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    <title>G´day</title>
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    <dc:publisher>Steffibaer</dc:publisher>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
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    <title>G´day</title>
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    <title>Ein halbes Jahr danach</title>
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    <description>Ich bin Jobdedingt nach Esslingen am Neckar umgezogen. Hier arbeite ich als Erzieherin und Montessoripädagogin in einem internationalen Montessorikindergarten. www.montessori-esslingen.de &lt;br /&gt;
Es ist eine zweisprachige Einrichtung und ich bin bin froh darüber mein Englisch so auch weiterhin zu trainieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wohne zur Zeit in einer WG, die leider wenig mit den Abenteuern in Secluded Springs und den Partyessen in Bowen gemeinsam hat. Jeder geht irgendwie seinen eigenen Weg. Deshalb spiele ich schon wieder mit dem Gedanken mir eine eigene Wohnung zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema &quot;Auswandern nach Australien&quot; habe ich erst einmal in die Ferne geschoben. Meine Chancen sind erheblich gesunken, als ich erfahren habe, dass der Beruf der Erzieherin nicht mit dem pre-primary school teacher gleichzusetzen ist. Mir fehlt der Universitätsabschluss. In Australien müsste ich deshalb von Null anfangen und erst mal studieren. Ein Schlufloch ist meine Montessoriausbildung mit deren Qualifikation ich auch in Australien gearbeitet habe. Sandy die Direktorin aus der Montessorischule in Wynnum, Queensland hat mir mehrfach ein Sponsorship angeboten. Aber ich möchte nicht an die Ostküste, sondern nach Südwestaustralien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme habe ich mit dem Wetter in Deutschland. Ich mag keinen kalten Wind und auf Schnee kann ich auch verzichten. Es ist zwar erst November, aber für mich war der Winter schon lang genug.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/13+-+Wieder+in+Deutschland&quot;&gt;13 - Wieder in Deutschland&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-18T09:20:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Juni 2006 - einen Monat in Deutschland</title>
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    <description>Es ist schwer nach sechs Jahren auf eigenen Füßen wieder zu Hause einzuziehen und sich den Eltern unterzuordnen. Da macht es auch keinen Unterschied, dass ich nun nicht mehr 15 sondern schon 26 Jahre bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dabei Bewerbungen zu schreiben und werde auch zu Gesprächen eingeladen, aber dann wird mir häufig die Frage gestellt: &quot;Wie lange haben sie denn vor diesmal zu bleiben.&quot; Das ist ja auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass ich nun schon zweimal für ein Jahr ins Ausland ging und auch jedesmal euphorisch darüber spreche. Ein Austauschjahr sehen viele Arbeitgeber positiv, aber bei zweien wirkt es schon negativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment habe ich eine Stelle als Krankheitsvertretung im örtlichen Kindergarten, aber viel werde ich dort auch nicht verdienen (100-200&#8364; monatlich). Zum Glück steht mir aber auch noch Arbeitslosengeld zu.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/13+-+Wieder+in+Deutschland&quot;&gt;13 - Wieder in Deutschland&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-30T10:35:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/2267117/">
    <title>Deutschland rückt näher</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/2267117/</link>
    <description>&lt;b&gt;9. Mai ... 3pm ( 9Uhr in Deutschland)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich sitze im Zug nach Perth, blicke aus dem Fenster und schaue ein letztes Mal auf die australische Landschaft. Heute gab es viele letzte Male. Das letzte Mal habe ich beim DDC vorbei geschaut, dass letzte Mal meine Freunde gedrückt, das letzte Mal mit Mark und Helen UNO gespielt, dass letzte Mal den Galahs (pinkfarbene Papageien) zugesehen. Der Abschied war kurz und schmerzlos.&lt;br /&gt;
Neben mir sitzt Theresa, ebenfalls Erzieherin und fährt zu einer Schulung nach Perth. Sie unterrichtet in einer Aboriginie-Schule in Bunbury. Hmmh, wäre auch interessant gewesen es sich einmal anzusehen. Aber dafür fehlt mir ja die Zeit, wie zu so vielem. Den Größtteil meiner Australienreise verbrachte ich in Bunbury und doch war es zu kurz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9. Mai ... 5.30pm (11.30 Uhr)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich traf Susans Eltern am Bahnhof. Wir halten einen kleinen Plausch, bevor sie mit dem gleichen Zug nach Bunbury fahren, mit dem ich gekommen bin. Sie werden Susan die nächsten 2½ Wochen unter die Arme greifen bis das nächste AuPair kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9. Mai ... 7.30pm (13.30 Uhr)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Endlich sitze ich im Shuttlebus zum Flughafen. Der Haltepunkt war schwer zu finden. Am Bahnhof konnte mir keiner Auskunft geben und das Informationszentrum hatte geschlossen. Zum Glück hatte ich noch eine Infobroschüre von Perth im Handgebäck, wo die Nummer des Shuttleservices verzeichnet war. Ich rief an und erfuhr die Adresse vom nächsten Haltepunkt. Ich befand mich in einer engen Seitenstrassen, kein Schild gab Auskunft. Ich setzte mich in einen Biergarten und hoffte, das ich noch genug Guthaben auf meinem Handy hatte. Ich rief noch mal den Service an, um sicher zu gehen, dass ich richtig war. Ich war richtig. Der Shuttleservice holt seine Kunden nicht von öffentlichen Haltestellen, sondern von Hotels ab. Ich musste gut 1½ Stunden warten, aber dafür zahlte ich auch nur die Hälfte gegenüber einem Taxi und Zeit hatte ich ja reichlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9. Mai ... 9.50pm (15.50 Uhr)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin am Flughafen. Mein Gepäck ist eingecheckt. Die Shops werben mit `tax free´ Angeboten, aber die Schokolade ist hier doppelt so teuer. Ich werde es mir verkneifen, habe aber eine SMS nach Hause geschickt und mir Schokolade für die Zugfahrt in Deutschland gesichert.&lt;br /&gt;
Am Gate ist ein Container, wo Münzen aller Währungen gesammelt werden für einen guten Zweck. Ich werfe 4,70$ rein, 5¢ mehr und ich hätte mir eine kleine 100gramm Tafel leisten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9. Mai ... 11pm (17Uhr)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Flieger hat abgehoben. Ich studiere das Fernsehprogramm, aber es gibt nicht wirklich etwas interessantes zu sehen. Egal, ich bin ziemlich müde. Zum Essen gibt es reichlich und lecker ist es auch. Es gibt Räucherlachs und Salat als Vorspeise, Huhn in Rahmsoße mit grünen Bohnen und Wurzeln als Hauptgericht, ein warmes Brötchen mit Butter als Beilage und schokoladenumhüllte Nüsse als Nachspeise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10. Mai ... 6.30am (0.30Uhr)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin jetzt seit 16 Stunden unterwegs und über die Hälfte meiner Reise liegt nun hinter mir. Es ist 2.30 Uhr in Dubai, wo ich in drei Stunden landen werde. Ich habe etwas schlafen können, wenn auch nicht wirklich gut. Aber so vergeht wenigstens die Zeit. Ich probiere die Videospiele aus, aber wirklich Spaß macht es auch nicht. Mir ist ja sooooo langweilig. Ich schaue mir Last Holiday an, ein Film der gerade beginnt. Er ist ganz gut, aber nicht wert ihn ein zweites Mal zu sehen. Das Frühstück wird geliefert. Mal wieder gibt es reichlich, so dass ich nur die Hälfte esse. Das warme Croissant mit Marmelade, der Obstsalat und etwas Omelett waren für mich völlig ausreichend. Das restliche Omelett, das Käsebrötchen und den Müsliriegel habe ich zurückgegeben. Zu Trinken hatte ich Orangensaft und Tee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10. Mai ... (10.30am) 6.30 Uhr (4.30Uhr)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin auf dem Flughafen von Dubai auch wenn ich eigentlich gar nicht aussteigen wollte. Ich wäre am liebsten gleich wieder zurück geflogen, aber durfte leider nicht. Nun würde ich gerne was Trinken, aber da fällt mir ein, dass ich keine passende Währung dabei habe. Ein guter Zeitpunkt um die Australischen Dollar gegen die Euromünzen auszutauschen. Auf der Toilette mache ich mich erst einmal frisch; Gesicht waschen, Zähne putzen, aus dem Wasserhahn trinken, Haare kämen und saubere Kleidung anziehen.&lt;br /&gt;
