fuer Helen eine Sportkarre dabei.&lt;br /&gt;
Die Fuehrung hatte bereits begonnen. Durch die Scheiben sah man Korallen, die sich im Laufe der Jahre unter dem Steg gebildet haben, Fischschwaerme und andere Besonderheiten wie tropische Fische und Seesterne. Ich erfuhr, dass man auch unter der Jetty tauchen kann. Das ist bestimmt interessant, wenn man dann in die Fenster rein schaut und die Leute hinter den Scheiben sieht. Das werde ich mir dann fuers naechste Mal aufheben, wenn Mark mal wieder seinen Freund besuchen moechte.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-22T08:26:10Z</dc:date>
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