Auf dem Flughafen bin ich etwas verloren. Ich weis noch nicht vom welchem Gate ich abfliege und die Infotafeln werden sich vor dem ersten Abflug in einer halben Stunde auch nicht ändern. Bewegung wird mir nach dem zehn Stunden Flug sicher gut tun. Ich beschließe ein wenig durch die Geschäfte zu streifen, selbst wenn ich nichts kaufen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10. Mai ... (1pm) 9 Uhr (7 Uhr)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Endlich  bin ich in der Luft, wenn auch mit einer halben Stunde Verspätung. Der Flieger ist größer als der vorherige und das Beste man kann über 150 Filme auswählen und sie abspielen, wann man möchte. Also da muss ich doch etwas interessantes finden. Ich höre mir die Filme auf Englisch an, denn die deutsche Sprache hört sich für mich irgendwie eigenartig an. Es wird wohl ein wenig dauern, bis ich mich wieder daran gewöhnt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10. Mai ... (6pm) 12 Uhr&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Verspätung haben wir locker aufgeholt und werden jetzt sogar früher als geplant landen. Ich habe einen Fensterplatz und als ich in der Luft aus dem Fenster blicke wird mir bewusst, wie überfüllt von Menschen Europa ist und wie wenig unberührte Natur es doch gibt. Beim Anblick dieser Enge werde ich wieder traurig. Neben mir saßen zwei Araber, die die meiste Zeit geschlafen haben. Ich muss seit einer Stunde und kann jetzt erst auf Toilette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10. Mai ... (8.15pm) 14.15 Uhr &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich warte am Gleis auf meinen Zug und genieße eine Butterbrezel. Sie schmeckt zwar nicht so gut wie in Bayern, aber besser als in Hahndorf bei Adelaide. Zuvor habe ich einen Sydneysider geholfen ein Zugticket nach Köln zu kaufen. Er ist nur für zwei Tage in Köln auf einer Konferenz und fliegt dann wieder zurück nach Sydney. Er kommt Sonntagabend an und muss Montag gleich wieder arbeiten. Was für ein Stress der Arme hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10. Mai ... (10pm) 16 Uhr &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich sitze im ICE nach Norddeutschland. Am Frankfurter Hauptbahnhof ist meine Tante zugestiegen, die unsere Plätze reservierte und mir nun in den letzten Stunden meiner Reise Gesellschaft leistet. Sie war auch so nett und hat mir Schokolade für die Fahrt mitgebracht. Hmmmh, was für ein Genuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10. Mai ... (11 May, 3am) 21Uhr&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
In Bremerhaven bin ich ausgestiegen und wurde von meinem Onkel und meinen zwei Cousinen empfangen. Von meinem ersten Schritt aus dem Zug, bis ich ins Auto einstieg wurde ich gefilmt und fast pausenlos fotografiert. Der Plan war, dass ich bei Ihnen übernachte und meine Eltern am nächste Morgen überrasche. Meine Eltern gehe nämlich davon aus, dass ich erst am Abend des nächsten Tages bei Ihnen eintreffe. Die Sache hat nur einen Haken. Mein Vater müsste am nächsten Morgen arbeiten und wäre gar nicht da. Wir diskutieren unsere Vorgehensweise beim Essen und brechen schließlich eine Stunde später auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10. Mai ... (11 May, 4.30am) 22.30 Uhr&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wir (Tante, Onkel, Cousinen und ich) hocken hinter Nachbarshecke und beobachten meine Eltern im Garten. Die sind doch tatsächlich noch dabei die neue Terrasse anzulegen. Vorsichtig schleicht sich einer nach dem anderen zur Haustür ohne entdeckt zu werden. Ich klinge. Trotz geöffneter Terrassentür scheinen sie das Klingel nicht zu hören. Gemeinsam schleichen wir an der Wand des Wintergartens entlang. Ich wage einen kurzen Blick um die Ecke und schleiche mich dann vorsichtig an meine Mutter heran. Doch bevor ich ihr die Augen zuhalten kann, dreht sie sich auf einmal um und fängt wie am Spieß an zu brüllen. Die Nachbarn glaubten es wird einer abgestochen, waren dann aber beruhigt, als sie die Blitzlichter der Kamera sahen, wie sie uns am nächsten Tag mitteilten. Die Überraschung war geglückt, nur der Plan meiner Eltern das zu meiner Ankunft die Terrasse fertig sei, hat sich nicht erfüllt und mein Bett war auch noch nicht bezogen. Aber sobald ich im Bett lag, vielen mir auch schon die Augen zu. Ich war fast 38 Stunden unterwegs.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/13+-+Wieder+in+Deutschland&quot;&gt;13 - Wieder in Deutschland&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-30T10:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1923910/">
    <title>Visaoptionen</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1923910/</link>
    <description>Es gibt zahlreiche Visakategorien fuer Australien. Die einfachsten darunter sind das Touristenvisum und das Working-Holiday-Visum, welche man einfach am Computer beantragen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erster Plan war es das &lt;b&gt;zweite Working-Holiday-Visum&lt;/b&gt; zu beantragen, um noch ein weiteres Jahr durch Australien reisen zu koennen. Ich habe deshalb extra 13 Wochen auf dem Feld in Bundaberg und Mildura und in der Verpackungshalle in Bowen geschufftet, den nur so erfuellte ich die Bedingungen fuer ein zweites Visum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile gefaellt mir Australien aber so gut, dass ich gerne auswandern moechte. Und sah mir deshalb andere Kategorie etwas genauer an. Verwandte habe ich keine in Australien. Auch habe ich nicht genug Geld, Talent und Erfahrung um ein Business in Australien zu starten. Da bleiben also nur die Skilled Visas (Qualificationsvisas). &lt;br /&gt;
Fuer ein &lt;b&gt;Skilled Visa&lt;/b&gt; muss man einen Beruf gelernt haben, der in Australien gesucht ist. Nicht weiter schwer, den es werden Leute in jedem Beruf gesucht. Vom Arzt bis Friseur, vom Ingenieur zum Maurer. Wenn ich einen Kindergarten finde, der mich sponsored, koennte ich ein auf vier Jahre begrenztes Arbeitsvisum bekommen, welches jeweils um zwei Jahre verlaengert werden kann. Die Montessorischule in Wynnum bei Brisbane wuerde mich sponsorn, aber ich habe abgelehnt. Ich habe dort letzten Winter gearbeitet und wuerde die Temperaturen im Sommer dort nur schwer aushalten. Kuendige ich meine Job, verliere ich gleichzeitig mein Visum und muss den Kontinent verlassen. Mir gefaellt es einfach nicht so abhaengig von meinem Arbeitgeber zu sein.&lt;br /&gt;
Was ich wirklich moechte ist ein &lt;b&gt;&lt;u&gt;Independent Skilled Visa&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;. Dafuer brauche ich einen Punktestand von 120 Punkten. Dieses Ziel habe ich aber noch nicht wirklich erreicht, da es mir dann Berufserfahrung mangelt. Ich muss mindestens 12 Monate innerhalb der letzten 18 Monate gearbeitet haben. &quot;Leider&quot; war ich aber die letzten 12 Monate in Australien und habe nicht im Kindergarten gearbeitet. Meine 3,5 Jahre Berufserfahrung davor zaehlen leider gar nicht. Bis jetzt bekomme ich 60 Punkte fuer meinen Beruf als Erzieherin, 20 Punkte dafuer das ich unter 29 Jahre bin (-45 Jahre ist okay, aber es gibt weniger Punkte), 20 Punkte dafuer das ich bereit bin ausserhalb der Grossstaedte zu wohnen und 10 Punkte fuer mein English, was ich aber noch in einem IELTS Test unter Beweis stellen muss. Aber damit sollte es kein Problem geben. Weitere Punkte bekommt man fuer Berufserfahrung (10), in Australien lebende Verwandte, die Bereitschaft 100000$ zu investieren (5), einen Universitaetsabschluss in einer anderen Sprache als Englisch (5) oder ein abgeleistetes Studium in Australien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Mai war ich in Perth, um mir diese Angaben nochmal bestaetigen zu lassen und habe einiges neues erfahren. So muss ich mich z.B. nicht auf ein Visum festlegen. Wenn ich z.B. 9 Monate in Deutschland arbeite kann ich schon mit dem zweiten WHV einreisen und die letzten drei Monate in Australien arbeiten. Ich haette sogar einen kleinen Spielraum von bis zu sechs Monaten, wenn ich nicht gleich Arbeit finde. In Bunbury ist ausserdem eine Schule geplannt, die aber noch sehr in den anfaengen steckt. Sollte es aber so sein, dass die Schule mit Kindergarten und Krippe bereits ihre Toren oeffnet, bevor ich meine 12 Monate in Deutschland gearbeitet habe, koennte ich mit einem Sponsored Visum einreisen und es spaeter umwandeln, sobald ich meine 12 Monate Berufserfahrung voll habe. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Es ist ein langer Weg, aber der erste Schritt ist gemacht. Ich werde nach Deutschland zurueckkehren, mir eine Arbeitsstelle suchen und mein Ziel nicht aus den Augen verlieren.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/News&quot;&gt;News&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-06T07:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1923902/">
    <title>Mein letzter Urlaub im Urlaub</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1923902/</link>
    <description>Am Montag Nachmittag machte ich mich auf den Weg von Bunbury nach &lt;b&gt;Fremantle&lt;/b&gt;. Auf der Karte sieht es zwar aus, als wuerden die Orte dicht nebeneinander liegen, aber in Wahrheit war ich drei Stunden mit der Bahn unterwegs. Ich uebernachtete im Old Firestation Backpackers (altes Feuerhaus). Das Haus war recht alt, aber es war alles sauber und es gibt eine Menge umsonst wie Internet, DVD Verleih, Billiard, Videospiele und und und. Die Fahrt nach Perth kostet 3,10$, aber bei so vielen Verguenstigungen lohnt es sich hier zu naechtigen, wenn man einen Job in Perth hat. Ich bin nur eine Nacht geblieben und bevor ich Gelegenheit hatte mir Fremantle anzusehen, war ich auch schon auf der &lt;b&gt;Faehre nach Rottnest Island&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rottnest Island liegt 20km von der Kueste entfernt. Benannt wurde die Island Rottenest (Rattennest), da ein niederlaendischer Seefahrer die &lt;b&gt;Quokkas&lt;/b&gt; fuer Riesenratten gehalten hat. Tatsaechlich sind es aber Beuteltiere, die eher mit einem Wallaby verwandt sind, als mit einer Ratte. Urspruenglich haben diese Tiere die ganze Grasslandschaft Westaustraliens bevoelkert, aber heute kommen sie fast nur auf der Insel vor. Auf dem Festland werden sie von Hauskatzen gejagt. Es sind recht gemuetliche Tiere, die es auch nicht fuer noetig halten einem Auto aus dem Weg zu gehen. Auf der Insel selbst faehrt aber nur ein Bus, die Polizei und Servicewagen. Der Rest ist mit dem Fahrrad unterwegs und so habe auch ich &lt;b&gt;ein Fahrrad fuer den Tag gemietet&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;
Mein erster Ausflug ging in Richtung Norden der Insel, vorbei am &lt;b&gt;Leuchturm&lt;/b&gt; und dann ins innere der Insel vorbei an den &lt;b&gt;vielen Salzseen&lt;/b&gt;. Das Salzkonzentrate in den Seen ist fuenfmal so hoch wie im Meer, was die Seen teilweise rosa schwimmern laesst. Ich konnte viele verschiedene Voegel entdecken und schlich mich an eine Gruppe von Bergenten, um sie besser photografieren zu koennen. Auf einem kreiste eine Gruppe wo Moewen um mich herum und kraezte wie wild. Ich habe mich nicht wirklich getraut nach oben so gucken, aus Angst sie wuerden einen Sturzflug auf mich machen. Sobald ich wieder den Radweg erreicht hatte, beruhigten sich die Moewen. Ich muss wohl in ihr Nestrevier eingedrungen sein. &lt;br /&gt;
Gegen 11 Uhr war ich dann wieder in der &lt;b&gt;Thompson Bay&lt;/b&gt; und nahm an einer &lt;b&gt;kostenlosen Geschichtsfuehrung &lt;/b&gt;teil. Ich erfuhr, dass die Insel war Millionen von Jahren mit dem Festland verbunden war. Dann stieg der Meeresspiegel, so dass fast alles vom Meer ueberspuelt wurde. Das Ergebnis war die Insel mit den vielen Salzseen und fruchtbarem Land. Es liessen sich zehn Farmer auf der Insel nieder, die aber sehr unter den Aboriginies zu leiden hatten. Die Aboriginies haben es einfach nicht eingesehen, auf Quokka jagt zu gehen, wenn die Huehner im Gehegen ihnen so zu sagen auf dem goldenen Tablett serviert wurden. Das hat letztendlich dazu gefuehrt, das Rottnest zur Gefangnisinsel erklaert wurde. Die andere Geschichte ist die des Guetertransfers. Die Insel verfuegt ueber das einzige Salzvorkommen in der Gegend. Und bevor es entdeckt wurde, wurde Salz aus England geliefert. Die Sache hatte nur den Haken: Um Rottnest liegt ein &lt;b&gt;wunderschoenes Riff&lt;/b&gt;. Ideal fuer Taucher und Snorkeler, aber toedlich fuer die rund 15 Schiffe, die hier in stuermischen Naechten kenterten und heute das &lt;b&gt;Tauchgebiet mit den Wracks&lt;/b&gt; noch verschoenern. Das hat dazu gefuehrt, das heute zwei Leuchttuerme auf der Insel den Weg weisen und das es frueher die Pilotboote gab, die den Seefahrern den sicheren Weg an Land zeigten.&lt;br /&gt;
nach der Tour ass ich Lunch und nahm dann an einer zweiten kostenlosen Tour teil, die uebrigens von Volunteers gefuehrt werden. Diesmal folgte ich unserem Fuehrer vorbei an Salzpflanzen und Gebuesch &lt;b&gt;auf der Spur nach Quokkas&lt;/b&gt;. Nachdem wir zu Beginn nur den Rohstoff und das Endprodukt (Nahrung und Scheisse) gesehen hatten, entdeckten wir auch bald die Beutelratten. Sie sind sehr neugierig und zutraulich und haben Blaetter aus meiner Hand gefressen. Diese Angewohnheit kommt daher das frueher die Menschen Aepfel und Chips verfuettert haben. Es gab sogar eine Bushaltestelle mit dem Namen Quokka Stop, wo die niedlichen Tiere sich aufreihten und auf den Bus warteten, weil sie wussten, das die Touris sie fuettern werden. Gottseidank ist das aber mittlerweile verboten, weil Naturschuetzer sich fuer die Quokkas eingesetzt haben, dessen Population sowieso beroht ist.&lt;br /&gt;
Am Nachmittag habe ich mich dann wieder auf mein Fahrrad geschwungen und bin die suedliche Kueste entlang geradelt. Dabei habe ich viele einsame Straende entdeckt mit hellblauen Wasser, Hoehlen, Wrackteilen an der Oberflaeche und &lt;b&gt;in der Ferne konnte man Perths Wolkenkratzer sehen&lt;/b&gt;, obwohl ein Stadt gar nicht direkt am Wasser liegt. Ich hatte absolut klare Sicht. Und wenn das Wasser nicht so kalt gewesen waere, waere ich gerne schwimmen gegangen. Fuer mich stand fest, dieses Tauchparadies muss ich nochmal genauer unter die Lupe nehmen, wenn ich wieder komme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 17 Uhr war ich dann wieder in Fremantle. Ich war aber von den insgeamt 5 Stunden Fahrrad fahren und den Walktouren dazwischen zu muede um mir in der Stunde vor dem Dunkelwerden irgendetwas anzusehen. Mein Weg fuehrte mich in den Supermarkt, um Lebenmittel fuer mein Abendessen und mein Fruehstueck am Morgen einzukaufen und dann fuhr ich direkt nach Perth um im Hostel einzuchecken. Ich wohnte im neuen YHA, was erst im Maerz eroeffnet wurde. Es war sehr sauer und man hatte ausreichend Platz fuer sein Gepaeck. Aber leider liegt das Hostel direkt an den Bahngleisen und dementsprechend nicht gerade leise. Ausserdem wirbt das Hostel mit seinen Plakaten fuer Reiseangebote, die in Wahrheit keine sind. &lt;br /&gt;
In Perth wollte ich mich ueber meine Optionen fuer eine weiteres Visum erkundigen. Im Internet steht zwar viel darueber, aber so richtig einleuchtet ist das alles nicht. (Siehe Beitrag Visaoptionen unter News). Die &lt;b&gt;Einwanderungsbehoerde&lt;/b&gt; war wenig hilfreich. Sie hat mir nur eine Telefonnummer gegeben, unter der ich einen Termin in Adelaide vereinbaren koenne. Eine Company namens EASY-MIGRATE (Einwandern leicht gemacht) wollte erst einmal 80$ von mir, bevor sie mir irgendetwas sagt. Letztendlich habe ich aber doch noch jemanden gefunden, die mich fuer nur 20$ beraten hat und mich jetzt Schritt fuer Schritt auf meinen Weg begleitet. Die Firma heisst &lt;a href=&quot;http://www.completemigration.com.au&quot;&gt;COMPLETE MIGRATION SOLUTION&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine restliche Zeit in Perth verbrachtete ich mit einem Besuch der &lt;b&gt;Perth Mint&lt;/b&gt;, wo Goldbarren gegossen und Muenzen gepraegt werden. Es war recht klein, aber dennoch sehr informative. Ich erfuhr, dass mein Gewicht in Gold etwas ueber 1.400.000$ wert ist. Diese Waage schmeichelt allen Schwergewichtigen. Wer schwer ist, ist mehr wert? Man konnte auch einer Vorfuehrung wie Gold gegossen wird beiwohnen in dem gleichen Gebaeude, wo frueher tapfere Maenner bei ueber 50 Grad Raumtemperatur ihren Job machten. Als 1903 die Perth Mint fuer die Oeffentlichkeit zugaenglich wurde, beschloss man den Raum zuvor gruendlich zu reinigen. Zwei Arbeiter schrubbten zwei Wochen lang den Russ von der Decke und hatte dann die glorreiche Idee, den Russ von Jahrzehnten in den Raffinerie zu bringen. Sie bekamen einen Erloes von Gold im fuenfstelligen Bereich. Und da heist es immer als Putze kann man nicht reich werden.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/12+-+Spass+in+Bunbury&quot;&gt;12 - Spass in Bunbury&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-06T07:52:00Z</dc:date>
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    <title>Mein 26. Geburtstag</title>
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    <description>Noch vor ein paar Monaten habe ich geglaubt meinen Geburtstag mit Freunden vom DDC zu feiern. Freunde habe ich zwar gefunden, aber leider sind die meisten Ende Maerz abgereist und mitten April waren fast nur noch die Locals da und an meinem Geburtstag war keiner meiner Freunde mehr in Bunbury, die ich haette einladen koennen.&lt;br /&gt;
So habe ich halt mit meiner Gastfamilie gefeiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pemberton ging ich mit meiner Familie essen. Susan entschuldigte sich, dass sie an meinem Geburtstag wenig Zeit haetten (Ich haette am Vormittag die Kinder und am Nachmittag muessten beide zum Zahnarzt und Mark und Susan haben ihre Speed skating Klasse) und so wurde mein Geburtstag mal kurzerhand um eine Woche vorverlegt. Es war ganz nett, aber meinen Geburtstag habe ich mir doch etwas anders vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Donnertag, den 27. April, einen Tag nach unserem Urlaub war dann mein eigentlicher Geburtstag. Geweckt wurde ich mit einem Anruf meiner Eltern um 6Uhr in der frueh, obwohl ich heute laenger schlafen konnte. Als ich um halb acht in die Kueche kam, war meine Familie gerade am Fruehstuecken. Auf meinem Platz stand ein Geburtstagskuchen mit Delfindekoration, umrahmt mit kleine Delfinflaeschen mit Seifenblasenlauge und drei Geschenken. Marks Geschenk musste ich als erstes auspacken. Es war eine Kerze, die gleich angezuendet wurde. Und nachdem mir Happy Birthsday auf Englisch, Deutsch, Franzoesisch, Spanisch und Italienisch vorgesungen wurde, durfte ich auch endlich die Kerze ausblasen. Dann habe ich erst einmal gefruehstueckt. Die anderen beiden Geschenke waren Buecher, die Susan im Buchcafe in Albany gekauft hat, waehrend ich auf der Toilette war. Ein Buch beinhaltet 60 kleine Geschichte von australischen Autoren, einige lustig, andere regen zum nachdenken an. Das andere Buch ist ein Kinderbuch mit dem Namen: &quot;Are we there yet?&quot; (Wann sind wir bald da?), in dem ein Familie in drei Monaten Australien umrundet. Die Illusstrationen zeigen dabei viele Orte an denen ich war und viele schoene Orte die ich auf meinem jetzigen Australien-Trip leider nicht bestauen konnte.&lt;br /&gt;
Waehrend die Eltern dann arbeiten gingen, habe ich erst einmal den Kuchen angeschnitten. Geschmeckt hat er nicht. Das Icing (Guss) war viel zu suess. Anschliessend bin ich mit den Kindern auf die Bowlingbahn, etwas besonders halt, was wir zuvor noch nie gemacht haben. Nach dem Mittagsessen haben wir Susan von der Arbeit abgeholt und sind dann in die Stadt gefahren. Nichts spektalulaeres. Die Kinder gingen mit Susan zum Zahnarzt und ich zur Bank und was ich sonst noch so bis zu meinem Abflug zu erledigen habe. Kaum zu glauben, dass ich in zwei Wochen schon wieder deutsch Boden unter den Fuessen habe. Bei der Bank bekam ich auch wieder einen Geburtstagsanruf. &lt;br /&gt;
Bevor es nach Hause ging stoppten wir nach einmal in einem Cafe am Back Beach und nicht in unserem Stammlokal und so sind wir an meinem Geburtstag doch nochmal ausgegangen. Der Back Beach grenzt an den indischen Ozean und wird auch Surferstrand genannt, weil die Wellen hier ziemlich hoch sind. Schwimmen war ich hier nie, da habe ich doch immer den Delfinstrand in der Koombana Bucht vorgezogen. Ich habe so viele Ecken von Bunbury noch nicht gesehen, aergern tut mich dass aber nicht. Ich bin vier Monate hier, habe jeden Tag ganossen und meinen Spass gehabt. Und alles was ich nicht gesehen habe ist halt ein guter Grund wieder zu kommen.&lt;br /&gt;
Nach dem Dinner beantwortete ich dann meine Email-Geburtstaggruesse und hat fasst unterbrochen jemanden am Telefon. Einmal klingelte sogar mein Telefon und mein Handy fast zeitgleich. Im Bett war ich erst um 0.20Uhr, aber das hat mich nicht gestoert. Es ist schoen wenn man weiss das die Daheimgebliebenen noch ein einen Denken, wo man sich doch fast ein ganzes Jahr nicht gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag hat Susan ein Playdate mit Carmelina vereinbart, so dass Helen und Annmarie miteinander spielen koennen. Carmelina hat mich dann abends (mein Geburtstag) um 9.30Uhr noch angerufen, mir zum dritten Mal gratuliert und gesagt das die Montessorilehrerin ihrer Spielgruppe kommt und ich doch auch kommen solle. Ich kam und wurde von Carmelina morgens um 9 Uhr mit einem Geburtstagskuchen begruesst. Ein Kuchen mit Erdbeercremefuellung und Puderzucker. Lecker.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
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    <dc:date>2006-04-30T09:27:00Z</dc:date>
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    <title>Montessorikindergarten in Bunbury</title>
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    <description>Carmelina die Mutter von Helens Kindergartenfreundin ist Lehrerin und hat sich viel mit der Montessoripaedagogik befasst. Ihr Ziel war es ihre Toechter von Zuhause aus zu unterrichten, da es nicht viele Montessorischulen gibt. In Ausstralien ist der Heimunterricht voellig legal und in laendlichen Gegenden sehr haeufig und im Outback Standard.&lt;br /&gt;
Als ihre Aelteste Tochter jedoch kindergartenreif war, hat sie ihrem Mann nachgegeben und sie doch in den Kindergarten geschickt, damit sie mit Gleichaltrigen zusammen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Carmelina eine weitere Lehrerin kennenlernte, habe die beiden beschlossen eine Spielgruppe zu eroeffnen, die seit nun alle zwei Wochen stattfindet. Carmelina hat viele der Materialien selbst hergestellt, weil es einfach sehr teuer ist. Die Spielgruppe besteht zur Zeit aus acht Eltern mit ihren Kindern zwischen 5 Monaten und vier Jahren, die sich montags in Carmelinas Haus treffen.&lt;br /&gt;
Meghan, die andere Lehrerin hat nun einen Antrag an die Stadt gestellt und um Zuschuesse gebeten. Im Juli 2006 wollen sie einen Raum in der Buecherei herrichten, um mehr Eltern zu begeistern. Alles was danach kommt steht noch in den Sternen.&lt;br /&gt;
Aber sollte wirklich eine Schule eroeffnet werden ist es fuer mich die grosse Chance in Bunbury auf lange Sicht Fuss zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Montag, den 8. Mai werde ich mit Helen die Spielgruppe besuchen. Aus diesem Grund habe ich auch meine Plaene verschoben, gehe eher nach Perth und reise erst am 9. Mai ab, am selben Tag, wo auch mein Flieger nach Deutschland geht.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
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    <dc:date>2006-04-30T07:33:00Z</dc:date>
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    <title>Familienurlaub - schon wieder</title>
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    <description>Mal wieder ging es nach Pemberton, mal wieder auf die gleiche Farm, wo wir schon zweimal zuvor wohnten. Aber diesmal war es anders. Das grosse Haus war belegt und so hatten wir zwei kleinere Haeuser, die zwar nicht im Wald, dafuer aber direkt neben der Weide von Schafen und Pferd lagen. Und die Kaengerus waren ein willkomender Besuch.&lt;br /&gt;
Mark und ich teilten uns ein Haus, was er besonders genoss. Tagsueber waren wir mit der Familie, aber abends nach dem Dinner waren wir unter uns. Wir bauten ein Schloss aus Papier ohne das Helen rief: &quot;Mach mir auch eins.&quot; Und sobald er bettfertig war, kuschelten wir uns vor den Kamin und ich las ihm einen Teil aus einem &apos; Tim und Struppi &apos; Buch vor, was wir aus der Buecherei ausgeliehen hatten.&lt;br /&gt;
Besondere Aktivitaeten diesmal: ein Essen in einem netten Weinrestaurante als kleine Vorfeier zu meinem Geburtstag, einen kleine Fahrradtour mit den Kindern entlang des Bircullum Tracks (Radweg von Perth nach Albany), Fuetterung von wilden Papageien, ins Wasser ist diesmal keiner gegangen, den wir hatten gerade mal 17 Grad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei Tagen ging es dann nach Albany. Wir wohnten in einem gemieteten Haus mit vier Schlafzimmern (5 Einzel- und 2 Doppelbetten)in Middelton Beach. Damit wohnten wir zentralen als beim letzten Mal. Der Nachteil war eine Kroete im Garten, die nachts ununterbrochen quakte und uns somit den Schlaf raubte. Susan und Allen habe ihr Schlafzimmer gewechselt. Ich bin mehrmals aufgewacht und hatte Probleme einzuschlafen. Meist schlief ich mittags gut 2-3 Stunden. Neben der Betreuung der Kinder hatte ich dann wenig Zeit die Stadt zu erkunden. Aber das war nicht weiter schlimm, da es oft genieselt hat.&lt;br /&gt;
Am Wochenende fand in Albany ein grosses Fahrradrennen statt, woran Susan und Allen natuerlich teilnehmen mussten. Und was auch ein Grund dafuer war, dass wir die Osterferien in Albany verbrachten. Viele von ihren Radkollegen waren auch da und so trafen wir uns taeglich auf den Spielplatz. Die Kinder hatten Bewegung an der frischen Luft und konnten sich selbst beschaeftigen. Einfach genial. Nicht so genial war das Wetter. Zwar war es diesmal nicht windig (eigentlich schade, denn die Drachen haben wir umsonst mitgeschleppt), aber bei etwa 17 Grad holten wir bereits die langen Hosen und langarmigen Shirts hervor. Eine Regenjacke hatten wir auch immer griffbereit.&lt;br /&gt;
Am Dienstag war Anzac Day, ein australischer Feiertag zum Gedenken an die Soldaten aus Australien und Neuseeland, die in den Weltkriegen gefallen sind. In Albany gibt es, wie in jeder australischen Stadt ein Anzacdenkmal was auch wir besucht haben, wenn auch eher mit dem Hintergedanken, dass wir von dort aus einen schoenen Blick auf die Stadt hatten. Viele Australier marchierten den Berg hinauf zum Denkmal und haben Blumenkraenze niedergelegt. Am Nachmittag bin ich dann mit Susan durch die Stadt marchiert. Wir haben in Geschaeften gestoebert und dann in einem Buchkaffee die Stille genossen, waehrend Allen die Kinder huetete. Irgendwie hat Susan es sogar geschafft mir Geburtstagsgeschenke in meiner Anwesenheit zu besorgen, ohne das ich es merkte. Das nenne ich Talent.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
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    <dc:date>2006-04-27T13:08:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1840581/">
    <title>Ostern</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1840581/</link>
    <description>In Australien gibt es genau wie in Deutschland zwei Osterfeiertage und auch der Karfreitag ist ein Feiertag. Der Osterhase versteckt am Ostersonntag die Eier, auch wenn das in Zukunft die Aufgabe des australischen Bilby&apos;s sein wird. Nur ein Osterfeuer gibt es hier leider nicht, aber dass ist selbst nicht in allen Teilen Deutschlands ueblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die Kinder bereits um sechs die Treppe runterlaufen gehoert. Und natuerlich mussten erst die Eier gesucht werden bevor gefruehstueck wurde. Nur gut, dass ich die Eier schon am Vorabend im Garten versteckt habe, als Susan die Kinder ins Bett brachte. Mark hatte beim Suchen klar die Nase vorn und fast doppelt so viele Eier wie Helen.&lt;br /&gt;
Susan und ich sind dann aufgebrochen, um Eier auf einer nahgelegenden Gruenanlage zu verstecken. Nach einer Aufforderung in den Briefkaesten haben die Nachbarn uns ueber eine Woche lang Schokoeier spendiert. Einige waren sogar darunter, die nicht einmal Kinder hatten. Susan und ich habe dann die Eier aufgeteilt. Und waehrend Susan die Eier fuer die bis vier jaehrigen versteckte, oder besser gesagt offentsichlich hinlegte, habe ich es fuer die grossen Kinder schwieriger gemacht. Dann gingen wir wieder nach Hause und haben zusammen gefruehstueck. &lt;br /&gt;
Um 8 Uhr began dann die grosse Eiersuche und mir viel auf einmal auf wie viele Kinder eigentlich in der Nachbarschaft sind, die ich aber nie zuvor gesehen habe. Waehrend ich mit Mark und Helen in der Strasse immer Rad fahre und skate, scheinen die anscheinend immer nur vor dem Bildschirm zu haengen. Helen war diesmal klar im Vorteil unter all den Kleinkindern. Aber selbst als ein Kind, das Schokolade selten zu Gesicht bekommt, war es nur Nebensache. Ihr hat es am meisten Spass gemacht die Eier zu suchen und als sie keine mehr fand, hat sie ihre Eier halt wieder versteckt, damit sie sie nochmal suchen konnte. Am Ende hatte sie nicht einmal mehr halb so viele Schokoeier wie zu Beginn. Mark hatte leider gar kein Glueck. Er hatte gerade mal zwei Eier in seinem Korb und das nur, weil andere Mitleid mit ihm hatten und ihm welche gegeben haben. Ich habe dann unauffaellig meine Verstecke kontrolliert und ihm zugefluestert, wo er mal genauer schauen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat richtig Spass gemacht, mal Osterhase zu spielen. Oh, ... und in der Zeit zuvor haben wir natuerlich auch Eier ausgeblassen, massig Rueheier gegessen und Eier dekoriert. Aber das ist fuer Ostern ja selbstverstendlich.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-18T13:14:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1833473/">
    <title>Hahndorf</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1833473/</link>
    <description>Nach Suedaustralien sind viele Deutsche und andere Europaer ausgewandert. Hahndorf, ein kleiner Ort in der Naehe von Adelaide ist einer dieser Gruendungsorte. Schon auf der Busfahrt dorthin kommt einem alles so bekannt vor. Am Strassenrand stehen Eichen und Birken und keine Regenwaldpflanzen und andere australische Baeume.&lt;br /&gt;
Der Ort Hahndorf wurde so erhalten, wie er vor 100Jahren war, mit all den Fachwerkhaeusern usw. Im Museuum erfuhr ich dass die deutsche Kultur wie Essgewohnheiten von Generation zu Generation weiter gegeben wurde, aber in der Schule wurde vom ersten Tag auf Englisch unterrichtet. Heute kann man in Hahndorf Einheimische treffen die wissen wie man Schwarzbrot baeckt, aber wenig deutsch verstehen, da die Sprache nicht vermittelt wurde. Schilder sind aber teilweise immer noch auf deutsch.&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Spaziergang ueber die Hauptstrasse warf ich einen Blick in die Baeckerei. Der Duft vom frischen Brot stieg einem in die Nase. Ich bestellte zwei Salzbrezeln und freute mich schon auf den Geschmack, als man mich darauf aufmerksam machte, dass diese als einzige nicht frisch in der Baeckerei gabacken werden. Aber egal ich hatte seit sieben Monaten keine Brezel mehr gegessen und einfach Heisshunger drauf. Ich habe sie genossen, auch wenn sie nicht besonders gut schmeckten und schon mindestens einen Tag, wenn nicht sogar zwei Tage alt waren.&lt;br /&gt;
Dann habe ich mir die Freiheit genommen Essen zu gehen. Bestellt habe ich ein Schweineschnitzel mit Salzkartoffel und Gemuese. Geliefert wurde es mit einer Art Brei. Ich zeigte drauf und fragte die Bedienung, was das sei. Apfelmus fuer die Kartoffel. Aus welcher Gegend Deutschlands stammt denn bitte diese Tradition? Apfelmus zu Kartoffelpuffer, Reiberdatschi oder wie auch immer ihr es nennt ist mir bekannt, aber mit Salzkartoffeln, dass kam mir doch eigenartig vor. Also irgendetwas haben die Ahnen nicht korrekt weitergegen.&lt;br /&gt;
In Hahndorf gibt es auch eine Ahnenforschung, wo man nicht nur forschen kann, ob Auswanderer der eigenen Familie sich in Hahndorf und Umgebung angesiedelt habe, sondern man kann sich auch ein Familienwappen ausdrucken lassen. Der Name Behrend und Behrends war vertreten, aber nicht in meiner Schreibweise. Okay habe auch nicht wirklich damit gerechnet.&lt;br /&gt;
Als ich wieder in Adelaide war blieb mir nicht mehr viel Zeit. Ich habe schnell mein Gepaeck vom Hostel abgeholt und wenige Minuten spaeter sass ich im Bus Richtung Port Augusta.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/10+-+South+Australia&quot;&gt;10 - South Australia&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-16T12:38:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1833436/">
    <title>Adelaide - Ich komme wieder</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1833436/</link>
    <description>Ich hatte 3 Tage Zeit Adelaide zu erkunden. Das Hostel liegt direkt in der Innenstadt und &lt;b&gt;kostenlose Buse eignen sich ideal fuer eine Stadtfuehrung&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;
Vom &lt;b&gt;Victoria Sqaure &lt;/b&gt;faehrt eine Tram nach Genelg, zum naechst gelegenden Strand, aber dafuer habe ich heute keine Zeit. Ich steige am &lt;b&gt;Market&lt;/b&gt; aus, wo man neben guenstigen frischen Obst und Gemuese auch andere Sachen an kleinen Staenden erstehen kann. Bei mir mangelt es dabei aber nicht am Geld, sondern an Platz in meinem Rucksack. Mit meinem Einkauf bin ich dann erst einmal zurueck ins Hostel und habe Lunch gegessen und zum Nachtisch eine halbe Honigmelone verzeert. Am Nachmittag fuhr ich dann wieder mit dem Bus und stieg diesmal in der &lt;b&gt;Rundle Mall &lt;/b&gt;aus, der Fussgaengerzone Adelaide&apos;s. Kaufen konnte ich aus Platzmangel mal wieder nichts, aber Schaufensterbummeln macht trotzdem Spass. Und die Weihnachtsdeko kommt mir immer noch eigenartig vor, so mitten im Sommer. In einem &lt;b&gt;Jewelliergeschaeft&lt;/b&gt;, wo man u.a. Opale kaufen kann, ist ein kleines Museeum angeschlossen. Im Keller befindet sich eine Nachbildung einer Opalmine in der unterirdischen Wuestenstadt Cooper Pedy. Am Abend war dann Pizza/Videonacht im Hostel. &lt;br /&gt;
Am naechsten Tag fuhr ich im Bus einmal um die ganze Innenstadt und hielt dann in der &lt;b&gt;Northern Terrace&lt;/b&gt;. Entlang des Gehweges waren Gravierung aehnlich wie der Walk of Fame in Los Angeles. Allerdings werden hier nicht Medienstars, sondern Pioniere geehrt, wie Reverend John Flynn, dem Gruender des Flying Doctor Services. Entlang der Northern Terrace gibt es auch viele Museen. Ich habe mir das &lt;b&gt;Einwanderungsmuseum und das damalige Gefaengnis&lt;/b&gt; angesehen. &lt;i&gt;Beeindruckend fand ich eine Aussage eines Aboriginies, dessen Kinder in Schulen der Neuankoemmlinge gesteckt wurden, aber fliehten und ueber hunderte Kilometer ihre Familie fanden. Der Vater sprach: &quot;Wenn ihr es noch einmal wagt mir meine Kinder wegzunehmen, werde ich weisse Kinder in den Busch entfuehren und ihnen was anstaendiges beibringen wie sie Waffen und Netze herstellen und jagen. Aber was Gutes koennen meine Kinder von den Europaern lernen?&quot; &lt;/i&gt;Und weil ich schon mal in der Northern Terrace bin, habe ich gleich mal wieder in der Buecherei vorbei geschaut. Ja und was mag mich so ein Tag gekostet haben. Inklusive Busfahrt, Museen, Internetgebuehren in der Buecherrei komme ich genau auf 0$.&lt;br /&gt;
Die Kirchen in der Stadt, wofuer Adelaide bekannt ist, kann man auch umsonst besichtigen, aber ich habe beschlossen mir Hahndorf einen Ort in der Naehe anzusehen, der von Deutschen gegruendet wurde. Andrea vom Hostel faehrt regelmaessig nach Hahndorf, wo sie zwei Pferde versorgt, aber leider nicht an den Tagen, wo ich da bin. Deshalb werde ich wohl den Bus nehmen muessen.&lt;br /&gt;
In Adelaide gibt es noch eine Menge mehr zu sehen und ich komme gerne wieder, wenn nicht mit diesem Visum, dann mit dem naechsten.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/10+-+South+Australia&quot;&gt;10 - South Australia&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-16T12:23:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1833101/">
    <title>Ankunft in Adelaide - Mal wieder nicht ganz ohne Hindernisse</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1833101/</link>
    <description>In Adelaide hatte ich ein Bett im Dorm (Mehrbettzimmer) schon vor einigen Tagen reserviert. Das Hostel &quot;My Place&quot; war nicht weit, und da ich im Bus zwei traf, die im gleichen Hostel schlafen wollten, machten wir uns zusammen auf den Weg. Es waren etwa 300m, aber meine Schultern schmerzten, als ich im Hostel ankam. Meinen grossen Reiserucksack trug ich auf den Ruecken er ist prima gepolstert und so eingestellt, dass das Gewicht auf den Hueften liegt. Mein Problem war mein Wochenendrucksack den ich vorm Bauch trug und dessen fast 20 Kilo kraeftig an meinen Schultern zogen. Auch ja und wer es nicht weis, ueber einer Schulter trage ich auch noch meine Handtasche mit den noetigsten Reiseunterlagen und in der anderen Hand meine Colestasche mit den Lebensmitteln. Endlich im Hostel angekommen wollte ich einfach in mein Zimmer und diese Last loswerden.&lt;br /&gt;
Andrea Hostelleiterin kommt urspruenglich aus der deutschsprachigen Schweiz, hat aber einen Australier geheiratet und sich jetzt mit dem Hostel eine kleine Exitenz aufgebaut. Sie ermoeglicht vielen Gaesten durch Putzen oder Rezeptionsarbeit die kostenlose Unterkunft und genau dabei liegt der Haken. Meine Buchung wurde von irgendeinem Reisenden entgegengenommen, der es auf irgendeinen kleinen Zettel geschrieben hat, der irgendwie verloren ging, bevor Andrea es in ihr Reservierungsbuch uebertragen konnte. Mit anderen Worten sie hatten kein Bett fuer mich frei. Andrea hat mir angeboten fuer mich ein Zimmer in einem anderen Hostel zu buchen, oder ich koenne auf einer Matratze in einem Nebenraum pennen. Der Raum war gefliesst, hatte eine Toilette mit drinnen und es wurden Matratzen und anderes Zeug darin gelagert. Gemuetlich war es ganz und gar nicht, aber immerhin haette ich nichts fuer die Nacht bezahlen muessen. Wie sich aber herausstellte kommen Ueberbuchung bei ihr am laufenden Band vor. Und jedem fuenften wird angeboten in der Toilette zu schlafen.&lt;br /&gt;
Ich stellte mein Gepaeck ab und beschloss Adelaide auf eigene Faust zu erkunden. Okay, ich blieb mal wieder in der Buecherei stecken und schrieb ein paar Emails, u.a. auch ueber meine Ankunft und meinen Frust ueber die bevorstehende Nacht.&lt;br /&gt;
Zurueck im Hostel dann die gute Nachricht. Zwei Maedels sind ueberstuerzt abgereist, weil sie aus irgendwelchen Gruenden sofort nach Melbourne wollten. Ich hatte somit ein Bett im Viererdorm. Den beiden Deutschen, mit denen ich im Bus sass (Namen sind mir leiden entfallen) hat Andrea auch gleich erzaehlt, dass sie ein Bett fuer mich hat, da ueble Nachrede wohl scheller die Runde macht als gute.&lt;br /&gt;
Am naechsten Morgen gab es Fruehstueck, dass meinen Trouble ueber den Vortag vergessen lies. Es gab die Auswahl zwischen Toast und mehreren Sorten Marmelade, verschiedene Sorten Cerealien mit Milch oder Pfannkuchen. Alles massig vorhanden.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/10+-+South+Australia&quot;&gt;10 - South Australia&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-16T12:02:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steffiontour.twoday.net/stories/1833936/">
    <title>Port Augusta</title>
    <link>http://steffiontour.twoday.net/stories/1833936/</link>
    <description>Als ich in Port Augusta ankam war es bereits dunkel. Der Busfahrer hat mir geraten ein Taxi zu nehmen. Aber bis zu meinem Motel waren es gerade mal 100m. Ich ging auf mein Zimmer. Ein Einzelzimmer zum Jugenherbergspreis, aber ausgestattet mit Bad, Wasserkocher und Fernseher. Als mir die Schluessel uebergeben wurden, gab man mir den Rat das Motel nicht mehr zu verlassen, da nachts die Strassen nicht sicher waeren. Hatte ich aber sowieso nicht vor. Ich war totmuede und hatte einen riesen Hunger. Der Nachteil an einem Motel ist, das es keine Selbstversorgungskueche gibt und die Preise im Restaurant sehr teuer sind. Ich habe mir dann Noddles gemacht. Eine Art Suppennudeln, wo man nur heissen Wasser drauf giessen muss. Meine Brotdose wurde somit als Topf und Teller missbraucht. Und statt einem Loeffel wurde halt geschlurft. Der Abwasch war nur ein Ausspuelen im Waschbecken. Ein Backpackerleben halt.&lt;br /&gt;
Am naechsten Morgen lief ich wieder zur Greyhoundstation, um mein Gepaeck ein zu schliessen und ging dann zum Visitor Centre, um heraus zu finden was ich an meinem Tag in Port Augusta machen koenne. Dann schon wieder dieser Rat: Ich solle den Abend am bestens unter Leuten verbringen. &quot;Carols bei Candlelight&quot; waere eine gute Idee und anschliessend sollte ich mich mit dem Taxi zur Bahnstation fahren lassen und bloss nicht alleine gehe. Wie gefaehrlich ist diese Stadt eigentlich? Ich habe die Australier immer als sehr freundlich und hilfsbereit erlebt ... und jetzt diese Angstmacherei. &lt;br /&gt;
Dem Visitorcenter angeschlossen war ein Museum namens Wadlada auch Tunnel der Zeit genannt. Zu Beginn erfaehrt man, wie die gegend vor 15 Millionen Jahren ausgesehen hat, als alles mit Regenwaldpflanzen bedeckt war. Im Laufe der Zeit hat sich aber alles veraendert. Es wurde trockener und die Aboriginies haben die Wuestengegend bevoelkert. Am des Zeittunnels erfuhr man ueber die Pioniere, die mit Pferd und Kamel durch die Wueste zogen auf der Suche nach fruchtbaren Land. Darunter war auch Einer, der sich sicher war zum Meer auf der anderen Seite oder zumindest auf einen Fluss zu stossen, der auf der anderen Seite muendet. Er hat vergeblich ueber hunderte Kilometer ein Boot durch die Wueste gezogen.&lt;br /&gt;
Anschliessend bin ich nach Subway gelaufen, wo riesige Baguettes mit frischen Zutaten belegt werden. Normalerweise esse ich nur ein halbes, aber diesmal habe ich mir ein ganzes bestellt, weil ich mir die andere Haelfte fuer die Zugfahrt aufheben wollte. &lt;br /&gt;
Den Rest des Nachmittages wusste ich nicht recht was mit mir anzufangen. Es war Sonntag, die Geschaefte waren geschlossen, aber zum Glueck war die Buecherei geoeffnet. Ich habe Zeitschriften gelesen und mir so die Zeit vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends bin ich dann zum Adventssingen gegangen und habe endlich mal australische Weihnachtslieder gehoert, oder besser gesagt Weihnachtslieder die umgedichtet wurden. Mehr oder weniger durch Zufall bin ich dann mit einer Familie vor mir ins Gespraech gekommen, die mir einen Platz auf ihrer Decke angeboten haben. Wie dem auch sei, nachdem Adventssingen ladete bei der Familie zu Hause und einer der Soehne fragte mich, wie lange ich bleibe. Die Mutter erklaerte mir es sie haeufig Gaeste aus anderen Laendern zu sich einlaedt und es meistens darauf hinaus laeuft, dass die fluechtigen Bekanntschaften eine Tage bleiben. Die Familie hat mir auch gleich ihren Anbau fuer solche Gelegenheiten gezeigt. So viel Nettigkeit ist fuer mich mal wieder nicht ganz nachvollziehbar. Ich meine welche deutsche baut einen extra Raum mit Bad an, fuer den Fall das man mal im Supermarkt oder im Cafe einen Auslaender trifft, den man zu sich einladen koenne.&lt;br /&gt;
Ich habe auch gleich mal nachgefragt, was es mit den Warnungen auf sich hat, die ich von allen Seiten hoere. Den ehrlich gesagt, wenn es keine Familie, sondern ein einzelner Mann gewesen waere, waere ich bestimmt nicht mitgefahren. Das Problem ist, dass es in Suedaustralien noch kein Verbot gibt Alkohol auf der Strasse zu trinken und sich nachts viele Betrunkene vorallem Aboriginies rumtreiben.&lt;br /&gt;
Jo, die Mutter war dann auch so nett und hat mich zum Zug gefahren und mit mir gewartet. Der Zug hatte aber Verspaetung. Ich Rede aber nicht von einer kleinen Verspaetung wie es auf deutschen Bahnhoefen der Fall ist. Andere Passagiere die oefters an die Westkueste fahren haben mir erzaehlt, dass sie oft zwischendurch nach Hause gefahren sind. Verspaetung von bis zu sieben Stunden waeren keine Seltenheit. Jo hat etwa eine Stunde mit mir gewartet als ich sie endlich uebereden konnte nach Hause zu fahren. Es war immerhin schon fast Mitternacht. Sie ist dann wiederwillig gegangen, aber nicht ohne mich mit einer Umarmung zu verabschieden und mir ihre Adresse und Telefonnummer in die Hand zu druecken, fuer den Fall, dass ich doch die Nacht bei ihnen verbringen wolle. &lt;br /&gt;
Nach insgesamt fast zwei Stunden warten (die Australier bezeichneten immer noch als kleine Verspaetung) konnte ich endlich in den Zug steigen.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/10+-+South+Australia&quot;&gt;10 - South Australia&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-16T11:05:00Z</dc:date>
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    <title>Helens Birthsday</title>
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    <description>Helens Geburtstag ist der 12. April, in diesem Jahr ein Mittwoch. Morgens ist Kindergarten und am Nachmittag hat Mark sein Fussballtraining. Fuer eine Party bleibt da keine Zeit. Auf&apos;s Wochenende verschieben ist auch schlecht, denn da ist Ostern. Also wurde die Party mal kurzer Hand vorverlegt.&lt;br /&gt;
Am Freitag frueh hat Susan einen Kuchen gebacken, den Helen und ich dann am Nachmittag fleissig mit Feen und pinkfarbenden Blumen dekoriert haben. Eingeladen war Annmarie, eine Kindergartenfreundin von Helen und zwei befreundete Familien. Eine Familie mit drei Kindern Jade 7, Maya 5 und Baby Rafe und eine Familie mit zwei Maedchen Charlotte 7 und Amy 5. Gekommen sind leider nur Charlotte und Amy, aber Helen hat es trotzdem genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waehrend Allen und Susan wie gewoehnlich Samstags frueh Rad fuhren, dekorierte ich den Raum mit Mark und Helen gleich nach dem Fruehstueck mit Luftballons und allem moeglichem was pink ist. Um 9.30 Uhr sind wir dann zu einer Fahrradtour um den Block aufgebrochen. Mit fuenf Erwachsenen und vier Kindern ging es los entlang der Estaury, mit Stop auf einem kleinen Spielplatz, ueber zwei grosse Bruecken, mit ein paar extra Runden auf einem leeren Parkplatz, ueber einem kleinen BMX-Track und vor an den Haeusern der Nachbarschaft zurueck nach Hause.&lt;br /&gt;
Zuhause musste Helen dann erst einmal ihr neues Ballerina Kostuem mit den Balletschuhen anziehen, das sie von Amy und Charlotte geschenkt bekam. Dann haben alle &quot;Happy Birthsday&quot; fuer Helen gesungen und sie hat die Kerzen eine nach der anderen ausgeblasen. Susan hat zum Glueck noch einen Ricottakuchen gebacken, denn Helens Geburtstagskuchen war viel zu suess. Im Guss war die zweifachen Menge Zucker als Wasser gemischt mit Lebensmittelfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder haben prima zusammen gespielt. Mark und Charlotte spielten Schiffe versenken und UNO und Helen und Amy hatten Spass mit den Feenfiguren und den Luftballons. Viel Zeit blieb dafuer aber nicht, denn um 12.40 Uhr war ich mit meiner Familie schon wieder auf dem Fussballfeld, um Mark bei seinem zweiten Spiel in der Saison anzufeuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Tagen, am Mittwoch feiert Helen noch ihren Geburtstag im Kindergarten und als besonderes Highlight bleibt Susan den ganzen Vormittag als Helfer da. Helen&apos;s Freundin Annmarie wird uebrigens am gleichen Tag auch vier.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://steffiontour.twoday.net/topics/12+-+Spass+in+Bunbury&quot;&gt;12 - Spass in Bunbury&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-08T08:53:00Z</dc:date>
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    <title>Toten Delfin geborgen</title>
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    <description>Am letzten Dienstag war ich kajaken. Im DDC gab es genuegend Leute am Strand, Katherine uebernahm die Umfrage und fuer die Schwimmtour wurde an diesem Tag auch keiner gebraucht. Eine gemuetliche Kajaktour schien eine geeignete Alternative. Ich wusste genau, wo sich die Delfine rumtreiben und hielt Ausschau nach ihnen.&lt;br /&gt;
Auf halbem Weg bemerkte ich ein Fischerboot ,dass im Kreis fuhr. Ich vermutete, dass vielleicht ein Delfin ums Boot schwimmt um fuer Fisch zu betteln, konnte aber keinen entdecken. Dann fuhr das Boot auf mich zu. Der Fischer hatte einen Delfin entdeckt, der auf dem Boden lag und bat mich um Hilfe. Er war sich nicht sicher, ob der Delfin tot ist, oder nur schlaeft. Da ich weiss, dass Delfine nur an der Oberflaeche doesen und sich ganz bestimmt nicht auf dem Boden ausruhen, war es ausser Frage, das der Delfin tot ist.&lt;br /&gt;
Meine erste Idee war es, zurueck zu paddeln, und Phil vom DDC anzurufen. Mir war nicht klar, ob es sinnvoll ist den Delfin zu bergen oder einfach der Natur ihren Job machen zu lassen. John, der Fischer hielt es fuer keine gute Idee, da wir evt. die Stelle nicht wiederfinden und er haette keine Lust lange zu warten. Also bin ich kurzer Hand ins Wasser gesprungen. Bist zum naechsten Ufer war es mindestens 500m, aber das Wasser war nicht mal einen Meter tief. Der Delfin war noch ein Kalb, wenn auch keines von diesem Jahr, hat aber ordentlich was gewogen. Ich habe es mit dem Paddel angehoben, da ich es nicht anfassen wollte. John hat es dann auf mein Kayak gelegt, weil es einfach zu schwer war, um es ins Boot zu hiefen. Das Kayak ist aber sehr leicht und nicht sehr stabil und kippte immer zur Seite. John hatte dann die Idee ein Seil am Schwanz des Tieres zu befestigen und so zogen wir es zum Delfinzentrum.&lt;br /&gt;
John lies mich das Boot steuern, waehrend er mein Kayak und den Delfin im Auge behielt. Wir fuhren nicht besonders schnell, damit der Delfin moeglichst gut erhalten bleibt fuer eine moegliche Sezierung. Vor fast einem Monat wurde schon mal ein Delfin suedlich von Bunbury an den Strand gespuelt und ich erinnere mich das Phil meinte der Kadaver waere gut fuer Forschungszwecke. Unterwegs begegneten wir der Schwimmtour. Nicht gerade angenehm fuer die Touristen einen toten Delfin zu sehen, aber dadurch konnte Phil ueber Funk schnell informiert werden und als wir im DDC ankamen, war nicht nur Phil und Andrew da, sondern auch der Tierarzt, als ob das noch was genuetzt haette. Den letzten Teil der Strecke gefolgt war uns uebrigens Tangles, die nun in der IZ hin und her schwamm. Es war bereits 14.50Uhr, was ungewoehnlich spaet fuer einen Besuch war.&lt;br /&gt;
Dann kamen mir fast die Traenen. Wo war Turbo, Tangles Kalb von 13 Monaten. Kann es etwa sein, dass wir Turbo hinterher gezogen haben. Er hat bisher noch keine Merkmale in der Rueckenflosse und ich koennte ihn nie ohne seine Mutter erkennen. Turbo ist vor kurzem als maennlich identifiziert wurden und ich war mir sicher das unsere toter Delfin auch maennlich war, weil ich nur einen Schlitz, einen Genitalschlitz gesehen habe. Phil bestaendigte aber, es sei ein Weibchen und deutete auf die zwei kleinen Saugschlitze neben dem Genitalschlitz. Ich nahm immer an die Saugschlitze laegen einige Zentimeter weiter weg, aber man koennte fast sagen, die Delfinkaelber saugen an den Schamlippen. Okay, der Delfin ist tot, traurig genug, aber gottseidank ist es nicht Turbo. Der ist entweder mal wieder ausgebuechst und Tangles hat nach ihm gesucht, oder andere Delfine babysitten. Und zu den Delfineexperten gehoere ich noch lange nicht, wenn ich nicht einmal Maennlein und Weiblein unterscheiden kann.&lt;br /&gt;
John und Phil haben den toten Delfin auf unsere Strandungsdecke gehieft und dann erst einmal an den Strand gelegt und Photos gemacht, fuer die spaetere Identifizierung. Waehrend des ganzen Prozess habe ich den Delfin nicht einmal angefasst. Andere haben diese Gelegenheit aber gerne genutzt, weil es sonst verboten ist Delfine zu beruehren. Mir war das egal. Der Delfine ist tot, und Leichen beruehre ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb von drei Stunden war der Delfin in der Murdoch University in Perth, wie ich am Mittwoch auf dem Volunteermeeting erfahren habe. Und das nur, weil in der Gefriertruhe kein Platz mehr war, weil dort das sechs bis acht Wochen alte Kalb von vor einem Monat noch drin lag. Ich dachte der Kadaver waere schon laengst in Perth untersucht worden. Man stelle sich mal folgende Situation vor: Ich werdet gebeten ein paar Heringe aus der Gefriertruhe zu holen, fuer die Fuetterung am Vormittag. Und als ihr im halbverschlafenen Zustand die Truhe oeffnet, blickt ihr in die Augen eines toten Delfins. Wir grausig ist denn das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Delfin den wir geborgen haben war etwa vier / fuenf Jahre alt, aber sehr duenn. Vielleicht war er krank oder wurde zu frueh von ihrer Mutter getrennt und war nicht in der Lage genuegend Fische zu fangen. Sie hatte Kratzspuren von anderen Delfinen und eine aeltere Verletzung nahe der Schwanzflosse, was von einem Boot stammen koennte. Die Melone war eingedrueckt. Das Team der Murdoch University (Meeresbiologiestudenten) versucht die Totesursache zu ermitteln.&lt;br /&gt;
Der Kadaver war weniger als 24 Stunden alt und unser Researchteam hat die ganze Untersuchung am Kadaver auf Bildern dokumentiert, was evt. zu Infomaterial in unserem Museum wird. Unser Researchteam versucht nun heraus zu finden, welcher Delfin es war und ob es ueberhaupt eins der oertlichen Delfine war oder nur ein Besucher ueber dem Sommer.</description>
    <dc:creator>Steffibaer</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Steffibaer</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-07T13:39:17Z</dc:date>
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